Wechseljahre: Fragen und Antworten

Viele Fragen zu den Themen Wechseljahre und Remifemin wurden im Rahmen der Remifemin-Beratung in den letzten Jahren von Frauen gestellt und von uns beantwortet.

Dabei gibt es natürlich Problemstellungen, die immer wieder auftauchen. Einige dieser „häufig gestellten Fragen“ haben wir für Sie zusammengestellt. Wenn Sie keine Antwort finden, die zu Ihrer Frage passt, dann können Sie sich natürlich auch gern an unser Expertenteam wenden.

Allgemeine Fragen zu den Wechseljahren

Die Wechsel­jahre sind ein natür­licher Pro­zess im Leben einer Frau. All­gemein gült­ige Frag­en wie die Dau­er, Be­ginn und Pro­zess fin­den Sie hier.

Das Klimakterium

Der Übergang in die Wechseljahre ist kein plötzlicher Vorgang, der sich an einem bestimmten Datum festmachen lässt. Die Veränderungen beginnen langsam, zunächst fast unmerklich, mit dem Absinken des Hormonspiegels. In Abhängigkeit von zahlreichen Einflüssen (Körpergewicht, Lebensgewohnheiten, Vererbung etc.) schwankt dieser Zeitpunkt zwischen dem 40. und dem 50. Lebensjahr. Erste Anzeichen für die beginnenden Wechseljahre (also die Prämenopause) sind Unregelmäßigkeiten im Zyklus. Die Abstände zwischen den Monatsblutungen können kürzer (unter 25 Tage) oder auch länger (über 35 Tage) werden. Bei einigen Frauen treten in der Prämenopause auch Zwischen- oder Schmierblutungen auf.
In der Prämenopause kann es zu Befindlichkeitsstörungen kommen, die auf die Wechseljahre hinweisen. Außer Hitzewallungen und Stimmungsschwankungen können zum Beispiel Kopfschmerzen, Brustspannen, vermehrte Wassereinlagerungen und Schwindelgefühle auftreten. Machen Sie den Selbsttest.

Genauso individuell wie der Beginn ist auch die Dauer der Wechseljahre. Je nachdem, wann die ersten Symptome auftreten, können bis zum Abklingen der Beschwerden nur wenige Jahre, manchmal aber auch zehn bis zwölf Jahre vergehen. Im Durchschnitt dauern die Wechseljahre fünf bis sieben Jahre.

Eine Schwangerschaft ist bis zum Ausbleiben der Regelblutung möglich, danach haben die Eierstöcke ihre Funktion vollständig eingestellt. Vor der Menopause (letzte Regelblutung) ist eine Schwangerschaft selbst bei bereits sehr seltenen Blutungen noch immer möglich. Erst nach der letzten Menstruation ist keine Verhütung mehr notwendig. Bei bereits sehr selten gewordenen Blutungen mit längeren Unterbrechungen ist oftmals schwer zu entscheiden, ob die „letzte Regel“ auch wirklich die allerletzte war. Wenn die Monatsblutung über ein Jahr lang ausgeblieben ist (Postmenopause), ist eine Schwangerschaft unwahrscheinlich.

Die mög­lichen Be­sch­werden sind in­divi­duell sehr ver­schieden, das heißt bei jeder Frau könn­en so­wohl die Art der Be­schwerden als auch ihr Be­ginn, ihre Dauer und Stärke sehr unter­schiedlich sein. Hitze­wall­ungen und Schweiß­aus­brüche, Durch­blutungs­störungen, Kopf­schmerzen, Gewichts­zunahme und Schlaf­störungen können eben­falls schon vor der letzten Blut­ung be­ginnen, klingen aber manch­mal erst Jahre da­nach wieder ab. Die Rück­bildung der Unter­leibs­organe macht sich hin­gegen erst einige Jahre nach der Meno­pause all­mäh­lich be­merk­bar. Eine Blasen­schwäche dagegen entwickeln nur wenige Frauen.
Neben diesen körperlichen Beschwerden können auch psych­ische und psycho­somatische Stör­ungen auf­treten. Be­günstigend hier­für sind ne­gative emotion­ale Reaktionen auf die Besch­werden und mög­liche Veränder­ungen im sozial­en Um­feld. Depressive Ver­stimm­ungen, grund­lose Traurig­keit, Reiz­bar­keit, Ängste, Apathie, sex­uelle Un­lust und ver­stärkte Müdig­keit sind die häufig­sten Aus­­präg­ungen.

Viele Frau­en be­klagen in den Wechsel­jahren bis­her nicht be­kannte Pro­bleme mit dem Ge­wicht. Zum einen ver­ändert sich mit zu­nehmen­dem Alter der Stoff­wechsel, zum ander­en wird mit dem Weg­fall der Men­struation keine Ener­gie mehr für die Auf­recht­erhalt­ung des Zyklus be­nötigt. Gleich bleibende Ernähr­ung be­deutet also plötz­lich einen Über­schuss an Ener­gie, der sich in der Bild­ung von Fett­pölster­chen bemerk­bar machen kann. Empfehlens­wert ist also eine Umstell­ung der Ernähr­ung und viel Beweg­ung als (neuer) Energie­verbraucher.

Jede Frau er­lebt die Wechsel­jahre auf ihre Weise. Psyche und innere Ein­stell­ung zum Älter­werden nehmen auch Ein­fluss auf das per­sönliche Em­pfinden von Wechsel­jahres­beschwerden. Befrag­ungen zu­folge haben nur etwa zwei von zehn Frauen das Glück, in den Wechsel­jahren keiner­lei Be­schwer­den zu spüren. Alle anderen Frauen leiden vorüber­gehend bis länger­fristig an mehr oder weniger starken körper­lichen und/oder see­lischen Besch­werden. Machen Sie unseren Wechsel­jahrestyp-Selbsttest.

Frauen mit großem Selbst­­vertrauen haben weniger Wechsel­­jahres­­besch­werden. Das er­gab eine Studie am Institut für Medizin­ische Psycho­­logie an der Freien Uni­versi­tät Ber­lin. Berufs­tätige Frauen, die zu ihrer Persön­lich­keit und ihren Leist­ungen stehen, sind besser dran als „Nur-Haus­frauen“. Ver­stärkt werden kann das Leiden, wenn die Kinder zu dieser Zeit aus dem Haus geh­en. Psycho­­logen sprech­en vom „Leeren-Nest-Problem“. Diese Frauen woll­en oder könn­en ihre Kinder oft­mals nicht los­lassen und be­wälti­gen die Trauer um den Ver­lust nur sch­lecht. Tipp: neue Auf­gaben (Be­ruf, Stu­dium etc.) und/oder Hobbys (Sport, Malen etc.) such­en. Machen Sie unseren Wechsel­jahrestyp-Selbsttest.

Nein. Der zweite Eier­stock über­nimmt die Hormon­produktion, weil die Hirn­anhang­drüse (Hormon­zentrale) die fehlen­den Hormone vom ver­bleibenden Eier­stock ab­fordert. Er leistet jetzt die doppelte Hormon­produktion.

Es ist tat­­säch­­l­ich so, dass eine Ent­­fern­ung der Ge­bär­­mutter (Hyster­­ektomie) und der Eier­­stöcke (Ovar­­ektomie) zu vor­­­zeitigen Wechsel­­jahres­­besch­werden führ­­en kann. Selbst bei Be­­lass­ung der Eier­­stöcke ist es mög­­lich, dass es auf­­grund einer Stör­­ung der Blut­­versorg­­ung zu früh­­er ein­­treten­­den Wechsel­­jahres­­beschwerden kommen kann als bei einem natür­lichen Ver­lauf im nicht-operierten Zu­stand. Es gibt aber auch Fälle, in denen sich die Oper­ation nicht auf den Ver­lauf der Wechsel­jahre aus­wirkt.

Sex­uelle Un­lust ist ein Pro­blem, das heut­zu­tage viele Frau­en plagt. Eine direkte Folge der nach­lassen­den Hormon­produktion in den Wechsel­jahren ist sie aller­dings nicht, weil Lust auf Sex nicht mit dem Hormon Östro­gen, son­dern mit dem Testos­teron zu tun hat. Lässt die Lust auf Sex nach, so hat das oft­mals see­lische Gründe (die Frau fühlt sich minder­wertig, nicht mehr attr­aktiv und weib­lich ge­nug) oder aber einen körper­lichen Grund, so dass eine zu­nehmend „trockene Scheide“ den Ge­schlechts­verkehr schmerz­haft macht. Hilf­reich ist es, das Pro­blem mit dem Arzt zu be­sprechen oder even­tuell auch einen Psycho­logen um Rat zu fragen. Rat­sam ist es auf jeden Fall, mit dem Partner über die em­pfundene Un­lust zu sprechen. Sein Ver­ständ­nis und der damit ent­wichene Druck sind oft­mals schon der Be­ginn einer deut­lichen Ver­besser­ung der Situa­tion. Finden Sie mehr auf unserer Seite Lust & Liebe in den Wechseljahren.

Wenn Kopf-, Achsel- und Scham­haare aus­fallen, gleich­zeitig aber ein Damen­bart sprießt, liegt das zu­meist an einem Zu­viel an männ­lichen Hor­monen. Durch die Drossel­ung der Östrogen­produktion in den Wechsel­jahren kann das männ­liche Hormon Testos­teron die Über­hand ge­winnen, was mit der Aus­bildung eines eher männ­lichen Haar­wuchses einher­gehen kann.

Ja. Harn­­in­kontinenz oder das Un­ver­mögen, den Urin willent­lich zurück­zu­halten, trifft jede dritte bis vierte Frau in den Wechsel­jahren mehr oder weniger stark. Durch die ver­minderte Pro­duktion von Hormon­en bilden sich die ab­leiten­den Harn­organe mit­samt der Schleim­haut zu­rück. Eben­so lässt die Kraft des Blasen­schließ­muskels nach, der dann zu­meist beim Husten, Niesen, Lachen oder beim Heben schwer­er Lasten nicht mehr richtig den Urin zurück­halten kann.

Symptome

Bei nahezu allen Frauen lassen sich typische Wechseljahres-Symptome wie Hitzewallungen, Schlafstörungen und depressive Verstimmungen feststellen. Aber auch andere Begleiterscheinungen oder Folgen können auftreten. Wie sie zustande kommen, was man tun kann und weitere häufige Fragen beantworten wir Ihnen hier.

Symptome

Diese seelischen Beschwerden sind als typische Begleiterscheinung der Wechseljahre bekannt. Sie werden durch Ungleichgewichte der an den Gehirnnervenzellen agierenden Botenstoffe, die auf einen Mangel an Östrogenen zurückgehen, begünstigt. Soziale und familiäre Veränderungen, Auszug der Kinder, Pflegebedürftigkeit oder Tod der Eltern beziehungsweise Probleme mit dem Partner werden unter diesen Umständen viel schwerer verarbeitet. Durch eine angemessene aktive Bewältigung dieser Umstände lassen sich die Stimmungsschwankungen und Depressionen erfahrungsgemäß gut beheben. Pflanzliche, stimmungsaufhellende Mittel wie beispielsweise das Johanniskraut (zusammen mit der Traubensilberkerze in Remifemin plus) können sich bei diesem Prozess sehr nützlich auswirken. Mehr zum Thema Stimmungsschwankungen finden Sie hier.

Maßnahmen gegen Schlafstörungen müssen sich an den Ursachen der Schlafstörung orientieren. Der Schlaf kann durch nächtliche Hitzewallungen, Durchblutungsstörungen, Kopfschmerzen, seelische Probleme oder auch durch ungünstige Bedingungen im Schlafzimmer gestört werden. Wichtig ist es, die Ursache herauszufinden und gezielt gegen die Schlafstörungen vorzugehen. Schlafmangel über einen längeren Zeitraum verschlimmert zumeist die Situation, und die Gefahr eines Teufelskreises entsteht. In jedem Fall ist hier der Arzt ein richtiger Ansprechpartner, dem nicht nur eine Vielzahl hilfreicher Arzneimittel – auch pflanzliche! – zur Verfügung stehen, sondern er kennt sich auch mit den nicht-medikamentösen Maßnahmen (Entspannungsübungen, Ernährung…) aus.

Hitzewallungen und Schweißausbrüche sind das Ergebnis einer östrogenmangelbedingten Störung des Wärmeregulationszentrums im Gehirn. Pflanzliche Arzneimittel, z. B. mit dem Wirkstoff der Traubensilberkerze, greifen hier ausgleichend ein – und das hormonfrei! Darüber hinaus sollte alles eingeschränkt oder besser verhindert werden, was auch ohne Einwirkung der Wechseljahre zu Schweißausbrüchen führt. Dies sind vor allem der Genuss von starkem Kaffee und Nikotin sowie jegliche Art von Nervosität und negativem Stress.

Maß­nahmen gegen Schlaf­störungen müssen sich an den Ur­sachen der Schlaf­störung orient­ieren. Der Schlaf kann durch nächt­liche Hitze­wallungen, Durch­blutungs­störungen, Kopf­schmerzen, see­lische Pro­bleme oder auch durch un­günstige Be­dingung­en im Schlaf­zimmer ge­stört wer­den. Wicht­ig ist es, die Ur­sache heraus­zu­finden und ge­zielt gegen die Schlaf­störungen vor­zu­gehen. Schlaf­mangel über einen längeren Zeit­raum ver­sch­limmert zu­meist die Situat­ion, und die Ge­fahr eines Teufels­kreises ent­steht. In jedem Fall ist hier der Arzt ein richtiger Ansprech­partner, dem nicht nur eine Viel­zahl hilf­reicher Arznei­mittel – auch pflanz­liche! – zur Verfüg­ung stehen, sondern er kennt sich auch mit den nicht-medikamen­t­ösen Maß­nahmen (Entspannungs­übungen, Er­nährung…) aus. Mehr zum Thema Schlafstörungen finden Sie hier.

Gelenk­schmerz­en sind ein häufig­es Symp­tom der Wechsel­jahre. Viel­fach werden diese Be­sch­werden als „Rheu­ma“ ge­deut­et, ob­wohl die eigent­liche Ur­sache ein Mangel an Östroge­nen ist. Durch das Hormon­defizit kommt es da­zu, dass zu wenig Gelenk­schmiere ge­bildet wird und das Gelenk „aus­trocknet“. In solch­en Fäll­en ist der Arzt zu be­fragen.

Der Gang zum Arzt soll­te grund­sätz­lich immer dann er­folgen, wenn auf­treten­de Be­schwer­den das Wohl­be­finden und die täg­liche Leistungs­fähig­keit be­ein­trächtigen. Einige Symp­tome lassen sich durch Eigen­initiative so weit lind­ern, dass die ge­wünschte Be­schwerde­freiheit auch ohne medikament­öse Be­hand­lung er­reicht wird. Stich­worte sind hier Er­nähr­ung und Be­wegung.

So­fern diese Maß­nahmen zur Selbst­hilfe nicht die ge­wünschte Wirk­ung bring­en und die Besch­werden das Alltags­leben weiter­hin stark behin­dern, sollte ein Arzt auf­gesucht werden. Dabei sollte der Arzt über die ber­eits durch­geführten Maß­nahmen in Kennt­nis ge­­­setzt wer­den.

Ganz un­abhäng­ig hier­von müssen natür­lich die wichti­gen Vorsorge­unter­suchungen durch­geführt wer­den.

Östro­gene steu­ern als Sexual­hormone nicht nur den weiblich­en Zy­klus, son­dern u. a. über eine Be­ein­flussung von Boten­stoffen im Ge­hirn auch die Wärme­regulation des Kör­pers. In den Wechsel­jahren fährt der Kör­per die Östrogen­produktion auf ein Mini­mum zur­ück. Das Zwischen­hirn, in dem das Wärme­regulations­zentrum des Kör­pers sitzt, wird durch das Un­gleich­gewicht an Boten­stoffen un­mittel­bar be­ein­flusst. Beispiels­weise wird ein normal be­heizter Raum als viel zu heiß em­pfunden. Darauf­hin veran­lasst das Wärme­regulations­zentrum den Kör­per, die Haut­gefäße zu weiten, damit die ver­meintlich über­schüssige Hitze durch eine ver­stärkte Durch­blutung ab­geleitet wird. Gleich­zeitig wird die Schweiß­produktion an­ge­kurbelt, um die Haut durch Ver­dunstungs­kälte zu kühlen. Das Ergeb­nis dieser Bemüh­ungen, die Körper­temperatur auf ein „normales“ Maß zu re­gulieren, ist eine Hitze­welle mit Schweiß­ausbruch, der dann nicht selten ein Frösteln oder auch Frieren folgt. Mehr zum Thema Hitzewallungen finden Sie hier.

Behandlung von Wechseljahresbeschwerden

Wenn es um Therapien für die Wechseljahre geht, gibt es unterschiedliche Ansätze, die individuell mit dem Arzt abgestimmt werden müssen. Viele Fragen rund um Arztwahl, Hormontherapie / hormonfreie Therapie und Behandlungsmöglichkeiten finden sich in unserer Übersicht.

Behandlung

Ein gutes Zeichen ist, wenn Ärzte unter Berücksichtigung der persönlichen Hintergründe und mit dem Wissen um die Befürchtungen und Erwartungen der Patientin ihre Therapie festlegen. Dem ausführlichen Gespräch, in dem auch das Für und Wider verschiedener Therapien besprochen wird, fällt also eine große Bedeutung zu. Typisch für ein nicht funktionierendes Vertrauensverhältnis ist, wenn der Arzt aus Furcht vor „abfälligen Bemerkungen“ nicht über beispielsweise zusätzlich eingenommene Arzneimittel informiert wird. Oder schlimmer noch, wenn von ihm verordnete Arzneimittel nicht eingenommen werden und man ihm die Einnahme nur „vorspielt“.

Es ist heute das gute Recht jeder Patientin, Antworten auf alle offenen Fragen z. B. zur Therapie zu erhalten und auch eigene Wünsche vorzutragen. Schließlich geht es um ihre Gesundheit!

Ja, und zwar auf eine fettarme, ballaststoff-, vitamin- und mineralstoffreiche Vollwert-Mischkost. Das bedeutet: nicht mehr als 20 - 30 % der Gesamtzufuhr durch Fett (vor allem ungesättigte Fettsäuren), viel Obst, Salat, fettarme Milchprodukte wie Buttermilch, wenig Fleisch, viel Fisch und Vollkornprodukte (Reis, Brot, Nudeln). Ganz wichtig: viel trinken, am besten 1,5- 2 Liter Wasser oder ungesüßten Tee, zusätzlich auch fettarme Milch, fettarmen Kefir oder Buttermilch zur Vorbeugung der Osteoporose. Milchprodukte bieten ein reichhaltiges Reservoir an Calcium und sind damit ausgesprochen knochenfreundlich. Aber auch viele Gemüsesorten (z. B. Brokkoli) und calciumreiche Mineralwasser sind gute Calciumlieferanten. Mehr zum Thema Ernährung finden Sie hier.

Sechs von zehn Frauen nehmen rund zwei bis drei Kilo zu. Das hängt damit zusammen, dass mit Hilfe des Östrogens Wasser ins verdünnte, „eingetrocknete“ Hautgewebe eingelagert wird. Die Frau erhält also durch die Hormonbehandlung zusätzlich eine Gewebe-Aufpolsterung. Aber auch ohne Hormonbehandlung nimmt die Hälfte der Frauen in den Wechseljahren zu – im Schnitt sogar mehr als sechs Kilo.

Wenn der Frauen­arzt Hor­mone ver­ordnet, man aber keine ein­nehmen möchte, gibt es nur einen Rat: Mit dem Frauen­arzt sprechen und sich die Gründe für seine Em­pfehlung ge­nauest­ens er­klären lassen. Ge­mäß den akt­uellen Em­pfehl­ungen der Arzneimittel­kommission der deutschen Ärzte­schaft sollten Hormone vom Frauen­arzt nur noch bei sehr starken Be­schwerden, in möglichst niedriger Dosier­ung und für möglichst kurze Zeit em­pfohlen werden. In vielen Fällen bieten sich hoch­dosierte pflanz­liche Arznei­mittel (ohne Pflanzen­­­hormone) von Anfang an als natürliche und schonende Alternative an.

Nein. Un­zählige Frau­en wissen aus eigen­er Erfahr­ung, dass z. B. pflanz­liche Arznei­mittel mit der Heil­pflanze Trauben­silber­kerze außer­ordent­lich gute Er­­folge bei der Be­kämpf­ung von Wechsel­jahres­beschwerden mög­lich machen. Nicht zu­letzt wegen der in den Medien ent­fachten Hormon­diskussion nach dem vor­zeitigen Ab­bruch einer Hormon­therapie-Studie in Amerika gelten diese schonen­den und den­noch wirk­samen Arznei­mittel heute als Therapie, mit der im ersten Schritt gegen die Be­schwerden vor­gegangen wer­den kann.

Remifemin

Mit den hormonfreien Arzneimitteln der Remifemin Familie stehen rein pflanzliche Wechseljahres-Präparate zur Verfügung, deren Wirkung wissenschaftlich belegt ist. Hier erhalten Sie Antworten auf interessante Fragen zu Themen wie Wirkweise, Inhaltsstoffe, Anwendung usw.

Remifemin plus Filmtabletten, Remifemin Tabletten und Remi­femin mono enthalten einen Extrakt aus dem Wurzelstock der Traubensilberkerze (Cimicifuga racemosa). Bei Remifemin plus ist als zusätzlicher Wirkstoff zur Behandlung psychischer Beschwerden ein Trockenextrakt aus Johanniskraut enthalten. Beide Arzneimittel enthalten zudem arzneilich nicht wirksame Hilfsstoffe wie Cellulosepulver, Kartoffelstärke, Lactose-Monohydrat und Magnesiumstearat.

Uns liegen etliche Daten vor, denen zu entnehmen ist, dass Remifemin plus, Remifemin mono bzw. Remifemin über mehrere Jahre eingesetzt wurde bzw. eingesetzt wird, und das bei guter bis sehr guter Wirksamkeit. Sie können also Remifemin plus bzw. Remifemin mono, Remifemin so lange einnehmen, wie es Ihnen hilft und Sie sich gut fühlen, und Ihr Arzt keine Bedenken äußert.

Sie brauchen auch keine Bedenken bezüglich körperlicher Gewöhnung oder gar Abhängigkeit zu haben, falls Sie Remifemin plus, Remifemin mono bzw. Remifemin schon über einen langen Zeitraum (Monate oder sogar Jahre) einnehmen. Die Wirkstoffe der Traubensilberkerze und des Johanniskrauts, das in Remifemin plus enthalten ist, machen nicht abhängig, und auch ein Nachlassen der Wirkung ist nicht bekannt. Wichtig: Auch wenn es Ihnen unter der Einnahme eines der beiden Präparate gut geht, sollten Sie bei einer mehrmonatigen Behandlungsdauer mit Ihrem Frauenarzt Rücksprache halten. Dies soll verhindern, dass eventuell andere Erkrankungen übersehen werden. Auf diesem Wege haben Sie zusätzlich die Möglichkeit, gemeinsam mit Ihrem Arzt die weitere Behandlung zu besprechen.

Bei vielen Frauen zeigen sich erste Besserungen ihrer Wechseljahresbeschwerden etwa zwei bis vier Wochen nach Beginn der Einnahme. Man muss bedenken, dass es sich bei Remifemin plus, Remi­femin mono bzw. Remifemin um ein pflanzliches Arzneimittel handelt. Die Natur ist zwar schonend, braucht aber auch ein wenig Zeit, so dass die Wirkung nicht sofort eintritt. Zudem sollte Remifemin plus, Remi­femin mono bzw. Remifemin über einen längeren Zeitpunkt eingenommen werden, da sich die Behandlungsergebnisse in aller Regel noch verbessern. Wichtig für eine gute Wirksamkeit ist auch die regelmäßige Einnahme (zweimal täglich).

Unter einem Phyto­östrogen ver­steht man eine pflanz­liche Sub­stanz, die als Östro­gen, aber auch als Anti-Östro­gen wirken kann.
Hier­zu zählen die so ge­nannten Iso­flavone (Soja, Rot­klee, sibirischer Rhabar­bar, Linsen, Bohnen, Kicher­erbsen etc.), Cume­stane (Soja, Lu­zerne) und Lignane (Ge­treide, Kirschen, Äpfel, Birnen, Karotten, Fenchel, Knob­lauch und Zwiebeln).
Solche Phyto­östrogene sind in Remi­femin plus, Remi­femin mono und Remi­femin nicht ent­halten. An­hand klinischer Studien konnte nach­gewiesen werden, dass die Ein­nahme des in Remi­femin plus, Remifemin und Remi­femin mono ent­haltenen iCR-Spezialextraktes keine Östrogen-(hormon-)artigen Effekte am Brust­drüsen­gewebe und der Gebär­mutter verur­sacht.

Remi­­femin plus und Remi­­femin sind apotheken­­pflichtige Arznei­­mittel, die nicht ver­­schreibungs­­pflichtig sind und so­­mit in jeder Apo­theke ohne Re­zept er­­worben wer­den können. Seit dem 1.1. 2004 werden als Folge der Gesund­­heits­­­reform nicht ver­schreibungs­­pflichtige Arznei­­mittel „grund­­sätzlich der Eigen­verantwortung der Versicher­ten über­tragen“ (so formul­iert es der Gesetz­geber) – oder anders aus­gedrückt: Sie werden nicht mehr von den gesetz­lichen Kassen er­stattet.

Erstattungs­fähigkeit

Seit Anfang 2012 wurde den Kassen die Möglich­­keit ein­­geräumt, die Kosten für ärzt­lich ver­ordnete, nicht ver­schreibungs­­pflichtige, apotheken­­pflichtige Arznei­­mittel im Rahmen ihrer Satzungs­­leistung zu er­­statten. Das heißt einige Kassen er­setzen Arzn­ei­mittel, wenn Sie auf einem grünen Rezept ein­­gereicht wer­den. 

Unter ander­­em ist Remi­­femin in folgen­­den Länd­ern er­­­hält­lich

Argen­tinien, Aus­tralien, Bul­garien, China, Däne­mark, Israel, Italien, Luxem­burg, Malay­sia, Nor­wegen, Öster­reich, Philippinen, Polen, Rumänien, Schweden, Serbien, Singa­pur, Slowenien, Spanien, Süd­afrika, Süd­korea, Thai­land, Tür­kei, Un­garn, USA, V.A.E. und Viet­nam.

Remi­femin plus ist in Öster­reich und Un­garn er­hältlich.

Die unter­schied­lichen An­gaben in den Packungs­beilagen von Remi­femin plus und Remi­femin zum Trauben­silber­kerzen-Gehalt führ­en bei den Anwender­innen unserer Präparate leider immer wieder zur Ver­wirrung. Die Ab­weichung hat je­doch zu­­lassungs­technische Gründe und er­klärt sich wie folgt:

Historisch be­dingt wird Remi­femin plus auf einen Inhalt­sstoff, nämlich 1 mg Triterpenglykoside, berechnet als 27-Deoxyactein (standard.) = 1,0 mg pro Film­tablette, stand­ardisiert. Dies ent­spricht einer Menge wirk­samer Bestand­teile von durch­schnittlich 30 mg Cimi­cifuga pro Film­tablette. Auf diesen As­pekt be­zieht sich auch das „plus“ in Remi­femin plus. Es ist näm­lich das Prä­parat mit der höch­sten Cimi­cifuga-Dosier­ung über­haupt (2x 2 Film­tabletten täg­lich = 120 mg wirk­same Be­stand­teile pro maxi­mal zu­ge­lassener Tages­dosis). Zu­sätz­lich ent­hält Remi­femin plus Johannis­kraut, standard­isiert auf 0,25 mg Gesamt­hypericin (Hyperi­cum = Johannis­kraut) pro Film­tablette. Die Mono­graphie der Kommission E (BfArM) von 1989 zu Johannis­kraut em­pfiehlt eine Dosis von 0,2 bis zu 1 mg Gesamt­hypericin. Diese wird bei einer Ein­nahme von 2x 2 Film­tabletten am Tag er­reicht.

In 1 Tablette Remi­femin sind 2,5 mg Trocken­extrakt aus Cimi­cifuga-Wurzel­stock ent­halten, ent­sprechend 21 mg wirk­same Bestand­teile durch­schnittlich. Im Zu­sammen­hang mit Cimi­cifuga race­mosa be­zeichnen die wirk­samen Be­stand­teile die arznei­lich ge­nutzten Pflanzen­teile, näm­lich den ge­trockneten Wurzel­stock (Rhizom).

Der Unter­schied zwischen Remi­femin plus und Remi­femin lässt sich somit in folgen­de Kurz­form bringen:

Remi­femin plus

  • Trauben­silber­kerze (durch­schnittlich 30 mg wirk­same Bestand­teile/Film­tabl.) und Johannis­kraut
  • gleich zu Be­ginn der Be­schwerden, bei mittleren bis stärker­en körper­lichen und see­lischen Symp­tomen (z. B. Hitze­wallungen, Schweiß­ausbrüche, Schlaf­störungen, Nervosi­tät, Reizbar­keit, de­pressive Ver­stimmungen)

Remi­femin

  • Trauben­silber­kerze (durch­schnittlich 21 mg wirk­same Bestand­teile/Tabl.)
  • bei leichter­en Symp­tomen, im weiteren Verlauf der Wechsel­jahre und auch, wenn die Be­schwerden schon wieder ab­­klingen (z. B. Hitze­wallungen, Schweiß­ausbrüche, Schlaf­störungen)

Die Er­wähn­ung von „selten­en Magen-Darm-Besch­werden“ in der Packungs­beilage von Remi­femin plus und Remi­femin ist aus Gründ­en der all­gemeinen Arznei­mittel­sicher­heit bei Ein­nahme eines Cimi­cifuga-Wurzel­stock-Präparat­es ge­schehen. Es hand­­elt sich hier­bei um beo­bachtete Magen-Darm-Be­schwerden, die selten und zu­meist nur sehr leicht auf­traten und nach Ab­setzen von Remi­­femin plus bzw. Remi­femin auch schnell wieder ver­schwanden. Über bleiben­de Schädig­ungen oder ein Aus­lösen ernsterer Magen­erkrank­ungen ist nichts be­kannt. Um den­noch Magen-Darm-Besch­werden zu ver­hindern, em­pfehlen wir Ihnen, Remi­femin plus bzw. Remi­femin je­weils un­mittel­bar zu oder gleich nach den Mahl­zeiten ein­zu­nehmen.

Immer mehr Frau­­en möcht­en auf Hor­­mone ver­­zichten und statt­­dessen ein natür­­liches Arznei­­mittel ein­­nehmen. Remi­­femin plus biet­et sich da als Alter­­native an, da sich mit Remi­­femin plus gute bis sehr gute Er­­folge bei der Be­­hand­lung typ­­ischer Wechsel­­jahres­­beschwerden wie Hitze­­wallungen, Schlaf­­störungen und Stimmungs­­schwankung­en usw. erziel­­en lass­en. Falls Ihr Arzt je­­doch par­­tout auf einer Hormon­behand­lung be­steht, wird er be­­stimmte Gründe da­­für haben, die Sie sich auf jeden Fall er­klären lassen sollt­en! Es hängt schließ­lich auch von der Ein­stellung des Arztes ab, ob er eine Hormon­behandlung oder eine pflanz­liche Alter­native präfer­iert. Viele Ärzte lehnen pflanz­liche Heil­methoden immer noch konse­quent ab, andere haben sie mittler­weile schätzen ge­lernt. Hin­zu kommt noch, dass die Wirksam­keit von Remi­femin plus in vielen Fällen mit der von Hormonen ver­gleichbar ist.

Jedoch sollte die Entscheidung, ob die Hormoneinnahme wirklich unumgänglich ist, zusammen mit Ihrem Arzt getroffen werden. Sie sollten auf jeden Fall Ihre Wünsche und Erwartungen diesbezüglich äußern!

Leider gibt es hier­auf keine end­gültige Antwort. Zur Vorbeug­ung einer Osteo­porose bei fehlen­den an­geborenen Risiko­­faktoren (schlanke Figur, helle und dünne Haut) ist zu­nächst die Reduzier­ung anderer Risiko­faktoren wie Niko­tin, Alko­hol und Koffein an­gezeigt. Dring­end em­pfohlen wird zu­dem aus­reichende Beweg­ung und eine calcium­­reiche Ernähr­ung. Die Calcium­zufuhr im osteoporose­­gefährdeten Alter sollte etwa 1.000 bis 1.500 mg täg­lich be­tragen. Eine Über­sicht über den Calcium­­gehalt verschiedener Nahrungsmittel finden Sie in unserer Calcium­tabelle.

So­wohl nach einer Teil- als auch nach einer Total-OP kann die Ein­nahme von Remi­femin plus sinn­voll sein – dies kann allein oder in Kom­bination mit einem anderen Präpar­at (z. B. einem Hormon­präparat) er­folgen. Die durch den Ein­griff be­dingten Wechsel­jahres­beschwerden sind prinzip­iell die­selben, wie man sie bei einem natür­lichen Ver­lauf er­leben würde. Auf jeden Fall sollten Sie eine Ein­nahme von Remi­femin plus im Vor­feld mit Ihrem Arzt be­sprechen und ein von ihm ver­ordnetes Arznei­mittel auf keinen Fall ohne sein Wissen und Ein­verständ­nis ab­setzen!

http://www.remifemin.de/de/faq.php#Frage69

Ein er­neut­es Auf­treten von Blut­ungen ist nach der Meno­pause (letzte natür­liche Regel­blutung) nicht zu er­warten, da es sich bei Remi­femin plus um kein hormon­ähnlich wirken­des Arznei­mittel handelt.

Falls es wider Er­warten zu Blut­ungen kommen sollte, raten wir Ihnen, um­gehend den Arzt auf­zu­suchen, um even­tuell ernstere Er­krank­ungen aus­zu­schließen.

Um­fragen zu­folge über­stehen ein Drittel aller Frauen die Wechsel­jahre weitest­gehend ohne Be­sch­werden, ein weiter­es Drittel klagt über leichte bis mittlere Be­sch­werden und ein letztes Drittel leidet nach eigen­en An­gaben über starke bis sehr starke Be­schwerden. Allein auf­grund dieser Zahlen möcht­en wir Ihnen em­pfehlen, erst ein­mal abzu­warten, ob es bei Ihnen über­haupt zu Be­schwerden – und wenn, in welcher Stärke -kommt. Zu­dem liegen keine Untersuchungs­ergebnisse für eine vor­beugende Ein­nahme von Remi­femin plus und Remi­femin vor.

Was Sie aber den­noch – und nicht nur zur Pro­phylaxe – tun können, ist, auf eine aus­­gewogene Er­nähr­ung zu achten, d. h. viel Vitamine und Ballast­stoffe zu sich zu nehmen und in ge­sundem Maße Sport zu treiben. Auch um­fassende Infor­mationen zum Thema Wechsel­jahre, Ge­spräche mit eben­falls be­troffenen Frauen zwecks Erfahrungs­austauschs etc. tragen dazu bei, die Wechsel­jahre so­wohl be­freiter als auch positiver zu er­leben.

Das ist aus recht­lichen Gründ­en nicht mög­lich. Remi­femin plus, Remi­femin mono und Remi­femin sind apotheken­pflichtige Arznei­mittel, die aus­schließ­lich über Apo­theken oder Ärzte­muster zu den Patient­innen ge­lang­en dürfen. Diese Vor­schrift gilt grund­sätz­lich und aus­nahms­los für alle apotheken­pflichtigen Arznei­mittel.

Auch dies­em Wun­sch stehen be­hördliche Vor­schriften gegen­über. Die Ab­gabe von Proben eines apotheken­pflichtigen Arznei­mittels an End­ver­braucher ist jedem Her­steller strikt unter­sagt. Wer diese Vor­schrift unter­läuft, muss mit harten Strafen rechn­en.

Muster von Arznei­mitteln dürf­en von uns nur an Ärzte ab­gegeben werden, und das auch nur in be­grenzter, ge­setzlich vor­gegebener Stück­zahl.

Mittel bei Wechsel­­jahres­­beschwerden, die außer­­halb der Apo­theke er­hält­lich sind, sind meist keine Arznei­mittel, sond­ern haupt­sächlich „Mittel zur Nahrungs­ergänzung“. Solche Produkte ver­folgen – schon von juristischer Seite her – nicht das Ziel, gegen akute Be­schwerden bzw. Er­krank­ungen wirk­sam vor­zu­gehen.

Arznei­mittel wie z. B. Remi­femin plus sind je­doch ge­nau da­zu er­wiesener­maßen in der Lage und ge­hören damit nicht ins Selbst­bedienungs­regal des Super­marktes, son­dern in die Hände eines kom­petenten Fach­manns wie des Apo­thekers. Diese enge Bind­ung an die Apo­theke unter­streicht auch die Tat­sache, dass Remi­femin plus ein apotheken­pflichtiges Arznei­mittel ist.

Remifemin plus

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Remi­femin plus wird an­gewendet bei Besch­werden im Klimak­terium wie Hitze­wallungen, Schweiß­ausbrüche, de­pressive Verstimmungs­zustände und psycho­vegetative Stör­ungen (= von psychi­schen Vor­gängen aus­gelöste körperliche Symp­tome) wie Nieder­geschlagen­heit, innere An­spannung, Reiz­barkeit, Konzen­trations­schwäche, Schlaf­losig­keit, Angst und/oder ner­vöse Un­ruhe. In der Praxis wird es auf­grund der höher­en Dosier­ung und der unter­­stützen­den Wirk­ung des ent­halten­en Johannis­kraut meist für einen effektiven Therapie­beginn, bei stärker­en oder bei betont see­lischen Besch­werden ein­gesetzt.

 

 

Remi­femin plus enthält lak­tose. Remi­femin plus ist gluten­frei.

Remi­femin plus ist vege­tarisch. Remi­femin plus ist auf­grund der ent­haltenen lak­tose nicht vegan.

Nehm­en Sie bitte 2 mal täg­lich 1 Film­tablette, bei Be­darf 2 mal täg­lich 2 Film­tabletten ein. Die Film­tabletten wer­den mor­gens und abends un­zer­kaut mit Flüssig­keit ein­genommen. Sie können die Film­tabletten un­ab­hängig von den Mahl­zeiten ein­nehm­en.

Remi­femin plus er­halten Sie in den zwei Packungs­größen: 60 Stück und 100 Stück.

In der Packungs­beilage des Präpar­ates Remi­femin plus wird zur Anwendungs­dauer folg­ender Hin­weis ge­geben:

„Die Wirk­ung von Remi­femin plus tritt nicht sofort ein. Eine Besser­ung der Besch­werden zeigt sich im Allge­meinen nach 2 bis 4 Woch­en. Es em­pfiehlt sich, Remi­femin plus über mehr­ere Monate einzu­nehmen, jedoch ohne ärzt­lichen Rat nicht länger als 6 Mo­­nate.“

Dieses be­deutet für Sie, dass die Dau­er der Anwen­dung grund­sätzlich nicht be­grenzt ist. Sie sollte aller­dings ohne ärzt­lichen Rat nicht läng­er als 6 Monate be­tragen. Regel­mäßige Vorsorge­unter­suchungen bei Ihrem behandeln­den Arzt dienen Ihrer Sicher­heit und sorgen dafür, dass andere Erkrank­ungen aus­gesch­lossen bzw. recht­zeitig be­handelt wer­den können. Aus diesem Grund sollte Ihr be­handeln­der Arzt auch über die Ein­­nahme von Remi­femin-Präpar­aten in­formiert wer­den.

Wir wissen aus der täg­lichen ärztlichen Praxis, dass ein gut verträgliches pflanz­liches Arznei­mittel wie Remi­femin plus für die Langzeit­behandlung ge­eignet ist. Remi­femin plus kann also prinzip­iell so lange ein­genom­men werden, wie die Wechsel­jahres­besch­werden be­stehen. Eine Einnahme­pause ist nicht erfor­derlich.

Wenn Ihre psych­ischen Wechsel­jahres­beschwerden nach 6 Wochen unver­ändert fort­be­stehen, sollten Sie jedoch ärzt­lichen Rat ein­holen.

Der in Remi­femin plus ein­ge­setzte Johannis­kraut-Extrakt wurde ge­zielt zu dieser Frage unter­sucht. Die Licht­empfind­lich­keit wurde in dieser klini­schen Unter­suchung  - statis­tisch nicht signifi­kant und klinisch kaum re­levant - um durch­schnittlich nur 0,2 – 8 % er­höht.

Dieser gering­fügigen Änder­ung der Licht­empfind­lichkeit kann mit ein­fachen Maß­nahmen be­gegnet wer­den:

  • er­höhen Sie den Lichtschutz­faktor ihrer Sonnen­schutz­mittel um 1 - 2 Ein­heiten (z. B. Lichtschutz­faktor 12 statt 10) oder
  • re­duzieren Sie die Sonnen­bad­dauer oder die Strahlungs­intensität ihres Solar­iums um 8 % (z. B. 55 statt 60 Min­uten).

Remifemin & Remifemin mono

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Remi­femin wird an­ge­wendet bei psych­ischen und neuro­vegetativen (= nicht steuer­bare Vo­rgänge des Kör­pers) Wechsel­jahres­beschwerden wie Hitze­wallungen, Schweiß­ausbrüche und Schlafstörungen. Es wird mit 2x 1 Tablette täg­lich (= 40 mg getrock­nete Pflanzen­teile) ein­genomm­en und auf­grund seiner Dosier­ung in der Praxis meist bei leichter­en oder abklingen­den Wechsel­jahres­beschwerden ein­gesetzt.

Remi­­femin mono wird zur Linder­ung bei Wechsel­jahres­beschwerden wie z. B. Hitze­wallungen und über­mäßigem Schwitz­en an­gewendet. Auf­grund seiner Dosier­ung wird es in der Praxis meist bei leichter­en oder ab­klingenden Wechseljahres­beschwerden ein­­gesetzt, je­doch in einer Gabe von nur 1x 1 Tablette täg­lich (= 40 mg getrock­nete Pflanzen­teile).

Remi­femin und Remi­femin mono sind glute­nfrei. Remi­femin und Remi­femin mono ent­halten lak­tose.

Remi­­femin und Remi­femin mono sind vege­­tarisch. Remi­­femin und Remi­femin mono sind auf­grund der ent­­haltenen lak­­tose nicht ve­gan.

Remi­femin: Nehm­en Sie 2x täg­lich (mor­gens und ab­ends) 1 Tab­lette unzer­kaut mit etwas Flüssig­keit (nicht lutsch­en) ein. Sie könn­en die Tab­letten unab­hängig von den Mahl­zeiten ein­nehmen. 

Remi­femin mono: Nehm­en Sie bitte 1-mal täg­lich 1 Tablette unzer­kaut mit aus­reichend Flüssig­keit ein (vorzugs­weise ein Glas Trink­wasser). Sie könn­en die Tablette unab­hängig von den Mahl­zeiten ein­nehmen.

Remi­femin erhalten Sie in den drei Packungs­größen:

  • 60 Stück, 100 Stück und 200 Stück. 

Remifemin mono erhalten Sie in den drei Packungs­größen:

  • 30 Stück, 60 Stück und 90 Stück.

In der Packungs­beilage für Remi­femin bzw. Remi­femin mono wird zur Anwendungs­dauer folgen­der Hin­weis ge­geben:

„Die Wirk­ung von Remi­­femin/ Remi­femin mono tritt nicht sofort ein. Erste thera­peutische Effekte zeigen sich nach 2 Wochen Behand­lung. Es em­pfiehlt sich, Remi­femin über mehrere Monate einzu­nehmen, jedoch ohne ärzt­lichen Rat nicht länger als 6 Monate“.

Dies­es be­deutet für Sie, dass die Dauer der Anwen­dung grund­sätzlich nicht be­grenzt ist. Sie sollte aller­­dings ohne ärzt­lichen Rat nicht länger als 6 Monate be­tragen. Regel­mäßige Vorsorge­untersuch­ungen bei Ihrem behand­elnden Arzt dienen Ihrer Sicher­heit und sorgen dafür, dass andere Erkrank­ungen aus­geschlossen bzw. recht­zeitig behan­delt wer­den können. Aus diesem Grund sollte Ihr behan­delnder Arzt auch über die Ein­nahme von Remi­femin-Präpar­aten infor­miert wer­den.

Wir wissen aus der täg­lichen ärzt­lichen Praxis, dass ein gut verträg­liches pflanz­liches Arznei­mittel wie Remi­femin bzw. Remi­femin mono für die Langzeit­behandlung ge­eignet sind. Remi­femin kann also prinzi­piell so lange ein­genommen werden, wie die Wechsel­jahres­besch­werden be­stehen. Eine Einnahme­­pause ist nicht erforder­lich.

Wenn sich Ihre Symp­tome jedoch versch­limmern oder nach 4 bis 6 Wochen keine Besser­ung eintritt, sollten Sie einen Arzt oder Apotheker kon­sultieren.

Remifemin FeuchtCreme

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Bei Be­schwer­den durch Trocken­heit der Scheide und im äuß­eren Intim­bereich (Trocken­heits­gefühl, Brennen, Schmerzen beim Geschlechts­verkehr oder Juck­reiz), wie sie z.B. in den Wechsel­jahren entstehen. Zur Erleichter­ung des Geschlechts­verkehrs. Remi­femin Feucht­Creme unter­stützt physik­alisch den Heilungs­prozess bei leichten Verletz­ungen, die im Zusammen­hang mit der dünner werden­den und ver­letzlicheren Scheiden­haut auf­treten können.

Die Remifemin FeuchtCreme ist vegetarisch und vegan.

Die Remifemin FeuchtCreme enthält konsequent keine Duft- oder Farbstoffe. Außerdem ist sie frei von Silikonen und Parabenen.

Remi­femin Feucht­Creme ist zur An­wendung in der Scheide und auf der Haut des äuß­eren Intim­bereichs be­stimmt. Remi­femin Feucht­Creme kann mit und ohne Applikator an­gewendet werden. Hier­bei sollte auf gute Hygiene im Intim­bereich und saubere Hände ge­achtet werden. Bei Be­schwerden im Scheiden­eingang und im äußeren Intim­bereich wird die Creme mit einem sauberen Finger auf­getragen und verteilt; dafür reicht ein Creme­strang von ca. 0,5 cm Länge aus. Das Auf­tragen einer kleinen Menge Creme im Bereich des Scheiden­eingangs kann das Ein­führen des Appli­kators erleichtern.

Mit Hilfe des Applikators kann Remi­femin Feucht­Creme in die Scheide ein­geführt werden. Dazu den Applikator bis zur Hälfte befüllen (ca. 2,5 g Creme), siehe auch „Anwendungs­hinweise“. Die An­wendung sollte einmal täglich – vorzugs­weise vor dem Schlafen gehen – erfolgen (ggf. Slip­einlage ver­wenden). Für mehr Infor­mationen lesen Sie die Gebrauchs­anweisung.

Die Remifemin FeuchtCreme gibt es in der Packungsgröße 50g.