In den Wechseljahren nimmt die Bildung der für den Zyklus wichtigen Geschlechtshormone Östrogen und Gestagen nach und nach ab. Der Grund hierfür liegt in der nachlassenden Funktion der Eierstöcke. Um die Hormonbildung wieder auf das alte Niveau zu bringen, beginnt der Körper in der Hirnanhangdrüse mit der massiven Produktion eines Botenstoffes, der die Eierstöcke zu einer vermehrten Bildung von Östrogen und Gestagen anregen soll.
Hier weniger Sexualhormone, dort ein Mehr an stimulierenden Botenstoffen – dadurch gerät auch das Gleichgewicht von Botenstoffen im Gehirn (z. B. in den Regulationszentren für Körpertemperatur und Stimmungslage) durcheinander. Die Folge sind typische Symptome der Wechseljahre wie Hitzewallungen, Schlafstörungen und Stimmungsschwankungen.
