Danke, mir geht’s prächtig!

Mitten in einer der schönsten Städte Deutschlands, umgeben von tollen Menschen, mit Spaß am Job und tausendundeiner Gelegenheit, das Leben zu genießen. Ich bin ebenso gerne zuhause auf der Texter-, Lese-, TV-Couch wie unterwegs mit Freunden in einem der vielen Hamburger Cafés, Restaurants oder in urigen Kneipen. Und zwischendurch wird Sport gemacht. Also alles so wie immer, wie früher, wie in Zukunft.

Nur eines hat sich geändert: ich lebe jetzt frei von ovariell gesteuerten, schmerzhaften, tränennahen Tagen. Von unerklärlichen Stimmungen, die so plötzlich wechseln wie die Farben eines Chamäleons im Malkasten. Oder monatlich wiederkehrenden Gewichtszunahmen, die die schönsten Outfits in den Schrank verbannen.

Mit anderen Worten: ich bin in den Wechseljahren bzw. bereits an deren Ende. Von  heftigen körperlichen Auswirkungen blieb ich – bis auf kurze Anflüge von Hitzewallungen, vorher nicht gekannte Rückenbeschwerden, a-synchron beim kleinsten Windstoß lostränenden Augen – weitestgehend verschont. Dafür traten vermehrt Erschöpfung, Schlafstörungen, Selbstzweifel und depressive Phasen auf. Aber! Es gibt sie, die sprichwörtlichen Mittel und Wege, die helfen. Dazu gehören neben dem Mut zur Akzeptanz des Unvermeidlichen unter anderem auch Gespräche, Bewegung und die Suche nach dem, was einem gerade jetzt gut tut. Letzteres ist ein individueller, manchmal stolperiger Weg. Aber auch eine echte Chance ausgetretene Pfade zu verlassen und neue Lebensräume zu erobern!

Was sich allerdings als unerhört hartnäckig erwiesen hat, sind figürliche Veränderungen, die meine Eitelkeit ehrlich beuteln. Da hilft auch meine neue Gelassenheit nicht, die sich in den letzten Jahren dankenswerterweise eingestellt hat. Da muss ich eben unerhört konsequent auf die richtige Ernährung achten und weiterhin sportlich bleiben. Was übrigens auch die Rückenbeschwerden vertreibt und dazu noch gute Laune macht!

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