Ein Freund, ein guter Freund…

… das ist das Beste was es gibt auf der Welt.
Ein Freund bleibt immer Freund
Und wenn die ganze Welt zusammenfällt.

In meinen „Wechseljahren“ habe ich auch viel über dieses Thema nachgedacht. Habe ich Freunde? Wie viele sind das denn? Was macht für mich Freundschaft aus? Dann fiel mir ein Buch in die Hände: „Wahre Freunde“ von Martin Hecht. Das hört sich gut an. Vielleicht finde ich da Antworten auf meine Fragen. Also ran ans Lesen.

Gute Freunde sind einfach unbezahlbar...
Gute Freunde sind einfach unbezahlbar…

Es fing ein bisschen zäh an und ich konnte die Gedanken von Herrn Hecht nicht so recht nachvollziehen. Aber eins war toll. Beim Lesen hinterfragte ich alle meine Freundschaften. Ja, bei Sabine kann ich jederzeit anrufen, egal ob Tag oder Nacht, sie ist für mich da. Ich kann mit ihr lachen, weinen, lästern, philosophieren, spazieren gehen, schweigen, feiern und vieles mehr.

Genauso gut fielen auch einige aus dem Raster raus. Mir wurde klar, „nein Antonia, die benutzen dich nur. Es geht nicht wirklich um Dich, mit all deinen Sorgen und Ängsten.“ Hecht schreibt auch, dass es früher oder später in jeder Freundschaft zu Neid kommt. Dass es um Wünsche und Erwartungen geht, die wir uns gegenseitig mitteilen sollten. Beim Lesen war mir das so fremd und das ist es jetzt auch beim Schreiben. Ich freue mich für Sabine, wenn sie zum Geburtstag ein tolles Cabrio geschenkt bekommt. Meine kleine Rostlaube bringt mich sicher von A nach B und rollt und rollt und ich kriege kein schlechtes Gewissen, wenn im Sommer die Blattläuse mein ganzes Auto „vollkleben“. Und bei den Erwartungen und Wünschen kam bei mir sofort der Gedanke: Ich liebe Sabine so wie sie ist. Mit all ihren Macken und liebenswerten Seiten.

Nach meiner Lektüre des Buches war ich mir sicher:“ Ja Antonia, du hast zwei tolle Freundinnen und zwei tolle Freunde.“
Freundschaft ist nicht einfach da, sie wächst. Und wir müssen etwas dafür tun. Wie für jede Beziehung. Es hat etwas mit Achtung und Respekt zu tun.

Ich glaube, dass wir keine Anleitung für Freundschaft brauchen, sondern dass wir auf unseren Bauch und unser Herz hören müssen. Und vertrauen.

Auch der Kaiser wusste davon schon ein Lied zu singen!

https://youtu.be/kQUJfpcSRQ0

Und wie denken Sie darüber? Lassen Sie von sich hören.
In aller Freundschaft
Ihre Antonia☺

Schreiben Sie einen Kommentar

Ihre E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.