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Wechseljahre: den eigenen Weg finden…

…oder was Sie selbst tun können.

Im körperlichen Sinne erleben Frauen den Beginn der Wechseljahre bzw. die sog. Menopause dadurch, dass die Regelblutung zunächst seltener kommt bis sie irgendwann ganz ausbleibt. Der Weg dorthin wird jedoch von jeder Frau ganz unterschiedlich empfunden.

Die Erfahrung zeigt:

  • 1/3 der Frauen in den Wechseljahren hat keinerlei Beschwerden
  • 1/3 der Frauen hat leichte, tolerierbare Beschwerden
  • 1/3 der Frauen klagen über starke, sehr unangenehme Begleiterscheinungen

Unabhängig von der individuellen Entscheidung jeder Frau und gegebenenfalls gewählten Behandlungsmethode, stellen sich viele Frauen die Frage, was sie selbst aktiv tun können.

Eine Umstellung auf eine gesunde Lebensführung und „Psychohygiene“ kann einen Teil der Beschwerden lindern oder tolerierbarer machen.

Was genau bedeutet gesunde Lebensführung und „Psychohygiene“?

Zur gesunden Lebensführung gehört natürlich eine gesunde, ausgewogene Ernährung mit viel Obst und Gemüse, wenig an Weißmehl-Produkten, Zucker, Alkohol und Nikotin. Ein regelmäßiger und ausreichender Schlaf, Bewegung/Spaziergänge an der frischen Luft und eine gesunde Mischung von Anspannung und Entspannung statt immer im Stress-Dauerlauf zu sein sind ebenfalls fester Bestandteil der gesunden Lebensführung.

Mit Psychohygiene ist die seelische Gesundheit und Lebensführung gemeint.

Die Wechseljahre sind, wie der Name schon sagt, eine wechselhafte Zeit. Die Lebensmitte ist erreicht, ein Perspektivwechsel ist angesagt: „Wo stehe ich? Wo will ich hin?“

„Psychohygiene“ meint, diesen Wechsel mit den körperlichen Veränderungen zu akzeptieren, jede Falte als Zeichen des gelebten Lebens zu sehen. Hin und wieder bewusst nachzuspüren, ob sich die eigenen Bedürfnisse verändert haben und dies ernst zu nehmen. Die Rolle innerhalb der Partnerschaft, der Familie und des Berufes verändert sich – dann genau zu schauen, wo möchte ich (noch) hin, was ist für mich jetzt wichtig? Was muss und möchte ich ändern?

Hierbei können Gespräche mit dem Partner, der besten Freundin oder vielleicht sogar mit der Frauenärztin/dem Frauenarzt und der Heilpraktikerin/dem Heilpraktiker wichtig und hilfreich sein.

Es gibt aber auch viele Methoden, die helfen, über die eigenen Bedürfnisse Klarheit zu bekommen: Meditation, Achtsamkeitstraining, autogenes Training etc.

Unabhängig von der gewählten Methode und Behandlungsmethode gehört der Wechsel zum Leben der Frau. Ein positiver Umgang damit hilft dabei, diese unbeständige Zeit zu meistern.

 

Stefanie Möller-Peske
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