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Teil 1: Hallo Job, ich komme!

Zurück in den Beruf – aber wie? (Teil 1)

Für viele Frauen in unserem Alter ist das Thema Jobsuche oder Veränderung im Beruf ganz aktuell. Aus diesem Grund schreiben unsere Wechselweiber in den folgenden Wochen über ihre Job-Erfahrungen und berichten, worauf man bei der Jobsuche achten sollte. Wir freuen uns, wenn Sie uns Ihre ganz persönlichen Erlebnisse bei der Jobsuche erzählen würden, also sparen Sie nicht mit Kommentaren!

Wenn die Kinder größer werden – so wie meine – ertappt man sich wohl häufiger mit der Ahnung „o je, bald sind sie erwachsen und brauchen mich nicht mehr! Aber wo werde ich dann gebraucht?“ Vielen meiner Freundinnen geht es jetzt so, und sie wollen zurück in den Job. Daher ein paar Gedanken zum Thema.

Es gibt mehrere Gründe für die Ambition, in den Job zurückzukehren. Der Wunsch…
… sich zu betätigen,
… eine Erfüllung und Bestätigung zu haben,
… nach dem eigenen Verdienst,
… nach dem endlich wieder selbst bestimmten Leben.

Frau im Businesslook schaut kritisch
Wie, bitte schön, geht’s jetzt zum Job?

Doch wie macht Frau das denn in Zeiten, in denen sie in erster Linie durch Kindererziehung geprägt wurde? Wie soll es gehen, was kommt zuerst? Erst einmal ist es wichtig, sich hinzusetzen und Ordnung in die Ideen zu bringen: Was kann ich, was will ich, wo will ich hin, was befürchte ich?

Also:

  1. Ordnen Sie Ihre Unterlagen, stellen Sie Ihre Zeugnisse zusammen.
  2. Notieren Sie, was Sie in der Zeit nach dem letzten Zeugnis gemacht haben und wo Sie diese Tätigkeit im Berufsleben einordnen würden (Beispiel: Kindererziehung = Umgang mit Kindern, pädagogische Fähigkeiten).
  3. Dann schreiben Sie eine Wunschliste, was Sie gern arbeiten würden. Schreiben Sie alles auf und verdrängen Sie die Schere im Kopf.

Bedenken Sie: Ihr Ziel ist der Wiedereinstieg in den Job. Stellen Sie alles so dar, als ob Sie als Chef sich selbst vor sich sitzen haben und die Qualitäten dieser Person beurteilen sollten.

Und nun prüfen Sie Ihre Fähigkeiten: Fehlt noch etwas? Sollten Sie mit einem speziellen Computerprogramm besser oder überhaupt umgehen lernen? Fehlt Ihnen ein Bescheid über eine Tätigkeit? Dann handeln Sie jetzt und holen es nach: besuchen Sie einen Kurs oder kümmern Sie sich um ein unbezahltes Praktikum. Das sind alles vorbereitende Tätigkeiten, die Ihnen den Einstieg erleichtern. Und denken Sie daran: Sie selbst bestimmen Ihren eigenen Rhythmus. Lassen Sie sich nicht frustrieren. Der Weg, der vor Ihnen liegt, ist neu und Sie müssen sich erst daran gewöhnen.

Erst einmal viel Erfolg beim Zusammenstellen Ihrer Unterlagen wünscht Ihnen

Sonja

(Teil 2: Jetzt geht es los – wie Sie Internet & Co. für sich arbeiten lassen können)

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