Do more of what makes you happy

Da sagt mir mein Friseur neulich, das 2013 ein echt schlechtes Jahr war, weil die Sterne so ungünstig standen. Hm…! Dabei hatte mir meine Herz-Freundin doch zu Anfang 2013 himmelhochjauchzend prognostiziert, dass es MEIN Jahr werden sollte. Und wie Recht sie behalten sollte. Es war MEIN Jahr!! Ein Jahr voll von abgründigen Herausforderungen, einer Klaviatur des Unbehagens, die eisenharter nicht hätte sein können! Nun ja, ich wachse mit meinen Herausforderungen!

Das Ziel stets vor Augen, das ist es doch!
Das Ziel stets vor Augen, das ist es doch!

Für dieses Jahr habe ich mir vorgenommen, dass es ein positives, erfreuliches 2014 wird! Ein Jahr, wo es auch wieder Zeit gibt für meinen Kerl und mich! Mein Wahlspruch, den ich mir kurzerhand an die Wand verblattgoldet habe, lautet: DO MORE OF WHAT MAKES YOU HAPPY!!!! So!!

Und um gleich richtig ins Jahr 2014 zu starten, habe ich erst mal angefangen, mein Außen- und Innenleben zu renovieren. Was gibt es da Schöneres, als die Wohnung mal wieder ordentlich auf den Kopf zu stellen, richtig auf Vordermann zu bringen? Den ganzen Klimbim, den ich nicht mehr brauche, zu verschenken und die undefinierbaren Rumpelecken zu belüften? Denn wenn ich mit meinem geklärten 2014- er Kopf mein Reich betrachte, da fällt mir doch Vieles auf, was repariert und vor allem neu belebt werden muss. Also ran an den Speck!… Apropos Speck… ähm… später…

Ich empfinde es ja als schöne geistige Erfrischung, meine Wohnung umzustellen! Also habe ich kurzerhand die Küche soweit es ging umgeräumt, dass plötzlich eine kleine Sitzecke entstand, die es vorher so nicht gab! Plötzlich ist da ein neuer Raum zum Sitzen, Kaffeetrinken und was weiß-ich-was machen! Herrrlich! Dann: Farbe an die Küchenwand. Ich dachte da an ein russisches Datscha – Blaugrün. Also eine einfache Farbe! Konnte ich meinem Kerl nicht so wirklich erklären, wie das aussieht, bis mein Nachbar aus ungeklärten Umständen am nächsten Tag über den Flur spazierte mit eben DER Farbe als Beinkleid! Ich starrte ihm derart erfreut auf seine Hose, mit dem dringendem Bedürfnis, sie ihm vom Leib zu reißen, um sie als Vorlage mit in den Farbenladen zu nehmen. Leider wurde nichts draus, da ich mit meinem „ich-lebe-noch-im-vorigen-Jahrhundert-Gehirn“ vollkommen ausgeblendet hatte, dass es ja Farbtafeln gibt. Sogar im Internet!! Sooo einfach kann das Leben sein. Moment mal!!! Manchmal will ich es aber gar nicht einfach haben, weil es mich dann nicht genügend inspiriert und ich mich schnell zu Tode langweile!! Und außerdem hätte ich nicht den Spaß mit meinem Nachbarn gehabt und überhaupt: DO MORE OF WHAT MAKES YOU HAPPY!! Ja, genau!!!!

Meine schöne Idee vom russischen Datscha-Blaugrün überzeugte meinen Kerl nicht wirklich, also wurde es ein hoffnungsvolles wärmendes Grün, was der Herr des Hauses durchdrückte! Und es sieht dufte aus!! Dazu noch ein paar indirekte Halogenstrahler unter die neu erworbenen Hängeschränke von Ik…. (ich möchte nicht wegen Schleichwerbung angeprangert werden!! ) und schon möchte ich nieee wieder woanders meinen Kaffe trinken als in meiner fröhlichen vor hoffnungsvoller Zuversicht ergrünten Küche!! Heieiei Beate, „mäßige Dich!“ hätte mein Vater gesagt. Aber: Spaß muss sein! Das war schon mal Punkt Nr. 1

Als nächstes starteten wir ein Zimmer-wechsle-dich-Programm: „Das Schlafzimmer zieht jetzt bitte ins Esszimmer! Marsch, Marsch!! Und du, alter Esstisch wanderst Richtung Sofa und stellst dich da mit deinen vierbeinigen Kumpels auf.“ Und ich bekomme endlich mein eigenes Reich!! Wurde ja auch mal mal Zeit! Das war Punkt Nr. 2

Was meine innere Renovierung betrifft, bezieht sich das auf meine Haltung den Herausforderungen gegenüber. Sehe ich das Glas halb voll oder halb leer! Letztes Jahr habe ich nur noch klägliche Tropfen am Glasboden gesehen! Nun möchte ich mein Glas ganz voll betrachten!! Mich für das, was ist, bedanken. Alles lässt mich reifen und führt mich irgendwo hin. Als energetische Tankstelle bitte ich um Versorgung mit universeller Lebensenergie. Die einen würden es als Gebet betrachten, die anderen als meditatives Zwiegespräch… ich fühle mich seither gestärkter. Punkt Nr. 3

Von dem matschigen Brummen in meinem Kopf, dem Dauer- Schleuder-Programm, habe ich mich vorerst befreit, ein Glück!! Mein Wahlspruch (s.o.) strahlt mich nun jeden Tag goldig an, wenn ich durch MEIN Zimmer schreite und erinnert mich daran, nicht nur meinem Hamsterrad etwas abzugewinnen, sondern auch das zu machen, was mir Spaß macht!!

In diesem Sinne… lasst es Euch gut gehen!
Beate

1 Kommentar zu: »Do more of what makes you happy«

  1. Hallo Beate , ich finde deine Euphorie richtig ansteckend. Könnte jetzt gleich loslegen und meine Wohnung neu gestalten. 🙂 . Es hat mir richtig spaß gemacht dein Kommentar hier zu lesen. Auch solche Dinge kann man machen mit seiner Ruhezeit 🙂
    Weiterhin noch viel Spaß , sei es in gestalten deiner Freizeit oder Räumlichkeit 😀
    Gruß Edith

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