Achterbahnfahrt der Hormone

„Ich bin bei allen Wechseln der Zyklen ausgeglichen und in Frieden, und ich segne meinen Körper mit Liebe!“

Dieses Zitat habe ich aus dem Buch „Heile Deinen Körper“ von Louise L. Hay.

Von positiver Energie durchleuchtet – ach wäre das schön, wenn das so einfach ginge.

Positives Denken halte ich für total wichtig in allen Lebenslagen. Also auch in den Zeiten der Wechseljahre, wenn unsere Hormone Achterbahn fahren und wir Frauen ab und zu geplagt sind von z.B. Hitzewallungen, trockenen Schleimhäuten, Gelenkschmerzen u.s.w.

Viele von uns merken ja nun wirklich gar nichts (die Glücklichen), manche ein bisschen (damit kann man umgehen); und einige hoffen, dass die Zeit endlich vorbei ist. (Dazu gehöre ich)

Während ich hier schreibe, höre ich „A night like this“ von Caro Emerald in Endlosschleife, damit ich einigermaßen positiv denken und fühlen kann. Ich bin gerade auf einer Achterbahn mit mindestens acht Loopings. Und die Fahrt ist noch nicht zu Ende. Ich nehme gerade wieder Anlauf für den nächsten Überschlag.

In meinem Kopf ist oft nur Watte, die Schleusen in den Augen schließen nicht mehr so ganz und wenn, dann sind sie sehr leicht zu öffnen.

Ich sage mir dann immer: „Antonia, Du sollst etwas lernen. Sei neugierig, nimm es positiv und leicht. Alles geht einmal vorüber.“

Aber ich empfinde es als unheimlich schwierig und ich fühle mich total hilflos. Komme ich da wieder raus? Bleibe ich arbeitsfähig? Was denken die anderen? Mein Mann, meine Familie, meine Freunde? Nerve ich sie nicht?

Eines habe ich nämlich schon gelernt: nicht einigeln. Raus an die Luft (jeden Tag fast eine Stunde), unter Leute gehen, sich Freuden machen.

So bin ich dann auf die Idee gekommen (nutze es konstruktiv):

Was machen Sie, wenn es Ihnen so geht? Wenn die Welt untergeht? Ich spreche nicht von ein, zwei Tagen, sondern wenn der Looping Wochen dauert?

Ich glaube nämlich, dass ich nicht allein mit solchen Probleme auf dieser großen weiten Welt bin. Und wo bekommen wir Frauen dann Hilfe?

Vielleicht können wir uns ja zusammen tun und uns gegenseitig helfen. Dafür sollte dieser Blog doch eine gute Möglichkeit sein, oder?

Ich würde mich wahnsinnig freuen, wenn Sie Tipps für meine hormongesteuerte und achterbahngeplagte Seele haben. Und vielleicht kann ich dann auch bald wieder sagen: „Ich bin bei allen Wechseln der Zyklen ausgeglichen und in Frieden.“

Liebste Grüße

Ihre Antonia

27 Kommentare zu: »Achterbahnfahrt der Hormone«

  1. Liebe Antonia,
    die Schwierigkeit besteht ja leider nicht darin, möglichst schnell wieder aus dem Tal raus zu kommen, sondern: wie gehe ich damit um. Zu akzeptieren, dass das Leben nicht dazu da ist, uns zu amüsieren, ist hart. Traurig, aber wahr. Ein Motto zu haben, so wie du, ist schon sehr fortschrittlich!
    Diese Achterbahnfahrten kenn ich sehr gut, und mir hilft als einziges das Wissen, die Erfahrung, dass zu einem Tal auch Berge gehören. Abwarten, Tee trinken, nicht allzu oft in den Spiegel gucken, und das Leben nicht zu persönlich nehmen 😉
    Alles Gute und viel Erfolg beim Positivdenken!
    Gudrun

  2. Hallo,
    bin 54 J. alt. Meine Erfahrung in der letzten Zeit ist auch so wie Antonia beschrieben hat. Hinzu kommt noch, dass ich sehr sehr wankemütig, traurig, empfindlich und ein ständiges auf und ab erlebe. Hat jemand einen Tipp, oder ein Mittel was hilft?
    Mein Mann streikt auch schon……. 🙁

  3. Liebe Unbekannte,

    leider weiß ich viel zu gut, wie Sie sich fühlen.
    Meine Hausärztin gab mir den Tipp, dass ich mich mal nach einem guten Therapeuten umsehen soll. Das habe ich getan, und im Moment habe ich das Gefühl, es hilft.
    Außerdem war ich noch bei einem Heilpraktiker. Der hat Akupunktur bei mir gemacht.
    Vielleicht hilft Ihnen mein Tipp ja. Ich wünsche Ihnen alles Liebe und Gute. Und wie sagte mir letztens eine ältere Dame:
    Ich hatte auch Depressionen in den Wechseljahren, aber das gute ist, sie gehen irgendwann vorbei.

    Ich wünsche Ihnen ganz viel Kraft.

    Ihre Antonia☺

  4. Oh Mann, leider geht es mir jetzt auch so wie euch und ich habe noch kein passendes Rezept gefunden, ich glaube ich bin am Anfang der Wechseljahre oder mittendrin keine Ahnung und 50 Jahre alt.Seit 2 Wochen fange ich mit komischen Schwitzen an und momentan fühle ich mich so leer könnte nur heulen und habe das Gefühl das ich irgendwas machen muss weiß nur nicht was, dazu kommen ein paar andere gesundheitliche Probleme und irgendwie stehe ich mir selber im Weg.Das schlechte Wetter tut sein übriges dazu.Na ja eigentlichsollte ich mich nicht beschweren anderen geht es noch viel mieser.Ich bin seit 26 Jahren verheiratet mit einem sehr lieben Mann habe leider keine Kinder und auch nur wenige Freundinnen, die ich aber nicht zutexten möchte,die sind schließlich auch mit sich sebst beschäftigt.Ich habe auch das Internet schon durchforstet gibt mir aber auch nicht unbedingt das, was man dagegen unternehmen könnte.Vielleicht sollte ich mal Sport treiben nur leider bin ich total unsportlich.

  5. Hallo zusammen ich habe für mich ein gutes mittel für Depri`s gefunden, wenn es mir mal wieder so richtig mies geht höre ich mir meine Lieblings Musik an und male dabei mit Acryl Farben. Habe schon viele Bilder gemalt, wusste vorher gar nicht das ich malen konnte. Beim Malen Konzentriere ich mich auf das Bild und vergesse meine Depri. Ich bin in der Zeit nur bei mir außer dem mache ich Yoga, Pilates und Walking. Versuche es mir zu Hause richtig gemütlich zu machen damit ich mich Wohlfühle. Wende Entspannungstechniken an. Seit dem ich das alles mache geht es mir besser bis auf die Ängste die kommen ab und zu noch mal hoch dann versuche ich raus zu gehen. Gehe Schoppen, Probiere Klamotten an ohne was zu Kaufen, es klappt. Man muss nur einfach bei sich ankommen und sich was gutes gönnen.

  6. Hallo,
    bei der Suche nach dem Problem mit den Wechseljahren bin ich auf diese Seite gestoßen.
    Lt. meiner Gynäkologin bin ich mitten drin (mit 49), zwar noch nicht unfruchtbar aber es dauert nicht mehr lange meinte sie.
    Leider hilft mir das bei meinen Gefühlschaos nun gar nicht.
    So wie ich es gerade gelesen habe geht es ja nun leider fast allen so. Schlafprobleme, Depressionen, Gefühlsschwankungen (und das teilweise in Minutentakt). Echt nicht einfach das bei der Arbeit irgendwie zu ignoriern.
    Da es am Anfang nur ganz unterschwellig war konnte ich gut damit leben. Gerade in der letzten Zeit wird es aber immer hefftiger.
    Hinzu kommt ein Gefühl, wobei mir noch keiner sagen konnte, ob es sich hierbei um ein Begleitsymtom der Wechseljahre handelt.
    Vielleicht kann mir ja jemand sagen ob er das auch kennt, ich beschreibe es mal als ein ziehen im oberen Bauchbereich, so als ob man am oberen Rand einer Achtebahn steht und gerade bei der Anfahrt der Runterfahrt ist. Dieses unangenehme Gefühl habe ich tagsüber in unregelmäßigen Abständen und Nachts wobei ich davon noch wach werde.
    Kennt das vielleicht auch jemand?

  7. Hallo,
    ich mache augenblicklich wieder eine solche Phase durch. Ich bin noch nicht all zu lange „drin“, bzw. hab die Symptome monatelang fehlinterpretiert und muss mich nun wohl damit abfinden.
    Es ist nicht lustig.
    Abends, gerade zu Bett gegangen, liege ich da rum, lausche meinen tatsächlichen oder vegetativ verursachten Herzrhytmusstörungen und frage mich nicht selten, ob ich anderntags wieder aufwache. Tue ich. Aber noramlerweise wache ich auf und bin motiviert. Normalerweise mache ich vor der Arbeit Sport.
    Ich habe noch nicht den richtigen Weg gefunden, damit umzugehen. Mitunter fühlt es sich an, als rudere ich völlig ziellos und unstrukturiert durch den Alltag.
    LG
    JAne

  8. Hallo Beate, nein gott sei dank habe ich das Gefühl nicht, aber vielleicht kommt es ja noch wer weiß. Vielleicht solltest Du das Internet echt mal durchforsten, ich kann ja mal mitschauen ob jemand so was hat. Also so zu meinem vorangegangen Beitrag, als ich den geschrieben habe, hatte ich mir direkt meine Schwimmklmotten gepackt und bin Schwimmen gegangen hat mir auch gut getan, allerdings habe ich immer noch sehr komische Gedanken alle Tips die ich immer für andere parat hatte sind irgendwie wie weggeblasen so das ich mir noch nicht einmal selbst einen Rat geben kann.Ätzend.Habe mir jetzt Remifemin plus gekauft in der Hoffnung das ich mal wieder zu mir selbst finde.
    Also in diesem Sinne erholsame Weihnachten und ein Beschwerdefreies 2013.

  9. Hallo Antonia, ich kenne dieses Gefühl auch. Es reißt einem plötzlich den Teppich unter den Füssen weg. Die Stimmungsschwankungen reissen einen hin und her und das einzig Gute an der Sache ist, dass man plötzlich seine pubertierenden Kinder allzu gut versteht.
    Ich bin da durch gekommen, aber ich wünsche Niemanden den Weg den ich einschlagen mußte. Meine Mutter wurde schwer krank und ich hatte eineinhalb Jahre einfach keine Zeit über mich nachzudenken, denn Familie, Arbeit, meine Mutter, der Haushalt, das alles erforderte eigentlich einen 48 Std. Tag.
    Als meine Mutter jetzt vor einem halben Jahr starb, blieb erst nur Trauer, und in der Trauer fing ich an über mich nachzudenken.
    Jetzt bin ich mit mir und meinem Leben zufrieden, so wie es ist. Vielleicht war es ein Crashkurs in Sachen Wechseljahren. Vielleicht kommt man inExtremsituationen schneller durch. Aber es lohnt sich, sich selber zu finden, denn die Zufriedenheit die sich anschließt ist toll.
    Dem nachzutrauern, was gewesen ist, macht keinen Sinn. Offen dem zugewandt sein, was kommt, ist die Freude und das Glück,das man braucht. Ich wünsche Ihnen , dass sie Ihren Weg finden, denn helfen kann man sich am besten nur selbst.

  10. Hallo, liebe Mitleidende!

    Es tut mir leid, dass es vielen von euch nicht so gut geht. Leider musste ich auch Deine Erfahrung machen, dass im Internet keine Hilfe zu bekommen ist. Darum schreiben wir ja diesen Blog. Toll, dass ihr uns gefunden und euch gemeldet habt.

    Ich würde euch empfehlen, als erstes bei eurem Gynäkologen einen Hormonstatus erstellen zulassen, oder zumindest mit ihm oder ihr über eure Probleme zu reden. Auch Heilpraktiker können sehr gut weiterhelfen.

    Ich habe mir auch immer gesagt, Antonia, beschwere dich nicht, anderen geht es weit schlechter als dir, aber das hilft auch nicht. Dir geht es im Moment nicht gut und das ist vollkommen ok so. Ihr seid wirklich nicht allein damit. Seht mich an.

    Also, wir sind ja schon einige. Nehmt es an und dann macht euch auf den Weg, Hilfe zu holen. Auch ein Psychotherapeut tut da manchmal Wunder. Und vor allem scheut euch nicht, mit euren Freundinnen darüber zu reden. Dafür sind sie da und reden ist wichtig.

    Hypokrates sagte schon: Für was man Worte hat, darüber ist man schon hinweg. Ich habe das auch lange nicht gemacht und fühlte mich dann eigentlich noch mieser und vor allem einsam. Seitdem ich das jetzt aber mache, sind alle für mich da. Eine tolle Erfahrung. Traut euch bitte.

    Und als letztes nun zum Sport: Es hilft, wenn ihr jeden Tag eine halbe Stunde spazieren gehst. Frische Luft und Bewegung tuen einfach gut.

    Wenn ihr dann Lust habt, könnt ihr es langsam steigern.
    Ich hoffe, ich konnte euch ein bisschen helfen. Ich bin keine Fachfrau und ihr müsst euren Weg finden, aber vielleicht konnte ich euch Anregungen geben.

    Ich wünsche euch für 2013 Kraft, euren Weg zu finden und zu gehen.

    Antonia 🙂

  11. Hallo liebe Damen,

    ich schreibe zum ersten Mal … überhaupt….
    Bin mit 42 in Wechseljahre gekommen mit allem was dazu gehört. Schade, vor allem weil ich genau an dem Zeitpunkt meinem Traum-Mann begegnet bin und wir nun keine Kinder haben können. Bei mir kamm das ganze ziemlich schnell und entgültig. Hitzewallungen und Schweißausbrüche wie im Ozean! Mitten im Vulkan! Stimmung bis in die Hölle und zurück jedes mal wenn der Schweißausbruch kommt und geht. Das witzige dabei ist, dass ich mich nach fast jedem Schweißausbruch wie neugeboren fühle (für 5-10 Minuten ;-)) ). Man kann in der Tat einiges durch Meditation und Sport und positives Denken mildern (bin gerade am ausprobieren aber noch nicht genug fleißig…). Alles wäre halbschlimm wenn ich nicht wüsste, dass meine Mutter auch ziemlich früh in die Wechseljahre gekommen ist und das ganze Leben das drumherum mitgeschleppt hat (und immer noch mitschleppt, jetzt wo sie nun 77 Jahre alt ist…). Das ist wohl mein grösstes Problemm zur Zeit.
    Ich wünsche allen die diese Zeilen lesen ein gutes Jahreswechsel als Rutsch in die Erlösung und Lösung der Probleme, bleibt jung und munter im Geist und Herzen. Ich hab mal einen Satz gehört „es gibt keine Probleme, es gibt nur Herausforderungen!“
    Alexa

  12. Liebe Mitbetroffenen,

    ich möchte mich bei Euch allen bedanken, dass Ihr mir geschrieben habt. Es tat so gut, zu erfahren, dass ich nicht allein bin. Das baut schon wieder auf.
    Ich wünsche Euch allen ganz viel Kraft, positive Gedanken und möge 2013 ein leichtes Jahr für uns alle werden. (Das hat mir ein Freund gewünscht, und ich muss sagen, es gefällt mir sehr gut und hilft.)

    Bis bald (Vielleicht schreibt Ihr mal öfter, wie es Euch so geht)

    Antonia

  13. Hi Antonia und alle anderen,
    da seit 1,5 Jahren meine Regel ausbleibt,bin ich wohl auch in den Wechseljahren. Davor bin ich teilweise weggeschwommen, als sollte noch etwas rausgeholt werden. Nun hab ich das Gefühl, als würden die Hitzewallungen immer mehr werden. Sogar nachts, wache ich auf und kann darauf warten, dass über mir eine riesige Hitzewelle zusammenschlägt, mit anschließender Schlaflosigkeit. Seitdem ich nun auch noch meine Arbeit mit 52Jahren verlor, hab ich unterschwellig Ängste, Rückenschmerzen und bin oft entmutigt. Habe aber einige schlaue Bücher, die mir etwas beistehen. So versuche ich mit deren Hilfe, meinem Körper positive Signale zu senden mit positiven Gedanken. Allerdings stehe ich da noch am Anfang. Ich wünsche mir und allen anderen für 2013 nur Gutes und hoffe auf das Beste!LG. Cora

  14. Hallo,

    Also ich habe ihr einen Namen gegeben.Sie heisst „Hormonika“;)
    Darueber koennen wir jetzt herzlich lachen und jeder weiss was los.
    Sie gehoert jetzt im Moment zur Familie.

  15. Hallo,
    da ich seit meinem 28.Lebensjahr keine Gebärmutter mehr habe, wusste ich überhaupt nicht, dass meine Depression mit 45 Jahren vielleicht mit den Wechseljahren zu tun haben könnte. Die Depression wurde medikamentös behandelt und es ging dann auch eine Weile gut. Nun bin ich 52 und habe seit 2 Jahren extreme Hitzewallungen, hinzu kamen noch mehrere andere „Leiden“. Es vergeht kein Tag, an dem ich nicht irgendwelche Beschwerden habe und ich weiss manchmal nicht, wie ich meinem Beruf nachgehen soll, den man ja auch noch hat. Nun habe ich diese Seite gefunden und nehme seit ein paar Tagen auch remifemin plus. Hoffentlich stellt sich bald die Wirkung ein. Schön ist jedoch, hier etwas Zuspruch zu finden. Denn so, wie wir Frauen „erzogen“ wurden, meinen wir, dass wir nicht das Recht haben, uns schlecht zu fühlen. Positiv zu denken, hilft mir nichts, wenn ich körperliche Schmerzen habe. Aber zu wissen, dass es anderen ebenso geht, hilft einem schonmal über das permanent schlechte Gewissen hinweg, dass man so einen Jammer hat. Vielen Dank und herzliche Grüße – Kerstin

  16. Ja, seit ein paar Wochen überfallen mich auch gar wunderliche Wehs.

    Ich kann mich noch erinnern, als ich 2008 nach 10 Jahren (ohne Regelblutung) meine Hormonspirale ziehen lies, ich meine Gynäkologin fragte, wie das jetzt weiter geht, sie sagte, durch die Spirale haben sie die Wechseljahre gar nicht mitbekommen und für sie ist alles vorbei. Ich war 48 und stinksauer auf die Frau. Mein Körper wohl auch, denn planmäßig vier Wochen später und dann regelmäßig bis heute setzte meine Monatsblutung ein. Von wegen alles vorbei!

    Doch so seit einem Jahr merkte ich immer wieder kleine Hitzewallungen, besonders nachts, leichte Schlafstörungen und in letzter Zeit ist früh mein kleiner Finger regelrecht unbeweglich. Dann kamen seltsame Schmerzen im linken Oberbauch, die nach ein paar Wochen in den linken Unterbauch wanderten.

    Als diese vorbei waren, fing meine Blase an mich zu ärgern. Anfänglich dachte ich an eine Blasenentzündung, aber nix da, stundenlang ist sie ruhig und auch dicht, aber beim Wasserlassen kann es passieren, dass ein krampfiger stechender Schmerz kurz durchschießt. Unangenehm, aber wenigstens bin ich nicht inkontinent, auch super.

    Da ich 10 Stunden am Tag mit Menschen arbeite, bin ich recht abgelenkt von mir selber. Doch die nächtlichen Herzatacken lassen sich nicht verleugnen und nun bin ich das erste mal 12 Tage drüber und finde es eigentlich toll, wenn es vorbei wäre.

    Ich habe mich immer ein wenig auf die Zeit gefreut, damit ich nicht mehr diese fürchterlich starken und langen Monatsblutungen habe und auch nicht mehr verhüten muss, vielleicht nehme ich deshalb alles so locker an.

    Meine besten Freundinnen stehen mir zur Seite und wir reden darüber, meist lachen wir, naja, die haben es alle noch vor sich …

    Und ich bin Single, glücklich darüber und habe einen wunderbaren Sexualpartner, der mich und meinen Körper regelrecht vergöttert, vielleicht tragen die vielen Glückshormone auch zu meinem Wohlbefinden bei, wer weiss.

    Ich fühle mich trotz der kleinen Zipperlein pudelwohl und war gut vorbereitet, was auf mich zukommen kann. Hatte mir extra einen traumhaften spanischen Fächer gekauft, damit ich die Hitzewallungen wegfächeln kann, aber bisher waren sie nicht soooo heftig.

    Euch allen viel Glück und Wohlergehen.

  17. Hallo ihr Lieben, auch ich leide sehr unter den “Begleiterscheinungen” der Wechseljahre..
    Angefangen hat es vor ca 5 Jahren (jetzt bin ich 58).Schweißausbrüche und Schmerzen in den Achseln und Leisten!! Ich habe 3 verschiedene Ärzte konsultiert..Kein Befund..
    Dann das Herzrasen ! Was ich schon mitgemacht habe ist schlimm..Kaum lege ich mich hin geht es los..stundenlang. Beide Brüste tun dann sehr weh.. Sie pieken, stechen u krampfen.. .Aber auch tagsüber kommt es vor da..da werde ich nicht verschont..Manches mal bin ich nur noch ein halber Mensch. Es ist zermürbend…
    PS Meine Mutter empfand ihre Wechseljahre als “larifari”..Davon kann ich nur träumen.. Ilona

  18. Hallo,
    ich lese gerade das erste Mal hier die Einträge, es ist schön, dass man nicht alleine da steht. Ich bin 47 Jahre und bei mir fing es vor einem Jahr an. Die Regel blieb aus oder kam sporadisch, aber dafür kamen die Hitzewallungen und Schlafstörungen. Ich weiß gar nicht, wann ich das letzte Mal richtig durchschlafen konnte, aber ich habe mich damit arrangiert und lebe damit. Mein Mann bemitleidet mich immer, wenn ich mal wieder die Kleidung von mir reiße, weil eine Hitzewelle über mich hinwegrollt …. Im Büro machen wir unsere Witze darüber, viele Kolleginnen und Kollegen sind in meinem Alter und haben ähnliche Probleme mit sich oder den Partnern. Wir nennen die Hitzewallungen nur noch erotisches Schwitzen 😉 Was mir bislang erspart geblieben ist, sind die Stimmungsschwankungen oder Depressionen, aber ich mache auch Sport (Zumba – sehr empfehlenswert, das Körpergefühl ändert sich positiv und man fühlt sich einfach umwerfend …) gehe reiten und rede auch viel darüber mit Freunden.
    Ich wünsche allen betroffenen Frauen hier, dass sie diese Zeit gut überstehen und das Beste daraus machen.
    Die Attraktivität scheint unter den Wechseljahren wohl nicht zu leiden, denn ich bekomme mehr Komplimente als vorher 😉
    In diesem Sinne, Kopf hoch und seid Stolz auf euch
    LG
    Sabine

  19. Alles schön und gut,wer aber aufgrund einer schweren OP frühzeitig in die
    Wechseljahre kommt ,hast doppelt schwer. Da es sofort passiert.
    dazu die Gefahr eines Rückfalls mit dem Frau Leben muss lässt einen
    den Alltag noch schwerer Erscheinen. Deshalb nutze jeden Tag und wenn
    die Wechselsjahrbeschwerden zu gross werden sollte man einen Heilpraktiker aufsuchen,ja der ist teuer mir hat er sehr geholfen.
    Schwimmen und Radfahren hlift dem Körper auch ,sowie ein ruhiges Umfeld.

  20. Mir geht es eigentlich jeden Tag anders.mal kann ich Autofahren dann wieder nicht dann wieder heulataken und diese Erschöpfung.aber wie gesagt das ich eigentlich kein Auto mehr fahren kann wie und wann ich es will ist am blödesten.sind das alles die Hormone?Weiss jemand Rat

    1. Hallo zusammen, ich bin wie viele von Euch auch, ganz zufällig auf dieser Seite gelandet !
      Ich finde es prima !
      Gerade der letzte Beitrag von gestern hat mich hellhöriger gemacht, als ich sonst schon war.
      Autofahren . . . auch mein Problem geworden !
      Ich habe durch all die verschiedenen Beschwerden, vorallem dem Schwindel . . . Panik während des Autofahrens bekommen.
      Ich bin 56 Jahre, angefangen hat alles im Jahr 2012.
      Schwindel, Nahrungsmittelunverträglichkeiten, Hitzewallungen, Schlafstörungen usw.
      Alles wurde auf die Psyche geschoben. Während einer Psychosomatischen Reha 2013 habe ich dann einen Knoten in meiner Brust ertastet.
      Mit insgesamt fünf OPs bin ich nun eine Amazone.
      Nach der Chemo fingen meine Beschwerden wieder an.
      Und es wurden immer mehr . . .
      Im August 2017 wurde mir dann die Gebärmutter entfernt und es geht mir seit dem noch schlechter.
      Mein Psychiater hat mir eine Psychosomatische Klinik empfohlen.
      Ich habe aber auf Eigeninitiative meine Sexualhormone im Speichel testen lassen und warte auf das Ergebnis.
      Da aber auch die Speichelprobe auf Cortisol erhöht war, wusste ich . . . es sind die Hormone !
      Ach, herrje so viel wollte ich gar nicht schreiben.
      Ich wollte damit nur sagen, immer dran bleiben !
      Hört auf Eure Körper und lasst Euch von Keinem aufhalten, wenn es um die Ursachenforschung geht.
      Ich werde mich melden, wenn der Befund da ist.
      Vielleicht habt Ihr dann eine Idee, was ich einnehmen kann !?

    2. Ich habe die gleichen Probleme und warte gegenwärtig auf einen Befund.
      Ich habe einen Speicheltest auf die Hormone durchführen lassen.
      Aber was dann ?

  21. Hallo an alle, bin im Moment auch total verzweifelt. Habe ständig Druck auf Kopf, Augen und Ohren. Blutdruckschwankungen obwohl er immer niedrig war. Und diese ständige Angst macht mich völlig fertig. Bin jetzt 55 Jahre und habe schon 13 Jahre keine Gebärmutter mehr. In den wechseljahren bin ich seit ca. 6 Jahren. Kann mir jemand sagen ob das irgendwann besser wird. Ach ja Herzstolpern nicht vergessen nervt auch total. Allen noch einen schönen Sonntag. L.G. Chriho

  22. Ich denke, dass Wichtigste ist: Auf den Körper hören. der weiß schon was gut ist – besser als mancher Arzt. Bin jetzt nach drei Jahren mit den WEchsel fast durch. Zwischenzeitlich habe ich gedacht, ich verblute. Hatte Drehschwindel, Depressionen, Wutausbrüche……10 Gyns aufgesucht, die alle unterschiedliche Diagnosen und Prognosen stellten. Geholfen hat mir das Buch von CHristiane Northrup „Frauenkörper, Frauenweisheiten“ und letztlich der Mut ABZUWARTEN und viele verschiedene Kräutertees zutrinken. Je nach Stimmung. Kann ich nur empfehlen. Andy

  23. Ich hatte auch mal gedacht nun ist alles vorbei.Aber nichts die Syntome der Wechseljahre sind vorbei kommen immer mal wieder.Zur Zeit quälen mich Kopf und Nackenbeschwerden. Mein Frauenärztin meint mit den Wechseljahren ist alles ok es ist die Psyche. Neurologin meint sie haben nicht mit den Nerven. Unser Hausarzt verschrieb mir Antidepressiva .Was soll man davon halte?

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