Gast-Erfahrungsbericht (Teil 2): Hurra, jetzt geht’s wieder aufwärts!

Der Laden lief gut weiter – wenigstens eine Sorge, die ich nicht hatte. Bis Mitte 2010 war ich dann so weit, dass ich mich freiwillig in eine Psychosomatische Klinik einweisen lassen wollte. Es folgten diverse Termine bei Psychologen, die mich wieder wegschickten mit den Worten „Sie sind ein Fall für Hormone und nicht für die Psychiatrie“ … also wieder zum Frauenarzt. Sein Konzept: „Sie brauchen keine Hormone, Sie müssen mal was an ihrem Gewicht tun, viel frische Luft und sagen Sie sich: es geht vorüber“.

Ich glaube das war der Tag, an dem ich jeden männlichen Gynäkologen hätte umbringen können. Alles platze aus mir heraus. Ob er meine, ich gefalle mir mit ca. 18 Kilo zuviel? Die Schwerkraft sei bei mir so sehr verlagert, dass ich das Gefühl hätte, morgens nur mit einem Flaschenzug aus dem Bett kommen zu können und besonders witzig fände ich es auch nicht, meine dicken Füße in Schuhe zu zwängen, die wohl mal zu heiß gewaschen wurden. Meine Haare seien der letzte Schrei, entweder sie seien fettig, oder ständen vom Kopf ab. Einstein war dagegen gut frisiert. Danach heulte ich im Arm der Sprechstundenhilfe und fuhr nach Hause.

Zu Hause angekommen rief mich der blöde Doc an und bestellte mich für sofort zurück. Er gab mir dort eine Packung Remifemin. „Die nehmen Sie in den ersten 4 Wochen morgens und abends. Ihre anderen Tabletten setzen Sie nach und nach in Begleitung Ihres Hausarztes ab“.

Schon wieder neue Pillen… nun ja, werden es mal versuchen. Ich nahm die Tabletten schön regelmäßig ein, die anderen bauten wir langsam ab. Geschlafen wurde mit Eieruhr am Mittag, erst nur 1 Stunde und dann jeden 2ten Tag 10 Minuten weniger. Nach 1 Monat war ich wieder die Alte, fast… meine Haare habe ich mir kurz schneiden lassen, mein Gewicht pendelt sich wieder langsam nach unten ein. Noch 10 Kilo, und ich bin wider in Ausgangszustand. Natürlich muss ich etwas mehr auf die Ernährung aufpassen und das mit der frischen Luft ist wirklich wichtig. Ich heule immer noch, wenn ich was Trauriges sehe, aber es bringt mich nicht mehr um.

Vor 3 Monaten machte ich was unglaublich Dummes. Ich las die Beschreibung von Remifemin, aber wie wir Frauen sind, natürlich nicht ganz. Ich kam nur bis zu dem Satz „Nicht länger als 3 Monate einnehmen…“ Ich setzte SOFORT Remifemin ab und nach 1 Woche bekam ich wieder diese Anzeichen, die ich ja schon kannte.

Nach einem Gespräch mit meinem Gynäkologen nehme ich Remifemin nun wieder und es ist Gott-Sei-Dank wieder alles ok. Heute weiß ich, dass ich Remifemin so lange nehmen kann, wie es mir gut tut. Und wenn ich es bis ins hohe Alter nehmen werde, so lange es mir gut geht, ist es ok… Deswegen meine lieben Wechseljahrfrauen: Es ist nicht immer leicht mit uns, aber vielleicht wird es für viele leichter, wenn sie meinen Bericht nun gelesen haben.

Vielleicht sollten so manche Männer auch mal diesen Bericht lesen, um ihre Frauen verstehen zu lernen. Meinem Mann geht es besser, seitdem er weiß dass ich nicht schwer krank bin, sondern nur ein wenig die Jahresringe wechsele. Seine Worte: „So ist das man nun mit den Frauen, wenn die in die Blüte Ihrer Jahre kommen“.

Es grüßt ganz herzlichst
eure Johanna

61 Kommentare zu: »Gast-Erfahrungsbericht (Teil 2): Hurra, jetzt geht’s wieder aufwärts!«

  1. ich finde sehr interessant ihre kommentar …ich bin gerade angefange 1 jahr, ich habe gedacht dass ich verrück geworden bin, Neurologe, psychiatrie, hausarzt alles möglich besucht….habe angefange mit hormonen pflaster und jetzt muss ich mit remifemin anfangen.
    muss man alle beider machen? ich meinte pflaster und tabletten?
    wie geth es ihnen heute? iST ALLE OK?

    GRÜSSE

    Laura

  2. Das liegt in der Entscheidung des behandelnden Arztes. ICH nehme seit langen NUR noch Remifemin und habe meine Essgewohnheiten geändert und bin viel an der frischen Luft. Mir geht es heute um 100 % besser als vorher. Manchmal habe natürlich auch ich Tage, an denen ich meine Last habe, aber die sind selten geworden. Ich habe aber auch alles, was mich belastet, beiseite geschoben. Das heißt auch, dass ich Freunden eine Absage erteilt habe, wenn sie mich als Kummerkasten benutzen wollten, oder dass ich nicht mehr mitten auf der Tanzfläche sein muss. Eben alles ein wenig gelassener und ruhiger angehen und sich sagen, dass man es keinem mehr beweisen muss. Entweder man mag mich wegen meiner selbst, oder man lässt es sein. Meine TV-Sendungen haben sich geändert und auch meine Kinobesuche. Ich muss mir Problemsendungen nicht mehr antun, muss nicht über jede Sendung reden müssen, wenn ich mit Freunden unterwegs bin. Seitdem ich diese Strategie lebe, geht es mir viel besser und ich bin ruhiger geworden. Ich nehme weiterhin mein Remifemin und sonst nichts. Wenn dann mal wieder so ein Schub kommt, wo ich nur noch heulen könnte, weiß ich, das ich entweder was geschaut habe, was Problem-geladen war, oder zuviel Krach um mich war. Ich lege mir dann meine Lieblings-DVD ein (Relaxing – die schönsten Landschaften der Erde, Teil 2 ) ein und schaue sie mir an, oder lasse sie zumindestens im Hintergrund laufen. Danach geht’s mir wieder gut. — Es dauert, bis der Körper das macht, was man will. Das Gehirn ist ja auf „Stress“ programiert, und man muss schon konsequent sein, um den Körper umzupolen. Viel Erfolg. Gruß Johanna

  3. Ich komme mir auch so unwirklich vor. Bin jetzt 41 Jahre und jeder Tag ist so schwer geworden. Ich schwitze wie verrückt und fühle mich einfach anders. Antriebslos und müde…dann wieder aufgedreht und unruhig. Ich verstehe mich selbst nicht mehr. Vor zwei Jahren hab ich meine Gebärmutter entfernen lassen. Myom von 14 cm. Keine Beschwerden mehr. Aber die Psyche und der innere Druck,machen mein Leben sehr schwer. Mein Frauen Arzt sagte,ich bin noch nicht in den Wechsel Jahren. Doch die Gewichts Zunahme und Gelenk schmerzen kommen nicht von ohne. Jeden früh stehe ich schon total kaputt auf. Ich frag mich wie lange das noch so weiter geht. Lg Mona

  4. Hallo,
    Mir geht es ganz genau so,muss Beta Blocker nehmen, Schildrüsen Tabletten, Pulssenker..und und und…Meine Ärztin meinte, Panik und Angst Patient…na toll…eine Pille nach der anderen und nichts klappt mehr..fühle mich oft ,wie kurz vorm Infarkt….ich werde auch mal nach Re..fragen
    Danke für deinen Bericht

  5. Ich fühle mich genauso und bin gerade erleichtert die Berichte hier zu lesen .Es tut gut zu lesen das andere genau das Gleiche erleben bzw durchmachen wie man selber. Man zweifelt so an sich und denkt man ist verrückt. Ich bin 50 und hätte nie gedacht das die Wechseljahre mich so aus den Konzept bringen . Früher hat man über Frauenhitze gewitzelt ,heute weiß man wie belastend es wirklich ist .Hinzu die mentale Verstimmung ,Muskelschmerzen ,Schlaflosigkeit ,Unkonzentriertheit und Migräne . Ich bin von mir selber genervt ,dabei war ich früher immer sehr ausgeglichen und belastbar . Ich steh mir fremd gegenüber im Spiegel und trotz weniger essen werd ich immer runder .🙄 Ich werde remifemin dann auch mal ausprobieren …

    1. Ihr sprecht mir aus der Seele. Ich bin auch genervt von mir selbst und meiner üblen Laune. Hatte auch Remifimin eingenommen. Es dauerte ca 4 Wochen, bis ich eine positive Wirkung hatte, was aber normal ist. Ich habe es vor 2 Wochen abgesetzt, weil ich dachte, länger als 6 Monate soll man es nicht nehmen. Aber ich glaube ich fang wieder an.

  6. Hallo , mir geht es auch irgendwie nicht gut. Habe das Gefühl mich selber nicht zu kennen. Ich bin auch viel müde und mir tut irgendwie jeden Tag was anderes weh. Ich habe am Dienstag einen Termin bei meiner Frauenärztin. Werde sie auf die Wechseljahre ansprechen. Ich bin allerdings auch bei einer Psychotherapeutin., da ich Angst habe krank zu sein, da mir immer irgendwas anderes weh tut. Sie hat mir allerdings geraten meine Frauenärztin auf die wechseljahre anzusprechen. Das werde ich auch tun. Bin erleichtert das es euch ähnlich geht.

  7. Also ich renne von Arzt zu Arzt , immer und immer wieder. Habe Rücken Probleme
    Schwindel, Übelkeit. Hitze, Frost und Mega Migräne
    Wahnsinn… seit mehr als zwei Jahren. Das ist alles nicht mehr normal oder was?
    Wer hat die Wechseljahre erfunden nun? Den soll ich mal zu fassen bekommen, der ist so was von dran😂😂😂😂zu lachen ist mir gar nicht zu Mute. Heute mit Übelkeit zu kämpfen, denke habe einen Ochsen gegessen.
    Der Schwindel / als ob man keine klaren Bilder sieht ist nicht halb so schlimm wie die Übelkeit.
    Aber die Migräne ist übel, Hilfe man. Habe nun Sumatriptan 50 mg bekommen.
    Die sind richtig geil, nach einer Stunde ist alles weg, wie herrlich.
    Nachts werde ich wach vom Schwitzen und habe Hunger wie verrückt. Alles was ich finde , wird gegessen. Dann noch ein Schluck Gurken Wasser und alles ist gut. 40 mal auf Toilette. Das nervt auch noch. Ich hoffe es hat wirklich mal ein Ende
    Aber meine Regel kam das letzte Mal Pause auch wieder nach 8 Monaten. Dann 3 mal gehabt und wieder weg. Körper spielt total verrückt
    Schwitzt man noch / eh man sich versieht , wieder anders Rum. Ein Wahnsinn einfach

  8. Hallo, jetzt fühl ich mich echt etwas besser das ich nicht verrückt bin. Bin 38 Jahre alt und jeder erzählt mir immer ich kann unmöglich in den WJ sein.
    Aber alles was ich hier lese ist wie wenn ich es geschrieben hätte. Meine Gyn meinte ich habe einen Östrogenmangel und hat mir die Pille ( Leios)
    verschieben die ich im Langzeitzyklus nehmen soll.
    Es ist besser aber nicht weg immer wieder so Attacken. Heute geht’s mir gut, morgen total besch…… mit Schwindel, Sehstörungen, Rückenschmerzen, Verspannungen, Kribbeln, Übelkeit, Angstgefühl, Gefühl neben mir zu stehen, Herzstechen, Unruhe und Zappeligkeit 😣.
    Dann wünsche ich mir nur wann hört es endlich wieder auf.

    1. Liebe Jasmin,das kenne ich auch allles!! Ich bin dauer verspannt im Rücken und habe immer mal wierder ein kribbeln und ziehen in en Beinen oder in den Waden. Die se Unruhe kommt dann mir auch wenn ich alle diese Dinge spüre. Es macht mir sogar richtig Angst. Is einfach unbeschreiblich was gerade alles in meinem Körper passiert.
      Lg Ela

  9. ich schlief früher tief und fest wie ein Murmeltier aber seit 3 jahren habe ich Einschlafprobleme, ich denke immer nach über Sachen vom Tag obwohl alles in Ordnung ist und ich eigentlich auch keine Sorgen habe. Ich laufe auch sehr oft wegen paar Tropfen auf die Toilette. Ich nehme Trypttophane mit Melisse und Hopfen, ich nehme Melatonin Baldrian Kapseln. Nichts hilft. Am Tag fühle ich mich ziemlich müde und Träge. Zeitweise
    glaube ich ,ich bin Geistesgestört. Auf Sex oder Selbstbefridigung habe ich auch nur selten Lust. Ich denke ja kaum mehr ansowas. Zeitweise denke ich schon ob ich nicht frühzeitige Wechseljahre habe, aber meine Tanten sagen immer Nein ,doch nicht in meinem Alter (werde 38jahre im Feb) und die Periode habe ich auch regelmäßig. Da ich es aber vermute probiere ich demnächst die Remifemin Plus Johanniskraut aus. Mal sehen wie es mir dann geht.

  10. Es heißt auf dieser Seite“ Hurra, jetzt geht es wieder aufwärts, kann das jemand mal schreiben? Bis jetzt steht hier nur wie in Teil 1 , dass es allen schlecht geht.
    Hat niemand nach ein paar Jahren was Positives zu berichten?

  11. Hallo zusammen,
    ich bin gerade so dankbar, dass ich auf dieses Forum gestoßen bin, es gibt ja keine Zufälle 😜 bis eben ging es mir so richtig mies, dass ich kurz davor war zum Arzt zu gehen, aber von Gleichgesinnten zu lesen, dass sie genau das durch machen was ich gerade empfinde ist echt aufbauend, so hart das auch klingt … ich bin 51 und habe seit 6 Jahren immer mal Panikattacken, damit war ich jedes Mal beim Arzt, der mir versicherte, da ist nix, ich sollte nur mal überdenken, ob es einen Auslöser gab … seit dem letzten Jahr bin ich mir ziemlich sicher, dass es mit der Hormonumstellung zu tun hat. Aber diesmal habe ich die Symptome wie Herzkrampf, Hitze in Kopf und Arme, dann Kälte im restlichen Körper, Schwindel, Rückenbeschwerden, Bauchgrummeln und dass der ganze Körper pulsiert seit 4 Tagen fast am Stück und da sorgt man sich dann doch wieder, dass es was schlimmes sein könnte, aber nach dem Lesen hier geht es mir so viel besser, bin zwar noch leicht dusselig und hab gerade sehr geheult, aber ich glaube, mit dem Verständnis darüber wird es besser … vielen Dank Euch allen Mitfühlenden
    Trixi

    1. Hallo Trixi, ich weiss genau was du meinst. Ich habe Mitte 2014 mit Panikattacken angefangen. Nachdem mein Vater gestorben ist. Da hat mir jeder gesagt das sei der Auslöser dafür. Bisher hat keine Therapie wirklich geholfen. Hinzu kamen immer mehr Symptome wie plötzlicher Schwindel, pulsanstieg auf 140 ohne Grund, schreckliche Hitze, Blutdruckanstieg, Herzneurose und Magen Darm Beschwerden. In 2019 wurde dann auch noch Endometriose festgestellt und in einer OP Re Eierstock und Eileiter entfernt. Danach musste ich eine Pille nehmen die die Periode unterdrücken soll. Seit dem geht es mir immer immer schlechter. Aber niemand sagt es kommt von den Hormonen, bzw Wechseljahren. Das ist deprimierend! Man fühlt sich unverstanden. Als ich auf diese Seite hier gestolpert bin, war es wie ein riesen Stein der von mir abfällt. Soviel Frauen die die gleichen Symptome haben. Das kann ja kein Zufall sein 👍
      Ich bin übrigens fast 48😉
      Liebe Grüße Kerstin

    2. Hallo Trixi
      Wenn ich das hier alles so lese, geht es mir etwas besser…jeder spricht mir hier aus der Seele.Ich bin 54 und seit meine Regel im April 2020 komplett ausgeblieben ist, geht es mir nicht gut…am schlimmsten sind Angst/Panik Unruhe, Muskelzuckungen etc.Ich habe alles möglich ausprobiert an Alternativen zur Pharmakologie…da ich eine Medikamentenphobie habe….nun bin ich auf CBD Öl gestoßen….ich habe es ganz vorsichtig trotz meiner Phobie gewagt, einzunehmen…zuerst ganz niedrig dosiert, ich nehme es nun seit 1 Woche…nach 4 Tagen liest meine innere Unruhe deutlich nach…ich bin etwas entspannter….weinreich bin ich jedoch immer noch…aber ich versuche es weiter zu nehmen in der Hoffnung dass ich mich besser fühle.Magnesium nehme ich noch genauso wie Vit.D und B Komplex…nun muss ich etwas Geduld haben…und meinem Körper Zeit geben…aber das ist schwierig…man will ja eigentlich nur noch dass die Beschwerden endlich aufhören.Aber ich bin froh hier gelandet zu sein und zu lesen, dass man nicht allein ist.
      LG Milli

      1. Exakt dein Artikel könnte von mir sein. Ich mag auch nichts einnehmen. Inzwischen bin ich berufsunfähig, obwohl mir mein Job immer immer recht leicht viel. Verstehe die Welt nicht mehr. Ich kenn im realen Leben niemanden, dem es so schlecht geht in den Wechseljahren. Ich hab so Rückenbrennen, wenn ich etwas arbeite, dass ich mich immer nach 1h hinlegen muss! Bin in 2 Jahren um 20 Jahre gealtert! ….und dann heißt es psychosomatisch… so ein Quatsch! …und depressiv, wenn man nur noch durch den Tag leidet und Dauerschmerzen verspürt.

  12. Hallo Trixi, ich weiss genau was du meinst. Ich habe Mitte 2014 mit Panikattacken angefangen. Nachdem mein Vater gestorben ist. Da hat mir jeder gesagt das sei der Auslöser dafür. Bisher hat keine Therapie wirklich geholfen. Hinzu kamen immer mehr Symptome wie plötzlicher Schwindel, pulsanstieg auf 140 ohne Grund, schreckliche Hitze, Blutdruckanstieg, Herzneurose und Magen Darm Beschwerden. In 2019 wurde dann auch noch Endometriose festgestellt und in einer OP Re Eierstock und Eileiter entfernt. Danach musste ich eine Pille nehmen die die Periode unterdrücken soll. Seit dem geht es mir immer immer schlechter. Aber niemand sagt es kommt von den Hormonen, bzw Wechseljahren. Das ist deprimierend! Man fühlt sich unverstanden. Als ich auf diese Seite hier gestolpert bin, war es wie ein riesen Stein der von mir abfällt. Soviel Frauen die die gleichen Symptome haben. Das kann ja kein Zufall sein 👍
    Ich bin übrigens fast 48😉
    Liebe Grüße Kerstin

  13. Ich danke euch ,ich bin nicht krank sondern ,,NUR,,in den Wechseljahren. Ich lese hier als wenn ich das alles geschrieben hätte, einfach sprachlos . Danke danke danke für die ganzen berichte💞

  14. Hallo,
    erst dachte ich,ich hätte eine Vollmeise.Von einem Tag auf den nächsten komme ich nicht aus’m Bett,habe Angst und Panik,keine Lust auf irgendetwas,kein Abtrieb,fühl mich leer und ausgesaugt.Ohrensausen,Hitzewallungen,Nachtschweiß.Da ich ohne Partner bin seit 1Jahr, fühle ich mich nun allein und verlassen.Mein 14 jähriger Sohn kann mir auch nicht beistehen,sodass Frau da ziemlich alleine steht…aber ich bin froh zu lesen,dass es anscheinend normal ist!?Von meinem Arzt hab ich nun n paar Mittelchen bekommen,hoff es hilft bald …liebe Grüße Maike 49 Jahre

  15. Hallo, ich laufe seit 2 Jahren mit einem Kribbeln am ganzen Körper herum, wie an ein Stromgerät angeschlossen… Dazu schlafen mir auch die Hände und Füsse ein und ich habe Rücken- und Nackenschmerzen .Ich war in Notaufnahmen von Krankenhäusern, stationär in der Neurologie eines Krankenhauses( Sämtliche Untersuchungen + Lumbalpunktion wegen Verdacht auf MS), bei 4 verschiedenen Neurologen beim Orthopäden, Internisten, zur Darmspiegelung, beim Kardiologen .Bin komplett durch-gecheckt und NICHTS wurde gefunden. .Ich werde langsam lebensmüde und weiss nicht mehr weiter ..Mache mittlerweile eine Psychotherapie da ich vor Angst nicht mehr weiter weiss…Gibt es hier jemanden, der das auch kennt?

    Liebe Grüße
    Corinna

    1. Hallo Corinna,
      ganz genau wie bei mir. Schreckliches Kribbeln in den Beinen, Pochern im Rücken, war auch schon beim Neurologen und Orthopäden, Darmspiegelung, Magenspiegelung und Kardiologe, seit ca. 5 Jahren schon ständige Nackenschmerzen, Herzrasen, Druck auf der Brust, schlimmste Angstattacken…stehe völlig neben mir, möchte nicht unbedingt Hormone nehmen, aber wenn das so weitergeht, muss es wohl sein, habe keine Lebensqualität mehr. Heute werde ich noch einmal zu meiner Heilpraktikerin fahren, vielleicht kann sie mich ein bisschen in die Spur bringen, Psychotherapie werde ich eventuell auch versuchen, falls man überhaupt einen Termin bekommt.
      Ich weiss auch nicht mehr weiter, bin froh, dass es anderen auch so geht, man fühlt sich so alleine.
      Bin ständig traurig und mein Mann weiss auch nicht mehr, wie er mir helfen soll.

    2. Hallo Corinna…
      Ich bin 52 und schlage mich seit ca. 2 Jahren mit den Wechseljahren rum. Eigentlich schon viel länger, bloß wusste ich nicht daß es die Hormone sind die mich so fertig machen.
      War schon zweimal in der Psychiatrie. Das erste mal hat mir ein Antidepressiva super geholfen. Beim zweiten Mal leider nicht mehr. Und so versuche ich jetzt alles möglich. Am schlimmsten ist bei mir diese Unruhe und Angst , bin total aus dem Gleichgewicht und muss sehr oft weinen. Dann geht’s wieder für ein paar Tage. Bin schon eine Weile auf dieser Seite und bin am Staunen was wir Frauen so alles aushalten.
      L. G. Katharina

      1. Hallo Katharina,
        bin 52 und mir geht es genauso…
        Nach 8 Monaten keine Regel mehr, kam diese vor 2 Monaten zurück….hatte schon immer mit Depressionen zu tun..aber die letzten 2 Monate waren schrecklich…meine Hormone müssen total durcheinander sein…ich habe Angstzustände bis Panik…morgens keinen Appetit bis leichte Übelkeit. .nur noch das Nötigste mache ich…keine Lust mehr zu nichts….brauche sehr viel Ruhe…
        zu viel Gerede mit Menschen überfordert mich…verändere mich total…
        Wann hört das bloß auf!lg.Kerstin

    3. Oh ja ich bin 43 und habe stimmungsschwankungen des Todes. Und wache morgen s mit Paniattacken auf die sich manchmal 2- 5 Std ziehen. Mit Übelkeit und erbrechen, nervös und getrieben dachte auch jetzt spinne ich.

    4. Hallo ich kenne das sogar sehr gut,das ganze habe ich hinter mir,nur kopfhoch!es geht alles vorbei,ich hab gelernt damit umzugehen das alles wegzujagen von mir,das ganze waren die WJ ,es hat Jahren gedauert iwie aber mit der Zeit besser!Ich wünsche euch allen schöne Zeit,denkt nur wir sind stark wir sind Frauen!!!!Kinder auf die Welt gebracht,das könnte kein Mann 👨 ☺️

    5. Ja ich!
      Aus heiterem Himmel, konnte ich essen was ich wollte, und nahm immer mehr ab.
      Erst 9 Monate später stellte sich zufällig heraus, SchilddrüsenÜberfunktion.
      Hitzewallzngen,Übelkeit, Quirlig,plötzlich Pulsabfall.Dachte…das war es, ich sterbe.

      Thiamazol bekommen, ging mir besser.
      Werte wieder normaler.
      Tabletten sollte ich langsam ausschleichen.
      Kontrolle erforderlich….bekomme aber niergendwo Termine.
      Seit Corona ist der Rest wohl unwichtig.
      ….
      Seit ca 3 Monaten: Hitzewallungen vom Oberbauch ausstrahlend.
      Dann wieder nur Brustkorb bis Kopf.
      Als hätte jemand den Backofen auf 230 Grad gestellt.
      Das schlimmste ist nicht der Nachtschweiß, sondern…
      FURCHTBARES GEFÜHL, als würde aus meinen Beinen und Armen, jedes Leben rausgezogen werden!!!
      Völlig Kraftlos, wie Tod aber vibrieren, zittern innerlich.
      Herz bzw Gefäßkrämpfe, Herzkloofen,dann wieder Extrem verlangsamt.
      Ängste über Ängste, nah am Wasser gebaut aber keiner nimmt einem ernst.
      Höllische Schmerzen in Händen,Gelenken, Rücken etc.
      Todmüde aber oft einschlafprobleme.
      Spüre, meine Hormone oder die fehlenden…bringen mich um wenn ich nicht bald herausfinde, was mir hilft.
      …und immer diese Angst ….

      1. Eins zu eins … du bist nicht alleine ! Wir halten durch .. wir sind stark…. bei mir sind es jetzt schon sechs Jahre…. aber es sollte doch irgendwann aufhören 🍀

  16. Hei
    Mir geht es nicht gut seit 1 1/2 Jahre ich gehe von Arzt zu Arzt aber keiner findet was .Habe Panikattacken ,Schwindel, Knochenschmerzen, Haarausfall , aber das allerschlimmster ist mein Tinnitus der hat sich so schlimm verendeter er ist so laut geworden das ich nicht mehr zur Ruhe komme und nicht mehr schlafen kann .Mein Arzt hat mir Schlaftabletten gegeben und Beruhigungsmittel,Antidepressiva , Muskelnentspanunsstabletten aber nichts hilft.
    So bin ich zum Frauenarzt gegangen die hat mir Hormontabletten verschrieben habe sie 6 Wochen genommen und dann habe ich schlimme Brustschmerzen bekommen u Herzrassen also bin ich wiederum zur Ärztin die sage dann zu mir Tabletten absetzen die sind nichts für sie .
    Ich fragt und jetzt und sie gab mir Hormonflaster habe es mir gleich in der Apotheke geholt habe gedacht jetzt wird alles gut nichts da selbe spiele Brustschmerzen Herzrassen also wieder absetzen die Frauenärztin sagte dann zu mir Hormone sind nichts für sie ok dachte ich und jetzt dann bin ich zur Apotheke gegangen und habe mir remifemintabletten geholt nehme sie jetzt seit 9 Tage hoffentlich helfen sie mir bin am Ende mit meinen Kräften sitze fast jede Nacht auf dem Sofa weil ich nicht zur Ruhe komme u Schlafen kann ich auch nicht Ich wünsche euch allen viel Kraft

  17. Hallo zusammen,
    auch ich lese seit einiger Zeit hier mit und bin froh das ich mir meine Symptome nicht einbilde und auch nicht alleine leide. Womit ich nicht sagen will das es angenehm ist. Ich bin 54 und hatte immer noch meine Menstruation bis vor 6 Wochen nun bleibt sie aus doch habe ich immer das Gefühl sie käme. Übelkeit, Hitzewallungen, Bluthochdruck, Herzklopfen sind nun mein ständiger Begleiter. Ich bin müde und habe Kopfschmerzen als wenn ich viel Alkohol getrunken hätte dabei trinke ich nur noch Tee. Bin so ratlos von Lebensqualität kann man hier nicht mehr sprechen. Wie lange geht sowas ? Ich werde auf jeden Fall nochmal meinen FA aufsuchen. Euch allen gute Besserung.
    Liebe Grüße
    Claudia

  18. Vielen Dank für eure Offenheit.
    Ich dachte schon ich sei verrückt oder sowas von krank, jetzt weiß ich was los ist mit ich werde am 29.4 genau 40 Jahre und seit zwei Wochen habe ich die gleichen Symptome.
    War sogar gestern in der Notaufnahme weil ich dachte ich bekomme ein Herzinfarkt 🙈
    LG Güli

    1. Genauso ging es mir auch. Immer die Angst, dass es was mit dem Herz sein könnte. Geht es dir inzwischen besser? Was machst du dagegen?

  19. Hi, ich glaube, ich werde verrückt und verstehe mich selbst nicht mehr. Ertragen kann ich mich auch nicht. Ich fühle mich leer, antriebslos und müde. Mit meinem Mann verstehe ich mich seit einem Jahr nicht. Wir streiten uns, ich bin ständig gereizt. Er tut mir leid. Nichts macht mir Freude. Ich reiße mich in der Gegenwart meiner dreijährigen Tochter zusammen, damit sie unbeschwert aufwachsen kann. Mein Job ausüben fällt mir sehr schwer, ich kann mich nur schwer konzentrieren. Und ich kann die ganze Zeit Essen. Ich tue meine Pflichten, aber das ist kein Leben. Und ständig diese Verspannungskopfschmerzen an den Schläfen. Meine Gelenke rosten. Ich bin 41, die letzte Menstruation hatte ich im Mai 2020. Ich habe auf Anraten meiner Frauenärztin die Hormonersatztherapie begonnen.

  20. Hi, ich glaube, ich werde verrückt und verstehe mich selbst nicht mehr. Ertragen kann ich mich auch nicht. Ich fühle mich leer, antriebslos und müde. Mit meinem Mann verstehe ich mich seit einem Jahr nicht. Wir streiten uns, ich bin ständig gereizt. Er tut mir leid. Nichts macht mir Freude. Ich reiße mich in der Gegenwart meiner dreijährigen Tochter zusammen, damit sie unbeschwert aufwachsen kann. Mein Job ausüben fällt mir sehr schwer, ich kann mich nur schwer konzentrieren. Und ich kann die ganze Zeit Essen. Ich tue meine Pflichten, aber das ist kein Leben. Und ständig diese Verspannungskopfschmerzen an den Schläfen. Meine Gelenke rosten. Ich bin 41, die letzte Menstruation hatte ich im Mai 2020. Ich habe auf Anraten meiner Frauenärztin die Hormonersatztherapie begonnen.
    Was kann ich tun?
    Wann hört das auf?
    Liebe Grüße
    Ich

  21. Das mit dem „Hurra“ es gehts aufwärts wäre zu schön um wahr zu sein😒! Bin seit 9 Jahren im Wechsel, seit 4 Jahren keine Blutungen mehr, aber besser wird es bei mir leider nicht. Bin jetzt 54 Jahre und es kommen jeden Tag neue ganz lässige Beschwerden dazu!
    Die Schwitzerei wird jede Nacht schlimmer, fast keinen erholsamem Schlaf mehr, Grübelei ohne Ende … Morgens aufstehen als wäre ich 80ig, trockene Schleimhäute in Mund und Nase, Schluckbeschwerden die Angst machen und Muskelschmerzen. Ah und das neuste jetzt Ohrendruck und Kopfschmerzen. Ich mag auch schon kein Arzt mehr sehen weil jedes Mal wieder ein neues Mittelchen kommt dass eh mehr Nebenwirkungen macht als dass es hilft…..reagiere auch plötzlich auf meinen langjährigen Blutdrucksenker allergisch, toll was kommt da noch alles☹?
    Geh jetzt in den Garten mich austoben, verfalle sonst wieder im Selbstmitleid!
    Lg kati

    1. Hallo Katrin,
      Ich habe auch sämtliche Beschwerden, aber der ohrendruck ist furchtbar. Vor allem wenn ich lange konzentriert gearbeitet habe, dann muss ich aufhören, weil ich so einen Druck auf den Ohren habe. Was hat Dir hier geholfen?
      Also, es ist echt eine bescheidene Phase. Es wäre toll auch von Frauen die es überstanden haben zu hören.
      Hätte nie gedacht, dass es mich so erwischt. Meine Schwester hatte nichts und ich habe das Gefühl todkrank zu sein und jeden Tag tut es so anders weh. War nie wehleidig und jammrig, aber jetzt bin ich echt so! Alles überfordert einen, alles ist zu viel….
      Bin 54 Jahre und hab immer noch meine Mens. Aber es wird ja nicht besser wenn die aufhört was man so liest.
      Seid alle ganz doll gedrückt und vielen Dank für die Berichte,

  22. Hallo.
    Oh Frau, ich dachte schon ich drehe durch…. DANKE an euch alle, ihr gebt mir wieder Mut.
    Ich hatte letztes Jahr im September eine Ausschabung – an meinem 44. Geburtstag, nachdem ich 6 Wochen wie abgestochen geblutet habe. Meine Schwester kam ums Leben, glaubt ja aber kein Arzt dass das damit zu tun haben könnte.
    Ende November starb ein sehr guter Freund unerwartet. Mitte Dezember wegen anhaltender Blutungen wieder Ausschabun mit Verödung.
    Natürlich wollen die Ärzte die Gebärmutter entfernen. ich wollte aber nicht. Nein, kein weiterer Kinderwunsch, habe zwei.
    Seit November nehme ich die Pille Desogestrel. Reines Gelbkörper. Immer wieder bisschen Blut, aber in meinem Kopf die reine Panik bei jedem Tropfen Blut, das viele viel Blut im letzten Jahr hat mir zugesetzt.
    Seit 7 Tagen habe ich nun Unterleibziehen. Blut ist nicht viel. F-Arzt am Montag meinte alles ok. Ich soll mir die Gebärmutter entfernen lassen. Bla bla. Ich entferne doch nicht das Organ das reinigt wenn es grundsätzlich gesund ist…. kapiert kein Arzt.
    Hitzewallungen habe ich nicht, aber alles andere was so ein „Test“ über die WJ aussagt. F-Arzt meint aber mit der Pille wären Wechseljahre völlig unmöglich.
    Hat von euch noch jemand eine Idee?
    Ich habe so große Angst wieder so schlimm zu bluten, kam kaum vom WC runter….
    Ich mache mich selbst völlig fertig, bin schon ganz panisch. Gegen die Panik tue ich schon einiges. Kann PMR sehr empfehlen.
    Ich hatte noch nie eine Woche ziehen im Unterleib, was ist das nur?
    Es grüßt euch herzlich, Marianne

  23. Hallo Marianne,
    ich hatte auch Gelbkörper zusätzlich zu meinem Hormongel bekommen und habe somit auch nach über 2 Jahren wieder angefangen zu bluten, somit hatte ich dies wieder abgesetzt. Vielleicht liegt es jja momentan an dem Gelbkörper was du nimmst?
    Nachdem ich das weggelassen hatte, waren die Blutungen auch weg und sind nicht wieder gekommen.

  24. Hallo ihr Lieben, ich bin glücklicherweise auf diesen Blog gestossen und wollte nur mal Danke für eure Beiträge sagen. Ich dachte, ich bin verrückt vor Panik und Angstattacken, nun weiß ich, es sind „nur“ die Wechseljahre.

  25. Guten Abend , ich habe durch Zufall diese Seite gefunden , ich bin 54 Jahr , haben auch Bluthochdruck, Panik – angst Attacken – schwank-Schwindel , mal kann ich schlechter sehen , depressiv , lustlos- keine Antriebskraft – schlapp , hatte mal 3 Jahre Mönchspfeffer TbL genommen ( vom Arzt empfohlen ) , aber keine Besserung , bin nur um 28 kg schwerer geworden , 2020 Januar mit einmal schluck Blockaden ( 3 verschiedene HNO Ärzte aufgesucht , aber nix , alles ok ) bis heute diese Blockaden , meine letzte Regel war Sept. 2020 – 9 mon. ist sie dann ausgeblieben , mir ging es richtig gut , aber zack Mitte Juni 2021 meine Regel ( sie waren wieder da ) , seit dem alle 3 tage oberbauchschmerzen-so ein heftigen krampf , ich nehme dann eine Paracetamol und nach 15 min , alles weg , jetzt geht der Marathon zu Ärzten wieder los ,,, es ist nur noch zum heulen,,, ich wünsche alle viel kraft mit diesen Wechseljahren ,,,, Gruß Rosi

  26. Hallo,
    ich war eine zeitlang stille Mitleserin.
    Ich finde mich wieder in den meisten beschriebenen Symptomen. Am schlimmsten sind für mich die Kreislaufprobleme / Schwindel. Ich stehe dann völligst neben mir, wie in einem anderen Körper. Bin nicht mehr belastungsfähig, was sehr schwierig ist mit einem 4 jährigen Kind und berufstätig. Habe auch Verdauungsbeschwerden, Müdigkeit. Zusätzlich noch Schilddrüsenprobleme, die aber alle 6 Wochen eingestellt werden vom Arzt. In der Kinderwunschklinik vor 5 Jahren wurde mir gesagt, dass meine Hormonwerte so schlecht seien, dass ich vermutlich in den nächsten 5 Jahren in die Wechseljahre komme. Nun vermute ich aufgrund der ganzen Symptome, dass ich bereits drinnen bin. Leider wird man im Alter von 35 Jahren nur belächelt beim Frauenarzt, wenn man mit solchen Vermutungen ankommt. Traue mich schon gar nicht mehr zum Arzt zu gehen. Ich werde mir einen Termin bei einem Endokrinologen machen, vielleicht kann mir da geholfen werden.

  27. Bin gerade dazu gestoßen und lese alle diese Kommentare. Ich bin 46 und habe seit zwei Monaten Beschwerden wie hoher Blutdruck, Herzrasen, vorallem Nachts. Angstzustände immer wieder, denke immer bin bestimmt totkrank. Habe beim Arzt ein großes Blutbild machen lassen, alles top. Bis auf mein Vitamin d. Das ist absolut im Keller. Habe auch immer wieder mit enormen Rückenschmerzen zu tun. Jetzt seit zwei Tagen habe ich immer wieder Übelkeit. Esse kaum was. Meine FÄ meint, es würde nichts bringen die Hormone testen zu lassen. Bin jetzt schon am Ende. Das halte ich keine Jahre durch. Bin am überlegen Remifemin zu testen.
    Sonja

  28. Bitte schreibt dich mal wie es euch geht und was euch geholfen hat. Vielleicht bekommt man neue Tipps.
    Es wäre auch schön von Leuten zu hören die es überstanden haben.

  29. Liebe Susi, ja, ich schliesse mich Deiner Meinung an.
    Finde es auch schwierig… in meinem Umfeld (Freundinnen auch Jahrgang 1970…) hab ich manchmal das Gefühl, ich sei mit meinen Symptomen allein. Hab ein pflanzliches Präparat seit 6 Monaten, das rein gar nix nützt. Meine Symptome sind vor allem Schwindel, diffuses Gefühl im Kopf, manchmal Tinitus u starke Muskelschmerzen. Tönt das für euch nach Wechseljahr Symptomen?
    Liebe Grüsse, Anna

    1. Hallo Anna,
      Diese starken Muskelschmerzen bringen mich an den Rand des Wahnsinns. Sie sind nicht jeden Tag da, aber an 3 von 4 Tagen.
      Meine Freundinnen haben allenfalls ab und zu eine Hitzewallung, sonst nichts. Ich fühle mich mit meinen Symptomen auch alleine gelassen.
      Was machst du gegen die Muskelschmerzen?
      LG Annegret

      1. Liebe Annegret, danke für Deine Zeilen. Ich hab bis dato noch nichts gemacht. Immer noch nicht. Obwohl ich diese Muskelschmerzen schon seit über einem Jahr habe. Fast durchgehend, mal stärker, mal weniger.
        Da ich seit Sommer auch zT Schwindel hab u vor allem im Bereich Schulter, Nacken, Kopf stark verspannt bin und zT etwas Schmerzen hab, mach ich allenfalls ne spezifische Schwindel Physiotherapie .
        Da mich Schwindel u Muskelschmerzen am stärksten plagen, überleg ich, in näherer Zukunft mal einen Termin bei meiner Frauenärztin zu machen. Ich weiss nicht, ob doch eine Hormontherapie hier was bringt. Kann ich zu wenig beurteilen.
        Leider hab ich sonst noch kein Mittel gegen diese Muskelschmerzen gefunden. Vielleicht haben andere Tipps?
        Herzliche Grüsse, Anna

  30. Hallo ihr Lieben, jetzt hab ich alle Kommentare gelesen und was soll ich sagen, ganz genauso geht es mir auch. Es tut gut, dass alles hier zu lesen und zu wissen, dass man mit diesen Symptomen nicht allein ist. Ich bin knapp über 40 und habe schon seit ein paar Monaten diese Probleme. Angefangen hat es mit ständiger Müdigkeit, Erschöpftheit, nächtliches Schwitzen, Frieren, Bluthochdruck, Herzrasen und seit neuestem auch, Übelkeit, Muskelschmerzen und Kreislaufprobleme und Schwindel. Also eigentlich fehlt es einem überall und man weiß gar nicht, wo man anfangen soll 🙈. Beim Hausarzt hab ich immer nur das gleiche gehört, das ist Long Covid und dagegen kann man nichts machen. Bis ich jetzt von einer Freundin aufmerksam geworden bin, ob das nicht vielleicht schon die Vorboten der Wechseljahre sind?! Ich werde auf jeden Fall als nächstes zum Frauenarzt gehen und dort einen Hormonspiegel Test machen lassen. Habt ihr Erfahrungen damit? Macht das jeder Frauenarzt und ist das Kassenleistung? Oder muss man das selber bezahlen. Und was macht ihr sonst so gegen die Symptome oder eure Beschwerden?? Vielleicht habt ihr Tipps für mich oder irgendwelche Hausmittel?? Ich wäre froh um jeden Tipp und Rat, dass es mir endlich mal wieder besser geht. Man fühlt sich wirklich nur noch als halber Mensch. Welche Medikamente haben bei euch am besten geholfen und sind es pflanzliche Medikamente?? Ich danke euch jetzt schon für alles.
    Einen schönen Abend euch allen und vor allem viel Kraft und Gute Besserung.
    Eure Stefanie

    1. Hallo ihr Lieben,ich heiße Maria bin 53Jahre,und habe auch die gleiche Probleme.Frieren,schwitzen,ständig müde,was mir am meisten Angst macht der Schwindel,habe immer das Gefühl umzukippen.Angst alleine Zuhause zu sein.

    2. Hallo alle zusammen.Ich bin Maria 53Jahre,mir gehts seit 2016nicht gut,habe starke Kopfschmerzen,Übelkeit ,Magenschmerzen,aber das schlimmste für mich sind Kreislauf probleme.Ständiges gefühl umzukippen.Wer kennt das auch.

  31. Hallo ihr Lieben,ich heiße Maria bin 53Jahre,und habe auch die gleiche Probleme.Frieren,schwitzen,ständig müde,was mir am meisten Angst macht der Schwindel,habe immer das Gefühl umzukippen.Angst alleine Zuhause zu sein.

  32. Hallo Anna, also meine Symptome sind ähnlich wie deine. Gerade der Schwindel bzw Kopf wie Watte, Herzgalopp usw. Am meisten belastet mich allerdings eine Übelkeit und begleitet mich mal mehr, mal etwas weniger. Organisch soll alles top sein!! Mache aber seit knapp 3 Monaten eine Hormonersatztherapie, die an sich an all dem nichts geändert hat. Darum überlege ich tatsächlich, damit wieder aufzuhören.
    Alles Gute weiterhin, für dich
    Liebste Grüße Regina

  33. Wie gehts Euch denn? Kam schon lange keine Meldung mehr.
    Habe im Moment alle Symptome wie Kopfschmerzen, Watte im Kopf, schlechtes Sehen, Kreislaufprobleme etc.
    Bin echt am Ende. Immer öfters am Tag so Attacken – auf einmal tut rücken und Nacken weh, mir ist übel und ich habe das Gefühl jetzt bekomm ich gleich das letzte Stündlein.

    Hatte auch schon 2x Borreliose und immer sorge, dass es von daher kommen könnte. Wenn man nur ganz sicher wäre, dass es die WJ sind und nichts anderes. Angst, Angst und nochmals dauernd Angst.

    Ohne das Forum und Gleichgesinnte wäre ich schon lange ein seelisches Wrack. Kenne niemanden, der annähernd solche Probleme mit den WJ hatte.

    Bitte schreibt doch von Euch!! Hab immer noch meine Mens, bin 55 Jahre und hab keine Ahnung wann diese mal endlich aufhört 😢

    Viele Grüße
    Susi

    1. Hallo Susi ich bin Maria,bin 53Jahre alt ,heute ist wieder nicht mein Tag,habe Kopfschmerzen ,Schwindel,wieder das Gefühl umzukippen.Muss mich dann hinlegen. Habe seit meiner Kindheit Epilepsie,nehme Medikamente.Und immer wenn ich bei meiner Frauenärztin bin höre ich immer das Gleiche ,das sind keine wechseljahre,das kommt von den Medikamenten.Bin am Ende meiner Kräften.

  34. Hallo liebe Susi. Und auch Hallo an alle anderen Frauen hier.
    Es gibt noch ein zwei anderen Foren von Remifemin. Gebe mal oben im Suchverlauf bei Googel: Erfahrungsbericht Forum Remifemin Oder was war mit mir los, ein. Da findest du auch noch ganz viele ( mittlerweile über 700) Erfahrungsberichte.
    Das was du beschreibt, mit Kopfschmerzen, Watte im Kopf, schlechtes Sehen und Rücken und Nackenschmerzen kenne ich auch alles. Und noch einige andere für mich mysteriöse Symptome. Ich kenne mich nun garnicht mit Borreliose aus, aber du hast eigentlich das klassische Alter für die Wechseljahre und auch alle deine Beschwerden sind bekannte Symptone in den Wechseljahren.
    Ich bin bald 51 und habe diese ganzen Beschwerden seid über drei Jahren und insgesamt geht es mir schon besser. Trotzdem bin ich nicht mehr in der gleichen körperlichen und psychischen Verfassung wie vor den Wechseljahren. Manche Beschwerden kommen und gehen dann auch wieder. Manche bleiben … Ich glaube fpr mich war es das allerschlimmste, mich nicht mehr auf meinen Körper verlassen zu können. Ein derart schlimme Hoffnungslosigkeit hatte sich in mir ausgebreitet, das war so sehr schlimm. Aber im Gegensatz zu 2019 geht es mir wirklich schon besser.
    Liebe Susi, ich drücke dich aus ganz lieb aus der Ferne. Ganz viel Kraft und alles Liebe wünsche ich dir und allen anderen hier im Forum..Meldet euch und schreibt, wie es euch geht..
    Du bist nicht allein mit deinen ganzen Beschwerden..Wir sind ganz ganz viele…
    Leider dauert es hier im Forum immer viele Tage bis ein Text veröffentlicht wird. Ich hoffe sehr, das du in deinem Umfeld Menschen hast , die dich unterstützen und bei dir sind . Ganz ganz liebe Grüße.Andrea

    1. Hallo Andreas, als ich Deinen Text gelesen habe, hab ich mich komplett wiedergefunden. Bei mir fing es vor 3 Jahren an, inzwischen bin ich 49. Die Anfangszeit war der blanke Horror, auch weil ich nicht wusste was mit mir passiert. All die diffusen Symptome, der Ärztemarathon und dieses nicht ernst genommen werden. Ich gehöre zu den Glücklichen, die davor nichts hatten, vielleicht empfinde ich es deshalb noch intensiver. Inzwischen ist es viel besser geworten u.a. weil ich mir einen Rat zu Herzen genommen habe und viel laufen und zwar bergauf. Das ist bis heute das Einzige, das meistens hilft, wenn es mir mal wieder richtig schlecht geht. Die innere Unruhe hat sich verändert, oft kommt sie inzwischen mit einer Aggressivität, die ich nicht kenne und in diesen Momenten kann ich mich nicht leiden. Wie Du vermisse ich die Verlässlichkeit meines Körpers und ich vermisse mich sowohl körperlich als auch psychisch. Ich war eigentlich immer sehr ausgeglichen, das kann ich inzwischen nicht mehr von mir behaupten. Wenn es mir richtig schlecht geht, bin ich hier und lese, einfach um mich zu beruhigen, im Wissen, dass ich nicht alleine bin. Ich frage mich, ob am Ende tatsächliche dieser schöne, neue Lebensabschnitt kommt, in dem man ganz bei sich ist oder ob das nur Wunschdenken ist. Ich wünsche Dir das Selbe wie mir und allen anderen, dass wir so gut wie möglich da durch kommen.

  35. So liebe Susi und nun nochmal ich.
    Du hattest geschrieben, das du Angst, Angst und ganz viel Angst hast. Das ist auch ganz typisch für die Wechseljahre. Und oft dreht sich da eine Gedankenschleife im Kopf, die unbremsbar ist. Das hatte ich auch super schlimm und habe es auch in abgeschwächter Form immer noch. Auch komische und unangenehme Gedanken kommen und gehen. Manchmal frage ich mich, ob ich noch der alte Mensch bin, der ich mal war. Das hatte ich im ersten Jahr auch ganz schlimm.
    Also liebe Susi, mit deiner grossen Angst bist du überhaupt nicht alleine hier.
    Habt noch eine ruhige und Beschwerdearme Restwoche. Ganz liebe Grüsse. Andrea

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