Stimmungsschwankungen in den Wechseljahren

“Ich mag mich irren” kennen sie diesen Satz?

Ich habe ihn letzte Woche von einem jungen Mann gehört, der psychisch erkrankt ist und ein Buch darüber geschrieben hat.

Wie kam es dazu?

Mein Psychologiekurs und ich hatten ihn und einen Therapeuten über den Verein “Irre menschlich” in den Unterricht eingeladen. Dort haben wir zum Thema psychische Erkrankungen und der richtige Umgang mit der Krankheit diskutiert.

Was hat das denn nun mit den Wechseljahren zu tun?

Auf die Frage, ob man immer erkrankt bleibt, antwortete der Therapeut:

Die Krankheit kommt in Schüben. Beim ersten Schub weiss man noch nicht, was gerade mit einem passiert, beim zweiten kommt dann die Angst, das kommt jetzt immer wieder, das geht nie wieder weg.

Ab dem dritten Schub hat man eine Strategie entwickelt, um mit der Situation umgehen zu können.

Diese Antwort hat mir so geholfen, mit meinen Wechseljahresbeschwerden besser umzugehen. Denn bei ich habe mit depressive Beschwerden zu kämpfen. Gerade durch die Schwankungen in den Wechseljahren sind diese auch unterschiedlich stark ausgeprägt und können auch Schubweise auftreten.

Als ich meine erste depressive Episode hatte, wusste ich nicht, was überhaupt mit mir passiert. Hilflosigkeit Unsicherheit waren die Folge. Das es sich um die Wechseljahre handelt, war mir noch nicht klar.

Erst als ich beim Frauenarzt die Diagnose bekam habe ich gemerkt das die Stimmungsschwankungen auch Wechseljahresbeschwerden sind.

Diese depressiven Episonden haben mir zu schaffen gemacht, bis ich dieses Seminar hatte und gemerkt habe das ich das auf meine Beschwerden übertragen kann.

Seitdem gehe ich lockerer mit der Situation um und habe keine Angst mehr davor.

Haben Sie auch schon Erfahrungen mit depressiven Verstimmungen?

Ich freue mich, wenn Sie den Mut haben, mir von Ihren depressiven Schüben zu berichten.

Ihre Antonia

36 Kommentare zu: »Stimmungsschwankungen in den Wechseljahren«

  1. Hallo Antonia,
    ich kenne das auch. Dieses wechselhafte, keine Belastbarkeit und gereizte.
    Habe aber eine gute Strategie gefunden, dagegen anzukämpfen.
    Da mein Sohn depressiv ist, kenne ich mich
    in der Materie aus und wende die Skills, Achtsamkeit usw. an.
    Lg Jana

  2. Also ich bin eigentlichen sehr positiver Mensch und habe mich auf die Hitzewallungen eingestellt,dennoch finde ich sie sehr störend.Und da soll mir mal einer erzählen bleib cool ,take it easy.Stimmungsschwankungen,Anspannung ,Angst ,Schlaflosigkeit das kommt ja noch alles dazu.Positiv denken hilft und Ruhezeiten sind wichtig.Ich kämpfe und Werders auch schaffen.

  3. Hallo Antonia,
    wenn ich das hier so lese, schätze ich das ich letzten Monat einen ersten „depressiven Schub“ hatte… Erschreckend! Immerhin habe ich jetzt die Hoffnung, dass das mit den Wechseljahren (und nicht nur mit Probleme im Job) zusammenhing. Heute geht es auch schon besser, aber es ist tatsächlich die Angst geblieben wie es mir wohl in der nächsten Stresssituation gehen wird, denn die Reaktion darauf war wie eine Panik und das soll bitte eine Ausnahme bleiben! Hat jemand Tipps wie man damit besser umgehen kann? Konnte mich nicht mal mit autogenes Training in den Schlaf beruhigen und hätte am liebsten alles hingeschmissen…

  4. Hallo Mädels,

    Ich habe zur Zeit auch mit diesen depressiven Episoden zu kämpfen und ich komme mir zeitweise echt wie ein Zombie vor, so schleiche ich durch die Gegend… Zu nicht’s mehr Lust, keinen Antrieb oder Motivation…

    Als ich vor 5 Jahren in die Wechseljahre kam, dachte ich eigentlich, dass diese Blutungsunregelmäßigkeiten und die damit verbundene Unlust und teilweise sogar Kreislauf Probleme das Schlimmste waren… Im Nachhinein sehe ich es anders… Nein, diese depressiven Episoden sind um einiges heftiger, eben weil ich sie nicht kontrollieren kann…. Ich bin dabei sehr oft müde und möchte dann einfach nur meine Ruhe… Habe ich dann Ruhe ist es auch nicht okay, der Kopf grübelt weiter, wie ein Uhrwerk… Oft abends sehr intensiv und zieht sich bis in die Nacht hinein, vor 4 Uhr morgens falle ich nicht in den Schlaf und fühle mich so am nächsten Tag wie gerädert, kein Wunder …

    Auf die Idee Tabletten zu nehmen bin ich noch nicht gekommen, im Gegenteil, ich lehne sie ab… Hat damit zu tun, dass ich vor 10 Jahren vom Arzt mal falsch behandelt wurde und unter den Folgen über ein Jahr sehr leiden musste… So harre ich nun der Dinge die da kommen und versuche mir, wann immer ich sie brauche, Ruhe zu gönnen und tue dann etwas für mich,wie z. B.schwimmen oder Geschichten schreiben… Das nimmt mir auch etwas die Angst und Panik, die mich immer wieder begleitet… Aber auch die Freude auf Besserung nach dem Wechsel läßt mich diese Zeit besser ertragen…. Ich gebe dem Körper einfach die Zeit die er braucht dafür…. Mehr kann ich im Moment nicht tun….Sollten sich die Beschwerden jedoch weiter verschlimmern, werde ich wohl eine Therapie beginnen….

    Euch Mädels da draußen ganz viel Kraft, Mut, Hoffnung und Zuversicht! Millionen Frauen haben das vor uns geschafft und wir schaffen das auch! Und,holt euch bitte Hilfe wenn es gar nicht mehr geht, denn man muß nicht leiden!

  5. Hallo Antonia. Ich bin 52 und Kämpfe zur Zeit mit massiven stimmungsschwankungen. Ich persönlich kann damit überhaupt nicht umgehen. Fühle mich allein und muss andauernd weinen. Ist doch nicht normal,hatte das noch nie,erst seit einer Woche ist es so schlimm. Was kann ich tun.

    1. Hallo Christina,

      mir geht es genauso, dabei habe ich meine Mens seit fast 4 Jahren nicht mehr. Bin jetzt 54 J.
      Müßte doch eigentlich alles so langsam rum sein. Das mit dem Weinen und den extremen Stimmungsschwankunge, kenne ich erst seit ein paar Wochen. Hatte ich bisher noch nicht. Auch die Grüblereien und die Angstattacken können einen zur Verzweiflung bringen. Zeitweise fühlt man sich richtig isoliert. Gegen die Hitzewallungen nehme ich schon seit 2 Jahren Nachtkerzenöl, das hilft prima, aber die anderen Beschwerden werden nicht weniger, im Gegenteil. Wie hilfst du dir?

    2. Hallo, ich bin auch mittendrin. Schlechte laune, mich nervt einfach alles. Bin total antriebslos, gereizt, keine Lust zu nix. Ich hasse es. Keiner versteht mich in meinem Umfeld. Da komme ich mir vor, als wäre ich die einzigste auf dieser welt mit solchen Problemen. Niedrigen Blutdruck habe ich auch und Schilddrüsenunterfunktion. Ich nehme zur Zeit wieder remifemin plus. Ich hoffe es hilft bald.

  6. Hallo, ich bin 46 und ich leide unter starken Stimmungsschwankungen seid Ende letzten Jahres. Einmal ist mir alles egal fühl.mich müde und kaputt, dann wieder könnte ich nur weinen und fühl mich einsam und alleine. Meine Regel ist nur noch kurz dafür ständig Zwischenblutungen, Blasenentzündungen und Pilze . Es ist echt zum verzweifeln. LG

  7. Hallo Zusammen.
    Seit 5 Jahren bin ich im Klimkterium. 4 davon mache ich eine Hormontherapie. Gegen die Depression komme ich aber selbst damit nicht an. Laut meinem Gyn sind alle Werte nun „unten“, fertig „gewechselt“ sozusagen. Das Stabilisieren ist wohl für mich sehr belastend. Ich bin aktive Sportlerin und das ist das Einzige, was lindernd wirkt. Kann ich nur empfehlen. Auspowern bis zum Ende der Kraft. Hilft wirklich. Merke ich daran, dass ich, wenn es zu stark regnet nicht sporteln kann und es mir dann noch schlechter geht. Habe mich innerlich ( bin 51) auf weitere 10 anstrengende Jahre eingestellt. Manchmal hilft es, all‘ die menopausalen Erscheinungen zu betrachten wie ein Wissenschaftler; es macht die Sache interessant-und Frau begreift ihren Körper als komplexes Wunderwerk. Was er auch ist! Kopf hoch, Ladies!!! 🙂

  8. Hallo. Nach einem langem Scheidungskampf und auch noch einer erhaltenen Kündigung ging es mir wieder ganz gut. Neuer Job und viele tolle Freunde hatten mir gut geholfen, auch ein neuer Partner. Jetzt habe ich seit einiger Zeit mit Ängsten zu kämpfen. Ich freue mich auf bevorstehende kleine Reisen und wenn ich sie antreten soll, bin ich völlig fertig. Das nervt mich dermaßen. Kennt jemand dieses Gefühl und hat einen Tip für mich? Schöne Grüße Petra

    1. Moin…Hallo Petra!
      Ja, da hast du fast exakt meine Geschichte erzählt. Leider…oder zum Glück, dass es die ähnlich geht.
      Dass ich nicht verrückt bin und mir das alles nur einbilde. Dachte auch bereits an Burnout oder ähnliches. Mein Job ist auch stressig, aber das war bis vor einem Jahr kein Thema. Dich jetzt wird mir alles zuviel auch privat…Partys, Geburtstage alles ein Graus…..Ich war früher so gesellig und habe jede Feier mit links organisiert. Jetzt ist mir schon der Einkaufszettel zu Viel. Grässlich!!!
      Hast du vllt schon irgendwelche Hilfen oder Tips bekommen? Wäre für jede Idee offen, Hauptsache es verändert sich etwas zum positiven.

      Ich hoffe, es geht dir ein bissl besser…
      LG Miri

      1. Hey . Mir geht es ganz genau so. Scheidung Kampf vor 10 Jahren. Und immer wieder Kämpfe. Der letzte im April als mein ex den Job selber gekündigt hat und kein Unterhalt mehr zahlen wollte weil mein Sohn 18 wurde im März. Ich bin seit Monaten gereizt und genervt. Mein Freund und mein Sohn leiden auch. Jetzt eben sagte meine Schwester dass Stimmung Schwankungen auch der Beginn von Wechsel Jahren sein kann. Aber was kann ich dagegen tun?Was macht du? Viele Grüße

  9. Helfen die Tabletten gegen die Wechseljahre? Bei mir fängt es an seit ein halben Jahr ca. Wird immer schlimmer. Habe Angst seit kurzem raus zu gehen das mir was passiert Unfall bzw sonst was. Habe vier Kinder und Arbeit habe ziemlich viel Stress. Um die Ohren man lebt den Tag hinein irgendwie hat sich so vieles verändert.

  10. Ich hatte vor 13 Jahren einen Burnout mit schweren Depressionen und Ängsten. Nehme seitdem Antidepressiva und bin gut eingestellt. Seit ca 4 Wochen leide ich unter starken Stimmungsschwankungen. Ich habe jetzt Angst wieder in die Depression zu fallen. Ich bin seit ca 1.5 Jahren in den Wechseljahren. Hitzewallungen, Gewichtszunahme und schlaflose Nächte sind natürlich auch meine täglichen Begleiter. Hatte noch jemand mit Depressionen vor den Wechseljahren zu tun?

    1. Hallo Smilla
      Ja ich hatte davor auch schon Mal Depressionen aus denen ich mich mühevoll heraus gekämpft habe .Musste auch zeitweise Tbl. nehmen. Doch jetzt ist es anders es geht noch weniger und alles ist zuviel .Alles nervt .Unruhe .Brennende Füsse Starke Regelblutung usw. Gehe schon seit 2Monaten wieder zum Psychotherapeuten .Bloss richtig besser wird es nicht .Ich lebe so dahin und kämpfe mich auf Arbeit durch .Doch danach geht nix mehr. Morgen Frauenarzt Termin Mal sehen ob Rettung in Sicht.
      LG Anett

  11. Hallo, ich bin auch mittendrin. Schlechte laune, mich nervt einfach alles. Bin total antriebslos, gereizt, keine Lust zu nix. Ich hasse es. Keiner versteht mich in meinem Umfeld. Da komme ich mir vor, als wäre ich die einzigste auf dieser welt mit solchen Problemen. Niedrigen Blutdruck habe ich auch und Schilddrüsenunterfunktion. Ich nehme zur Zeit wieder remifemin plus. Ich hoffe es hilft bald.

  12. Hallo. Ich heule seit 1 Woche unterbrochen. Ich fühle mich so alleine, habe keine Freundin und dieser Gedanke lässt mich nicht mehr los. Fühle mich zur Zeit von jeden ausgeschlossen. Habe das Gefühl keiner mag mich. Und sofort heule ich schon wieder. Das schlimmste ist, ich habe noch einen 11jährigen Sohn und da passe ich auf das er ja nichts mitbekommt. Mich nervt alles bin richtig gereizt. Schon wieder heftiger Heulanfall. Ich fühle mich so alleine.

    1. Liebe Helga, ich kann deine Stimmung total nachempfinden. Ich bin 60 Jahre alt und kämpfe schon seit einem Jahr damit. Ein Tag ist es gut und den nächsten Tag wird nur geheult. Ich habe schon verschiedene Antidepressiva genommen aber nichts hilft. Nun war ich beim Hormonspezialisten gewesen und hat mir bioidentische hormone verschrieben. Nun hoffe und bete jeden Tag um Besserung.

  13. Hallo , ich bin froh von euch zu lesen, danke ! mir geht es ähnlich. Bin eigentlich ein sehr positiver Mensch, habe viel erreicht, Kinder groß, die Arbeit, ein schönes Zuhause. Alles gewuppt und nun fühle ich mich oft ängstlich und depressiv, unsicher und unentschlossen. Will mein Leben entmüllen und komme nicht nach mit den vielen Veränderungen in mir und mit meinem Umfeld : Kinder ausgezogen, Eltern alt und krank, Umzug, Stimmungsschwankungen . Manchmal kann ich mich kaum aufraffen und frage mich : wars das jetzt, wo sind die Pläne die ich für diese Zeit griffbereit in der Schublade hatte, schaffe ich sie um zu setzen. Sind es noch die richtigen, passt das alles noch zu mir ? Vieles, Gewohntes geht, Strukturen fallen auseinander.. ich finds sehr schwer..Ich habe mal gelesen die Wechseljahre sind wie eine 2. Pubertät, extrem krisengeschüttelt.. aber wer sich nicht mit den aufkommenden Fragen auseinandersetzt wird Probleme bekommen. Ich nehme jetzt auch remifemin, schau ob es hilft und versuche weniger Stress zu haben, viel Schönes zu erleben, mir zu gönnen und lerne mich von Altem zu verabschieden und offen für Neues zu sein.

  14. Hallo zusammen,
    mir machen all diese Beschwerden auch zu schaffen. Aber noch schlimmer finde ich es wenn der Partner überhaupt kein Verständnis oder Interesse zeigt. Null Ahnung davon hat und man sich so furchtbar allein und unverstanden fühlt.
    Ich bin oft traurig darüber.

  15. Ich leide auch an Depressionen .Immer Schubweise.Mit 50 hat es angefangen.Mich nervt das genervt sein.Diese Schwankungen sind sehr belastend.Gestern noch Freude strahlend am nächsten Tag ist alles Grau.Dazu diese Konzentration Probleme.Unruhe.Ein auf und ab der Gefühle.Weinen,Lachen.Ich bin jetzt 55 und frage mich wie lange das noch so weiter geht.Ich nehme schon ein Antidepressiva,Vitamin B Komplex und Vitamin D.Meine Hitzewallungen sind fast weg,dafür jetzt diese Stimmungsschwankungen.Geht es jemanden auch so?

    1. Hallo Kerstin, mir geht es wie Dir. Antidepressiva, vitamin b komplex und vitamin d. Es ist trotz alledem ein ständiges auf und ab. Mal haben ich Lust, dann wieder lustlos, heulen ohne Grund. Ich verstehe das auch nicht mehr, als wenn das Leben an mir vorbeizieht. Kennt das jemand auch von euch?

  16. Hallo zusammen.
    Seit einiger Zeit schon lese ich voller Interesse eure Beiträge, die mir sehr helfen durch diese Zeit zu gehen. Ich bin 45 und seit 3 Jahren in den Wechseljahren. Laut meiner Gyn ist der Hormonspiegel aber noch relativ normal. Viele der anderen Symptome jedoch begleiten mich schon die letzten Jahre, wie unregelmäßige Periode, starke Schmerzen in den Gelenken, dauernd gereizt sein, immer wieder schlapp und antriebslos, Verdauungsstörungen ect. Was mich jedoch am meisten stört und belastet ist die ständige Angst vor Krankheit und Tod, die in den letzten Wochen stark zugenommen hat. Ich habe noch eine 5jährige Tochter und für sie will ich natürlich stark sein aber ich habe oft Panikattacken und bin deshalb sehr launisch. Kennt ihr das auch und habt ihr Tips wie ich damit umgehen kann? Ich möchte keine Chemie nehmen aber mit pflanzlichen Mitteln kenne ich mich nicht aus.
    Einen schönen Abend für Euch!

  17. Hallo,
    ich bin 50 Jahre und seit ein paar Jahren in den Wechseljahren. Es hat damit begonnen, dass ich Zyklusprobleme bekam, die sich wieder weitgehend normaliesiert hatten. Mal muss ich warten, bis die Periode kommt, dann ist sie so stark, dass ich mit den XXL OBs nicht hinterherkomme und dann wieder ok. Das PMS Syndrom hat mich wieder eingeholt seit kurzer Zeit und ich bin mi schweren Simmungswechsel belastet. Oft sehr aggressiv im Inneren. Eigentlich bin ich gelassen und gumütig, bin immer entgegenkommend und liebevoll ,was mir zur Zeit abhanden gekommen ist durch die schlechte Laune XXL. Seit wenigen Wochen macht mir allerdings eine Sache sehr schwer zu schaffen. Ich bin depressiv geworden, immer Schubweise. Die Welt ist grau, Probleme unüberwindbar und ich hadere mit mir selbst! Das schlimmste ist nun, dass ich am ersten schlimmen Tag die Tocher von Freunden angegangen bin und dies nun nie weider rückgängig machen kann! Dass ich depressiv bin, ist mir erst diese Woche klar geworden, als ich mal „gegoogelt“ habe und mit allem bombadiert wurde, was in meinem Inneren für Unruhe sorgt! Verlassenheitsgefühl, Hoffnungslosigkeit, Selbstzweifel, Verzweiflung und und und. Gestern um genau zu sein bin ich zu dieser Erkenntnis gekommen, habe dieses Forum entdeckt und war weinend hier gesessen, weil Ihr aussprecht, bzw. schreib, was mich quält. Klar, alle Frauen vor uns haben das überlebt, aber ich bin froh, zu lesen, dass ich dami nicht alleine sein muss. niemand kann das sso gu verstehen wie „Betroffene“.
    Ich habe mir nun Remifemin bestellt und hoffe, wieder die alte zu werden! Habt Ihr gute Erfahrung mit diesen Tableten gegen Wechseljahrsdepression und Stimmungsschwankungen gemacht?
    Liebe Grüße und frohe Weihnachten
    Heike

  18. Hi. Mor geht s genau wie dir. Alles nervt. Dabei haben ich nock meine Tage. Aber meine Schwester sagte das kann auch vor den Wechseljahre mit den Stimmung Schwankungen sein. Hilft das?

  19. Hallo, mir geht es genau wie euch. Ich bin 60 Jahre alt und habe seit einem Jahr mit massiven Stimmungsschwankungen und Heulattacken zu kämpfen. Die Einnahme verschiedener Antidepressiva haben mir nicht geholfen, die Symptome sind gleich geblieben. Ich habe auch Angst, das es garnicht mehr besser wird. Nun habe ich mich an einem Hormoncentrum gewendet in der Hoffnung ein richtigen Ansprechpartner gefunden zu haben. Dort wird mit. bioidentische Hormonen behandelt. Nach der Blutauswertung weiß ich mehr. Manchmal verliere ich den Mut, weil ich mich nicht mehr erkenne. Traurig, antriebslos, lustlos, ständiges weinen, grübeln, das ist nicht schön und einfach nur belastend. Vielleicht kann mir jemand berichten ob euch ähnlich geht wie mir. Vg Doris

  20. Hallo Ihr lieben Wechselweiber!
    Ja, mir geht es auch so – reizbar, traurig, antriebslos ….. das volle Programm.
    Ich hatte schon immer damit zu kämpfen, da ich auch sehr unter PMS gelitten habe, nur dass jetzt die Blutungungen wegfallen. Leider vertrage ich keine pflanzlichen Medikamente, künstliche Hormone fände ich nicht schlecht – darf ich aber wegen Trombosegefahr nicht nehmen.
    Wenn mal wieder so ein „Depri-Schub“ kommt, bin ich leider total wild auf Schokolade. Ich glaube, ich nehme dann zu, auch wegen der Wassereinlagerungen. Vielleicht würde eine Ernährungsumstellung helfen ….
    Ich fände es sehr schön, wenn mich in meinen traurigen Phasen mein Mann einfach mal in den Arm nehmen würde. Er bräuchte mir keine Lösungen anzubieten; einfach nur da sein und mich akzeptieren wie ich bin. Nur leider ist mein Mann kein Verständnisvoller. Er meint, wenn man weint, muß es einen Grund geben – ansonsten muß man nicht getröstet werden. So fühle ich manchmal einsam und hilflos – ich dachte immer, in einer Partnerschaft würde man durch „dick und dünn“ gehen ….
    Wie gut, dass es diesen Block gibt 🙂

  21. Hallo an euch alle, ich quäle mich auch schon seit gut 4 Jahren mit den vielseitigen Auswirkungen der Wechseljahre herum. Seit einem halben Jahr hab ich keine Regel mehr was das einzig Schöne daran ist. Bin absolut nicht belastbar, hab immer wieder wandernde Gelenk- und Muskelschmerzen, bin unruhig und habe starke Stimmungsschwankungen. Hatte vor 10 Jahren auch Depressionen und habe in der Zeit auch Tabletten genommen. Hab sie dann aber wieder abgesetzt, weil es besser geworden war.
    Nun fühlen sich die Stimmungsschwankungen schon wieder fast genauso an. Mein Mann gibt sich echt Mühe, aber mir fehlt auch eine richtige Freundin mit der man immer mal wieder sprechen könnte.
    Aber es tut schon etwas gut hier im Blog von euch zu lesen das man nicht allein mit diesen fürchterlichen Symptomen ist.
    Alles Gute für euch da draußen!!!!

  22. Hallo Zusammen,
    ich habe hier schon im anderen Blog über meine vielfältigen Symptome berichtet, die ihr ja auch alle mehr oder weniger habt. Meine Hausärztin konnte bisher nichts feststellen, auch eine Magenspiegelung wegen ständiger Übelkeit, eher leichten stechenden Schmerzen unter beiden Rippenbögen und im Bauchraum sowie schneller Gewichtsabnahme, brachte keinen Befund.
    Ich habe fast ständig Angst, ernsthaft erkrankt zu sein. Nun hat mir meine Frauenärztin (nicht Hausärztin) zur Psychrotherapie wg. Angststörung geraten. Kann ich von dort Hilfe erwarten? Meine Angst kommt ja nicht von ungefähr irgendwo angeflogen, sondern wegen der (noch) ungeklärten Schmerzen im Bauch.
    Liebe Grüße
    Regine

    1. Liebe Erika
      Ich heisse Athina und bin 53 Jahre alt Ich bin gerade auf Deinen Bericht gestossen. Endlich mal jemand der nicht zunimmt sondern Gewicht verliert. Ich bin momentan in der gleichen Situation. Mein HA hat mich untersucht und Blut genommen. (Trotz Coronakrise)
      Gefunden wurde nichts. Blut ist in Ordnung. Ich werde zur Darmspiegelung gehen sobald das wieder möglich ist. Auch Bauchschmerzen, Blähungen und Druckgefühl kenne ich. Ich trinke genügend, und versuche mich immer wieder zu entspannen. Bewegung und frische Luft helfen mir auch. Zudem nehme ich wenn es ganz schlimm ist, krampflösende Tropfen

  23. Hallo, ich weiß nicht ob ich (fast 52) mitten in den Wechseljahren bin oder kurz davor mein Zyklus hat sich im letzten Jahr verkürzt auf 21 bis 25 Tage. Ansonsten habe ich bemerkt einen Libidoverlust und depressive Verstimmungen. Hitzewallungen kenne ich (noch) nicht. ich war schon immer eher der depressive und ängstliche Typ aber momentan ist es wirklich sehr schwierig. Ich habe mir wirklich überlegt zum Hausarzt zu gehen und nach einem Antidepressiva zu fragen. Hat hier jemand gute Erfahrungen damit gemacht?

  24. Simone,
    Hallo, ich mache mir auch immer Gedanken, ob ich Antidepressiva nehmen sollte. Ich habe so extreme Schlafstörungen mit deutlicher körperlicher Anspannung in der Nacht, vielleicht kennt das jemand von euch?? Mein Wechsel fing so mit 43 oder schon früher an, jetzt bin ich 51 und habe die letzte Blutung vor 7 Monaten gehabt. Alles zog sich so lang hin, zuerst über Jahre verkürzter Zyklus, dann die letzten Jahre auch mal Pausen von 3 Monaten bis 7 Monaten. Meine Beschwerden sind Frösteln und ein wenig Hitz, keine richtigen Schweißausbrüch, oft habe ich Benommenheit, Sehstörungen, Schwankschwindel, Ängste. Kann keinen Stress, keinen Belastungen standhalten, ebenso Schmerzen. Und das Schlimme nachts sind diese Schübe von Adrenalin durch den Körper und Kopf, da frage ich mich auch, kennt das jemand von euch??
    Mir fehlt auch eine Freundin vor Ort ein Austausch, Treffen, wenn möglich usw. Das Leben kann hart und unerbittlich sein..

    1. Hallo Simone.
      Mir geht’s genauso wie dir. Ich hätte es nicht besser schreiben können. Das schlimmste bei mir ist – das aus der Haut fahren -. Das falsche Wort und ich explodiere. Leider vertrage ich keine Antidepressiva. Was machst du wenn am Abend ein Adrenalin Schub kommt???
      Auch mir fehlt eine Freundin zum reden und treffen.

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