Schlafstörungen
Wenn die Nacht zum Tage wird
Hormonelle Ungleichgewichte in den Wechseljahren verursachen bei manchen Frauen Ein- und Durchschlafstörungen. Auf Dauer führt dies nicht nur zu einem Nachlassen der körperlichen Leistungsfähigkeit, auch das seelische Gleichgewicht kann ins Wanken geraten. Zusätzlich kann die Anfälligkeit für Infekte steigen.
Drei Gründe, die Sie nicht zur Ruhe kommen lassen
1. Störungen des Schlafrhythmus
Ausgangspunkt für häufiges nächtliches Aufwachen und schlechtes Einschlafen sind wechseljahresbedingte Veränderungen des Hormonhaushaltes. Hiervon werden auch Botenstoffe im Gehirn, die zur Steuerung der Schlafphasen wichtig sind, beeinflusst. Folge: Der Schlafrhythmus gerät durcheinander.
2. Nächtliche Hitzewallungen
Sehr häufig stehen Schlafstörungen aber auch in direktem Zusammenhang mit Hitzewallungen, einem weiteren typischen Symptom der Wechseljahre. Sie führen zu nächtlichen Schweißausbrüchen mit anschließendem Frösteln und machen einen ungestörten Schlaf unmöglich.
3. Zu viel Grübeln
Manche Frauen beginnen in diesem neuen Lebensabschnitt zu grübeln. Ihnen wird mehr und mehr bewusst, dass sich ihr Körper verändert – wie auch ihre Rolle in der Gesellschaft. Das kann zu Stimmungsschwankungen und Nervosität führen, und einen erholsamen Schlaf verhindern.
Welche Medikamente helfen können und was man selber tun kann, finden Sie unter dem Stichwort
Behandlung.
Praktische Tipps:
- Die letzte Mahlzeit des Tages spätestens drei Stunden vor dem Zubettgehen einnehmen.
- Eine Stunde vor dem Schlafengehen Füße und Unterschenkel einige Minuten kräftig massieren.
- Unmittelbar vor dem Schlafengehen ein Glas warme Milch mit Honig trinken.
- Autogenes Training, Muskelentspannung nach Jacobson, Yoga oder Meditationsformen fördern die Entspannung.