Fragen und Antworten

Viele Fragen zu den Themen Wechseljahre und Remifemin wurden im Rahmen der Remifemin-Beratung in den letzten Jahren von Frauen gestellt und von uns beantwortet. Dabei gibt es natürlich Problemstellungen, die immer wieder auftauchen. Einige dieser „häufig gestellten Fragen“ haben wir für Sie zusammengestellt. Wenn Sie keine Antwort finden, die zu Ihrer Frage passt, dann können Sie sich natürlich auch gern an unser Expertenteam wenden.

Wechseljahre

Der Übergang in die Wechseljahre ist kein plötzlicher Vorgang, der sich an einem bestimmten Datum festmachen lässt. Die Veränderungen beginnen langsam, zunächst fast unmerklich, mit dem Absinken des Hormonspiegels. In Abhängigkeit von zahlreichen Einflüssen (Körpergewicht, Lebensgewohnheiten, Vererbung etc.) schwankt dieser Zeitpunkt zwischen dem 40. und dem 50. Lebensjahr. Erste Anzeichen für die beginnenden Wechseljahre (also die Prämenopause) sind Unregelmäßigkeiten im Zyklus. Die Abstände zwischen den Monatsblutungen können kürzer (unter 25 Tage) oder auch länger (über 35 Tage) werden. Bei einigen Frauen treten in der Prämenopause auch Zwischen- oder Schmierblutungen auf.
In der Prämenopause kann es zu Befindlichkeitsstörungen kommen, die auf die Wechseljahre hinweisen. Außer Hitzewallungen und Stimmungsschwankungen können zum Beispiel Kopfschmerzen, Brustspannen, vermehrte Wassereinlagerungen und Schwindelgefühle auftreten.

Genauso individuell wie der Beginn ist auch die Dauer der Wechseljahre. Je nachdem, wann die ersten Symptome auftreten, können bis zum Abklingen der Beschwerden nur wenige Jahre, manchmal aber auch zehn bis zwölf Jahre vergehen. Im Durchschnitt dauern die Wechseljahre fünf bis sieben Jahre.
Eine Schwangerschaft ist bis zum Ausbleiben der Regelblutung möglich, danach haben die Eierstöcke ihre Funktion vollständig eingestellt. Vor der Menopause (letzte Regelblutung) ist eine Schwangerschaft selbst bei bereits sehr seltenen Blutungen noch immer möglich. Erst nach der letzten Menstruation ist keine Verhütung mehr notwendig. Bei bereits sehr selten gewordenen Blutungen mit längeren Unterbrechungen ist oftmals schwer zu entscheiden, ob die „letzte Regel“ auch wirklich die allerletzte war. Wenn die Monatsblutung über ein Jahr lang ausgeblieben ist (Postmenopause), ist eine Schwangerschaft unwahrscheinlich.
Die möglichen Beschwerden sind individuell sehr verschieden, das heißt bei jeder Frau können sowohl die Art der Beschwerden als auch ihr Beginn, ihre Dauer und Stärke sehr unterschiedlich sein. Hitzewallungen und Schweißausbrüche, Durchblutungsstörungen, Kopfschmerzen, Gewichtszunahme und Schlafstörungen können ebenfalls schon vor der letzten Blutung beginnen, klingen aber manchmal erst Jahre danach wieder ab. Die Rückbildung der Unterleibsorgane macht sich hingegen erst einige Jahre nach der Menopause allmählich bemerkbar. Eine Blasenschwäche dagegen entwickeln nur wenige Frauen.
Neben diesen körperlichen Beschwerden können auch psychische und psychosomatische Störungen auftreten. Begünstigend hierfür sind negative emotionale Reaktionen auf die Beschwerden und mögliche Veränderungen im sozialen Umfeld. Depressive Verstimmungen, grundlose Traurigkeit, Reizbarkeit, Ängste, Apathie, sexuelle Unlust und verstärkte Müdigkeit sind die häufigsten Ausprägungen.
Viele Frauen beklagen in den Wechseljahren bisher nicht bekannte Probleme mit dem Gewicht. Zum einen verändert sich mit zunehmendem Alter der Stoffwechsel, zum anderen wird mit dem Wegfall der Menstruation keine Energie mehr für die Aufrechterhaltung des Zyklus benötigt. Gleich bleibende Ernährung bedeutet also plötzlich einen Überschuss an Energie, der sich in der Bildung von Fettpölsterchen bemerkbar machen kann. Empfehlenswert ist also eine Umstellung der Ernährung und viel Bewegung als (neuer) Energieverbraucher.
Jede Frau erlebt die Wechseljahre auf ihre Weise. Psyche und innere Einstellung zum Älterwerden nehmen auch Einfluss auf das persönliche Empfinden von Wechseljahresbeschwerden. Befragungen zufolge haben nur etwa zwei von zehn Frauen das Glück, in den Wechseljahren keinerlei Beschwerden zu spüren. Alle anderen Frauen leiden vorübergehend bis längerfristig an mehr oder weniger starken körperlichen und/oder seelischen Beschwerden.
Frauen mit großem Selbstvertrauen haben weniger Wechseljahresbeschwerden. Das ergab eine Studie am Institut für Medizinische Psychologie an der Freien Universität Berlin. Berufstätige Frauen, die zu ihrer Persönlichkeit und ihren Leistungen stehen, sind besser dran als „Nur-Hausfrauen“. Verstärkt werden kann das Leiden, wenn die Kinder zu dieser Zeit aus dem Haus gehen. Psychologen sprechen vom „Leeren-Nest-Problem“. Diese Frauen wollen oder können ihre Kinder oftmals nicht loslassen und bewältigen die Trauer um den Verlust nur schlecht. Tipp: neue Aufgaben (Beruf, Studium etc.) und/oder Hobbys (Sport, Malen etc.) suchen.
Nein. Der zweite Eierstock übernimmt die Hormonproduktion, weil die Hirnanhangdrüse (Hormonzentrale) die fehlenden Hormone vom verbleibenden Eierstock abfordert. Er leistet jetzt die doppelte Hormonproduktion.
Es ist tatsächlich so, dass eine Entfernung der Gebärmutter (Hysterektomie) und der Eierstöcke (Ovarektomie) zu vorzeitigen Wechseljahresbeschwerden führen kann. Selbst bei Belassung der Eierstöcke ist es möglich, dass es aufgrund einer Störung der Blutversorgung zu früher eintretenden Wechseljahresbeschwerden kommen kann als bei einem natürlichen Verlauf im nicht-operierten Zustand. Es gibt aber auch Fälle, in denen sich die Operation nicht auf den Verlauf der Wechseljahre auswirkt.
Sexuelle Unlust ist ein Problem, das heutzutage viele Frauen plagt. Eine direkte Folge der nachlassenden Hormonproduktion in den Wechseljahren ist sie allerdings nicht, weil Lust auf Sex nicht mit dem Hormon Östrogen, sondern mit dem Testosteron zu tun hat. Lässt die Lust auf Sex nach, so hat das oftmals seelische Gründe (die Frau fühlt sich minderwertig, nicht mehr attraktiv und weiblich genug) oder aber einen körperlichen Grund, so dass eine zunehmend „trockene Scheide“ den Geschlechtsverkehr schmerzhaft macht. Hilfreich ist es, das Problem mit dem Arzt zu besprechen oder eventuell auch einen Psychologen um Rat zu fragen. Ratsam ist es auf jeden Fall, mit dem Partner über die empfundene Unlust zu sprechen. Sein Verständnis und der damit entwichene Druck sind oftmals schon der Beginn einer deutlichen Verbesserung der Situation.
Wenn Kopf-, Achsel- und Schamhaare ausfallen, gleichzeitig aber ein Damenbart sprießt, liegt das zumeist an einem Zuviel an männlichen Hormonen. Durch die Drosselung der Östrogenproduktion in den Wechseljahren kann das männliche Hormon Testosteron die Überhand gewinnen, was mit der Ausbildung eines eher männlichen Haarwuchses einhergehen kann.
Ja. Harninkontinenz oder das Unvermögen, den Urin willentlich zurückzuhalten, trifft jede dritte bis vierte Frau in den Wechseljahren mehr oder weniger stark. Durch die verminderte Produktion von Hormonen bilden sich die ableitenden Harnorgane mitsamt der Schleimhaut zurück. Ebenso lässt die Kraft des Blasenschließmuskels nach, der dann zumeist beim Husten, Niesen, Lachen oder beim Heben schwerer Lasten nicht mehr richtig den Urin zurückhalten kann.

Symptome

Zu den typischen Merkmalen der Wechseljahre gehört auch das Austrocknen der Schleimhäute und somit auch der Scheidenschleimhaut. Hier ein paar Tipps zur Selbsthilfe: Fragen Sie doch in Ihrer Apotheke nach einem speziellen Gleitgel auf Wasserbasis, das sich nur unwesentlich vom natürlichen Scheidensekret unterscheidet. Die Anwendung soll weder störend noch unangenehm sein.

Verwenden Sie beim Waschen im Intimbereich ausschließlich milde Reinigungsmittel, die Sie sehr gründlich abspülen müssen.

Sie sollten besonders auf eine vitamin- und mineralstoffreiche Ernährung achten. Vor allem die Vitamine A, B (B1, B2, B3, B6 und B12), C und E sowie Zink, Magnesium und Eisen dürfen nicht fehlen!

Falls sich hierdurch die Symptome nicht lindern lassen, kann Ihnen Ihr Arzt z. B. mit einer auf die Scheidenschleimhaut wirkenden Salbe helfen, welche Östriol enthält und im Allgemeinen gut vertragen wird.

Diese seelischen Beschwerden sind als typische Begleiterscheinung der Wechseljahre bekannt. Sie werden durch Ungleichgewichte der an den Gehirnnervenzellen agierenden Botenstoffe, die auf einen Mangel an Östrogenen zurückgehen, begünstigt. Soziale und familiäre Veränderungen, Auszug der Kinder, Pflegebedürftigkeit oder Tod der Eltern beziehungsweise Probleme mit dem Partner werden unter diesen Umständen viel schwerer verarbeitet. Durch eine angemessene aktive Bewältigung dieser Umstände lassen sich die Stimmungsschwankungen und Depressionen erfahrungsgemäß gut beheben. Pflanzliche, stimmungsaufhellende Mittel wie beispielsweise das Johanniskraut (zusammen mit der Traubensilberkerze in Remifemin plus) können sich bei diesem Prozess sehr nützlich auswirken.
Hitzewallungen und Schweißausbrüche sind das Ergebnis einer östrogenmangelbedingten Störung des Wärmeregulationszentrums im Gehirn. Pflanzliche Arzneimittel, z. B. mit dem Wirkstoff der Traubensilberkerze, greifen hier ausgleichend ein – und das hormonfrei! Darüber hinaus sollte alles eingeschränkt oder besser verhindert werden, was auch ohne Einwirkung der Wechseljahre zu Schweißausbrüchen führt. Dies sind vor allem der Genuss von starkem Kaffee und Nikotin sowie jegliche Art von Nervosität und negativem Stress.
Maßnahmen gegen Schlafstörungen müssen sich an den Ursachen der Schlafstörung orientieren. Der Schlaf kann durch nächtliche Hitzewallungen, Durchblutungsstörungen, Kopfschmerzen, seelische Probleme oder auch durch ungünstige Bedingungen im Schlafzimmer gestört werden. Wichtig ist es, die Ursache herauszufinden und gezielt gegen die Schlafstörungen vorzugehen. Schlafmangel über einen längeren Zeitraum verschlimmert zumeist die Situation, und die Gefahr eines Teufelskreises entsteht. In jedem Fall ist hier der Arzt ein richtiger Ansprechpartner, dem nicht nur eine Vielzahl hilfreicher Arzneimittel – auch pflanzliche! – zur Verfügung stehen, sondern er kennt sich auch mit den nicht-medikamentösen Maßnahmen (Entspannungsübungen, Ernährung…) aus.
Gelenkschmerzen sind ein häufiges Symptom der Wechseljahre. Vielfach werden diese Beschwerden als „Rheuma“ gedeutet, obwohl die eigentliche Ursache ein Mangel an Östrogenen ist. Durch das Hormondefizit kommt es dazu, dass zu wenig Gelenkschmiere gebildet wird und das Gelenk „austrocknet“. In solchen Fällen ist der Arzt zu befragen.

Der Gang zum Arzt sollte grundsätzlich immer dann erfolgen, wenn auftretende Beschwerden das Wohlbefinden und die tägliche Leistungsfähigkeit beeinträchtigen. Einige Symptome lassen sich durch Eigeninitiative so weit lindern, dass die gewünschte Beschwerdefreiheit auch ohne medikamentöse Behandlung erreicht wird. Stichworte sind hier Ernährung und Bewegung.

Sofern diese Maßnahmen zur Selbsthilfe nicht die gewünschte Wirkung bringen und die Beschwerden das Alltagsleben weiterhin stark behindern, sollte ein Arzt aufgesucht werden. Dabei sollte der Arzt über die bereits durchgeführten Maßnahmen in Kenntnis gesetzt werden.

Ganz unabhängig hiervon müssen natürlich die wichtigen Vorsorgeuntersuchungen durchgeführt werden.

Östrogene steuern als Sexualhormone nicht nur den weiblichen Zyklus, sondern u. a. über eine Beeinflussung von Botenstoffen im Gehirn auch die Wärmeregulation des Körpers. In den Wechseljahren fährt der Körper die Östrogenproduktion auf ein Minimum zurück. Das Zwischenhirn, in dem das Wärmeregulationszentrum des Körpers sitzt, wird durch das Ungleichgewicht an Botenstoffen unmittelbar beeinflusst. Beispielsweise wird ein normal beheizter Raum als viel zu heiß empfunden. Daraufhin veranlasst das Wärmeregulationszentrum den Körper, die Hautgefäße zu weiten, damit die vermeintlich überschüssige Hitze durch eine verstärkte Durchblutung abgeleitet wird. Gleichzeitig wird die Schweißproduktion angekurbelt, um die Haut durch Verdunstungskälte zu kühlen. Das Ergebnis dieser Bemühungen, die Körpertemperatur auf ein „normales“ Maß zu regulieren, ist eine Hitzewelle mit Schweißausbruch, der dann nicht selten ein Frösteln oder auch Frieren folgt.

Behandlung

Ein gutes Zeichen ist, wenn Ärzte unter Berücksichtigung der persönlichen Hintergründe und mit dem Wissen um die Befürchtungen und Erwartungen der Patientin ihre Therapie festlegen. Dem ausführlichen Gespräch, in dem auch das Für und Wider verschiedener Therapien besprochen wird, fällt also eine große Bedeutung zu. Typisch für ein nicht funktionierendes Vertrauensverhältnis ist, wenn der Arzt aus Furcht vor „abfälligen Bemerkungen“ nicht über beispielsweise zusätzlich eingenommene Arzneimittel informiert wird. Oder schlimmer noch, wenn von ihm verordnete Arzneimittel nicht eingenommen werden und man ihm die Einnahme nur „vorspielt“.

Es ist heute das gute Recht jeder Patientin, Antworten auf alle offenen Fragen z. B. zur Therapie zu erhalten und auch eigene Wünsche vorzutragen. Schließlich geht es um ihre Gesundheit!

Ja, und zwar auf eine fettarme, ballaststoff-, vitamin- und mineralstoffreiche Vollwert-Mischkost. Das bedeutet: nicht mehr als 20 - 30 % der Gesamtzufuhr durch Fett (vor allem ungesättigte Fettsäuren), viel Obst, Salat, fettarme Milchprodukte wie Buttermilch, wenig Fleisch, viel Fisch und Vollkornprodukte (Reis, Brot, Nudeln). Ganz wichtig: viel trinken, am besten 1,5- 2 Liter Wasser oder ungesüßten Tee, zusätzlich auch fettarme Milch, fettarmen Kefir oder Buttermilch zur Vorbeugung der Osteoporose. Milchprodukte bieten ein reichhaltiges Reservoir an Calcium und sind damit ausgesprochen knochenfreundlich. Aber auch viele Gemüsesorten (z. B. Brokkoli) und calciumreiche Mineralwasser sind gute Calciumlieferanten.
Sechs von zehn Frauen nehmen rund zwei bis drei Kilo zu. Das hängt damit zusammen, dass mit Hilfe des Östrogens Wasser ins verdünnte, „eingetrocknete“ Hautgewebe eingelagert wird. Die Frau erhält also durch die Hormonbehandlung zusätzlich eine Gewebe-Aufpolsterung. Aber auch ohne Hormonbehandlung nimmt die Hälfte der Frauen in den Wechseljahren zu – im Schnitt sogar mehr als sechs Kilo.
Wenn der Frauenarzt Hormone verordnet, man aber keine einnehmen möchte, gibt es nur einen Rat: Mit dem Frauenarzt sprechen und sich die Gründe für seine Empfehlung genauestens erklären lassen. Gemäß den aktuellen Empfehlungen der Arzneimittelkommission der deutschen Ärzteschaft sollten Hormone vom Frauenarzt nur noch bei sehr starken Beschwerden, in möglichst niedriger Dosierung und für möglichst kurze Zeit empfohlen werden. In vielen Fällen bieten sich hochdosierte pflanzliche Arzneimittel (ohne Pflanzenhormone) von Anfang an als natürliche und schonende Alternative an.
Nein. Unzählige Frauen wissen aus eigener Erfahrung, dass z. B. pflanzliche Arzneimittel mit der Heilpflanze Traubensilberkerze außerordentlich gute Erfolge bei der Bekämpfung von Wechseljahresbeschwerden möglich machen. Nicht zuletzt wegen der in den Medien entfachten Hormondiskussion nach dem vorzeitigen Abbruch einer Hormontherapie-Studie in Amerika gelten diese schonenden und dennoch wirksamen Arzneimittel heute als Therapie, mit der im ersten Schritt gegen die Beschwerden vorgegangen werden kann.

Remifemin plus, Remifemin und Remifemin mono

Remifemin plus Filmtabletten und Remifemin Tabletten enthalten einen Extrakt aus dem Wurzelstock der Traubensilberkerze (Cimicifuga racemosa). Bei Remifemin plus ist als zusätzlicher Wirkstoff zur Behandlung psychischer Beschwerden ein Trockenextrakt aus Johanniskraut enthalten. Beide Arzneimittel enthalten zudem arzneilich nicht wirksame Hilfsstoffe wie Cellulosepulver, Kartoffelstärke, Lactose-Monohydrat und Magnesiumstearat.

Uns liegen etliche Daten vor, denen zu entnehmen ist, dass Remifemin plus bzw. Remifemin über mehrere Jahre eingesetzt wurde bzw. eingesetzt wird, und das bei guter bis sehr guter Wirksamkeit. Sie können also Remifemin plus bzw. Remifemin so lange einnehmen, wie es Ihnen hilft und Sie sich gut fühlen, und Ihr Arzt keine Bedenken äußert.

Sie brauchen auch keine Bedenken bezüglich körperlicher Gewöhnung oder gar Abhängigkeit zu haben, falls Sie Remifemin plus bzw. Remifemin schon über einen langen Zeitraum (Monate oder sogar Jahre) einnehmen. Die Wirkstoffe der Traubensilberkerze und des Johanniskrauts, das in Remifemin plus enthalten ist, machen nicht abhängig, und auch ein Nachlassen der Wirkung ist nicht bekannt. Wichtig: Auch wenn es Ihnen unter der Einnahme eines der beiden Präparate gut geht, sollten Sie bei einer mehrmonatigen Behandlungsdauer mit Ihrem Frauenarzt Rücksprache halten. Dies soll verhindern, dass eventuell andere Erkrankungen übersehen werden. Auf diesem Wege haben Sie zusätzlich die Möglichkeit, gemeinsam mit Ihrem Arzt die weitere Behandlung zu besprechen.

Bei vielen Frauen zeigen sich erste Besserungen ihrer Wechseljahresbeschwerden etwa zwei bis vier Wochen nach Beginn der Einnahme. Man muss bedenken, dass es sich bei Remifemin plus bzw. Remifemin um ein pflanzliches Arzneimittel handelt. Die Natur ist zwar schonend, braucht aber auch ein wenig Zeit, so dass die Wirkung nicht sofort eintritt. Zudem sollte Remifemin plus bzw. Remifemin über einen längeren Zeitpunkt eingenommen werden, da sich die Behandlungsergebnisse in aller Regel noch verbessern. Wichtig für eine gute Wirksamkeit ist auch die regelmäßige Einnahme (zweimal täglich).
Unter einem Phytoöstrogen versteht man eine pflanzliche Substanz, die als Östrogen, aber auch als Anti-Östrogen wirken kann.
Hierzu zählen die so genannten Isoflavone (Soja, Rotklee, Linsen, Bohnen, Kichererbsen etc.), Cumestane (Soja, Luzerne) und Lignane (Getreide, Kirschen, Äpfel, Birnen, Karotten, Fenchel, Knoblauch und Zwiebeln).

Solche Phytoöstrogene sind in Remifemin plus und Remifemin nicht enthalten.
Remifemin plus und Remifemin sind apothekenpflichtige Arzneimittel, die nicht verschreibungspflichtig sind und somit in jeder Apotheke ohne Rezept erworben werden können. Seit dem 1.1. 2004 werden als Folge der Gesundheitsreform nicht verschreibungspflichtige Arzneimittel „grundsätzlich der Eigenverantwortung der Versicherten übertragen“ (so formuliert es der Gesetzgeber) – oder anders ausgedrückt: Sie werden nicht mehr von den gesetzlichen Kassen erstattet.

Unter anderem ist Remifeminin folgenden Ländern erhältlich:
Australien, Bulgarien, China, Dänemark, Indonesion, Israel, Italien, Korea, Luxemburg, Malaysia, Norwegen, Österreich, Pakistan, Philippinen, Polen, Rumänien, Schweden, Schweiz, Singapur, Slowenien, Spanien, Südafrika, Türkei, Ungarn und USA.

Remifemin plus ist in Österreich und Ungarn erhältlich.

Die unterschiedlichen Angaben in den Packungsbeilagen von Remifemin plus und Remifemin zum Traubensilberkerzen-Gehalt führen bei den Anwenderinnen unserer Präparate leider immer wieder zur Verwirrung. Die Abweichung hat jedoch zulassungstechnische Gründe und erklärt sich wie folgt:

Historisch bedingt wird Remifemin plus auf einen Inhaltsstoff, nämlich 1 mg Triterpenglykoside, berechnet als 27-Deoxyactein (standard.) = 1,0 mg pro Filmtablette, standardisiert. Dies entspricht einer Menge wirksamer Bestandteile von durchschnittlich 30 mg Cimicifuga pro Filmtablette. Auf diesen Aspekt bezieht sich auch das „plus“ in Remifemin plus. Es ist nämlich das Präparat mit der höchsten Cimicifuga-Dosierung überhaupt (2x 2 Filmtabletten täglich = 120 mg wirksame Bestandteile pro maximal zugelassener Tagesdosis). Zusätzlich enthält Remifemin plus Johanniskraut, standardisiert auf 0,25 mg Gesamthypericin (Hypericum = Johanniskraut) pro Filmtablette. Die Monographie der Kommission E (BfArM) von 1989 zu Johanniskraut empfiehlt eine Dosis von 0,2 bis zu 1 mg Gesamthypericin. Diese wird bei einer Einnahme von 2x 2 Filmtabletten am Tag erreicht.

In 1 Tablette Remifemin sind 2,5 mg Trockenextrakt aus Cimicifuga-Wurzelstock enthalten, entsprechend 21 mg wirksame Bestandteile durchschnittlich. Im Zusammenhang mit Cimicifuga racemosa bezeichnen die wirksamen Bestandteile die arzneilich genutzten Pflanzenteile, nämlich den getrockneten Wurzelstock (Rhizom).

Der Unterschied zwischen Remifemin plus und Remifemin lässt sich somit in folgende Kurzform bringen:

Remifemin plus

  • Traubensilberkerze (durchschnittlich 30 mg wirksame Bestandteile/Filmtabl.) und Johanniskraut
  • gleich zu Beginn der Beschwerden, bei mittleren bis stärkeren körperlichen und seelischen Symptomen (z. B. Hitzewallungen, Schweißausbrüche, Schlafstörungen, Nervosität, Reizbarkeit, depressive Verstimmungen)

Remifemin

  • Traubensilberkerze (durchschnittlich 21 mg wirksame Bestandteile/Tabl.)
  • bei leichteren Symptomen, im weiteren Verlauf der Wechseljahre und auch, wenn die Beschwerden schon wieder abklingen (z. B. Hitzewallungen, Schweißausbrüche, Schlafstörungen)

Die Erwähnung von „seltenen Magen-Darm-Beschwerden“ in der Packungsbeilage von Remifemin plus und Remifemin ist aus Gründen der allgemeinen Arzneimittelsicherheit bei Einnahme eines Cimicifuga-Wurzelstock-Präparates geschehen. Es handelt sich hierbei um beobachtete Magen-Darm-Beschwerden, die selten und zumeist nur sehr leicht auftraten und nach Absetzen von Remifemin plus bzw. Remifemin auch schnell wieder verschwanden. Über bleibende Schädigungen oder ein Auslösen ernsterer Magenerkrankungen ist nichts bekannt. Um dennoch Magen-Darm-Beschwerden zu verhindern, empfehlen wir Ihnen, Remifemin plus bzw. Remifemin jeweils unmittelbar zu oder gleich nach den Mahlzeiten einzunehmen.

Immer mehr Frauen möchten auf Hormone verzichten und stattdessen ein natürliches Arzneimittel einnehmen. Remifemin plus bietet sich da als Alternative an, da sich mit Remifemin plus gute bis sehr gute Erfolge bei der Behandlung typischer Wechseljahresbeschwerden wie Hitzewallungen, Schlafstörungen und Stimmungsschwankungen usw. erzielen lassen. Falls Ihr Arzt jedoch partout auf einer Hormonbehandlung besteht, wird er bestimmte Gründe dafür haben, die Sie sich auf jeden Fall erklären lassen sollten! Es hängt schließlich auch von der Einstellung des Arztes ab, ob er eine Hormonbehandlung oder eine pflanzliche Alternative präferiert. Viele Ärzte lehnen pflanzliche Heilmethoden immer noch konsequent ab, andere haben sie mittlerweile schätzen gelernt. Hinzu kommt noch, dass die Wirksamkeit von Remifemin plus in vielen Fällen mit der von Hormonen vergleichbar ist.

Jedoch sollte die Entscheidung, ob die Hormoneinnahme wirklich unumgänglich ist, zusammen mit Ihrem Arzt getroffen werden. Sie sollten auf jeden Fall Ihre Wünsche und Erwartungen diesbezüglich äußern!

Leider gibt es hierauf keine endgültige Antwort. Zur Vorbeugung einer Osteoporose bei fehlenden angeborenen Risikofaktoren (schlanke Figur, helle und dünne Haut) ist zunächst die Reduzierung anderer Risikofaktoren wie Nikotin, Alkohol und Koffein angezeigt. Dringend empfohlen wird zudem ausreichende Bewegung und eine calciumreiche Ernährung. Die Calciumzufuhr im osteoporosegefährdeten Alter sollte etwa 1.000 bis 1.500 mg täglich betragen. Eine Übersicht über den Calciumgehalt verschiedener Nahrungsmittel finden Sie in unserer Calciumtabelle.

Sowohl nach einer Teil- als auch nach einer Total-OP kann die Einnahme von Remifemin plus sinnvoll sein – dies kann allein oder in Kombination mit einem anderen Präparat (z. B. einem Hormonpräparat) erfolgen. Die durch den Eingriff bedingten Wechseljahresbeschwerden sind prinzipiell dieselben, wie man sie bei einem natürlichen Verlauf erleben würde. Auf jeden Fall sollten Sie eine Einnahme von Remifemin plus im Vorfeld mit Ihrem Arzt besprechen und ein von ihm verordnetes Arzneimittel auf keinen Fall ohne sein Wissen und Einverständnis absetzen!

Ein erneutes Auftreten von Blutungen ist nach der Menopause (letzte natürliche Regelblutung) nicht zu erwarten, da es sich bei Remifemin plus um kein hormonähnlich wirkendes Arzneimittel handelt.

Falls es wider Erwarten zu Blutungen kommen sollte, raten wir Ihnen, umgehend den Arzt aufzusuchen, um eventuell ernstere Erkrankungen auszuschließen.

Umfragen zufolge überstehen ein Drittel aller Frauen die Wechseljahre weitestgehend ohne Beschwerden, ein weiteres Drittel klagt über leichte bis mittlere Beschwerden und ein letztes Drittel leidet nach eigenen Angaben über starke bis sehr starke Beschwerden. Allein aufgrund dieser Zahlen möchten wir Ihnen empfehlen, erst einmal abzuwarten, ob es bei Ihnen überhaupt zu Beschwerden – und wenn, in welcher Stärke -kommt. Zudem liegen keine Untersuchungsergebnisse für eine vorbeugende Einnahme von Remifemin plus und Remifemin vor.

Was Sie aber dennoch – und nicht nur zur Prophylaxe – tun können, ist, auf eine ausgewogene Ernährung zu achten, d. h. viel Vitamine und Ballaststoffe zu sich zu nehmen und in gesundem Maße Sport zu treiben. Auch umfassende Informationen zum Thema Wechseljahre, Gespräche mit ebenfalls betroffenen Frauen zwecks Erfahrungsaustauschs etc. tragen dazu bei, die Wechseljahre sowohl befreiter als auch positiver zu erleben.

Das ist aus rechtlichen Gründen nicht möglich. Remifemin plus und Remifemin sind apothekenpflichtige Arzneimittel, die ausschließlich über Apotheken oder Ärztemuster zu den Patientinnen gelangen dürfen. Diese Vorschrift gilt grundsätzlich und ausnahmslos für alle apothekenpflichtigen Arzneimittel.

Auch diesem Wunsch stehen behördliche Vorschriften gegenüber. Die Abgabe von Proben eines apothekenpflichtigen Arzneimittels an Endverbraucher ist jedem Hersteller strikt untersagt. Wer diese Vorschrift unterläuft, muss mit harten Strafen rechnen.

Muster von Arzneimitteln dürfen von uns nur an Ärzte abgegeben werden, und das auch nur in begrenzter, gesetzlich vorgegebener Stückzahl.

Mittel bei Wechseljahresbeschwerden, die außerhalb der Apotheke erhältlich sind, sind meist keine Arzneimittel, sondern hauptsächlich „Mittel zur Nahrungsergänzung“. Solche Produkte verfolgen – schon von juristischer Seite her – nicht das Ziel, gegen akute Beschwerden bzw. Erkrankungen wirksam vorzugehen.

Arzneimittel wie z. B. Remifemin plus sind jedoch genau dazu erwiesenermaßen in der Lage und gehören damit nicht ins Selbstbedienungsregal des Supermarktes, sondern in die Hände eines kompetenten Fachmanns wie des Apothekers. Diese enge Bindung an die Apotheke unterstreicht auch die Tatsache, dass Remifemin plus ein apothekenpflichtiges Arzneimittel ist.

Remifemin plus Anwendungsgebiete: Beschwerden in den Wechseljahren (Klimakterium) wie Hitzewallungen, Schweißausbrüche, depressive Verstimmungszustände, psychovegetative Störungen wie Niedergeschlagenheit, innere Anspannung, Reizbarkeit, Konzentrationsschwäche, Schlaflosigkeit, Angst und/oder nervöse Unruhe.
Enthält Lactose. Packungsbeilage beachten. Stand 08/09.

Remifemin, Wirkstoff: Trockenextrakt aus Cimicifugawurzelstock.
Anwendungsgebiete: psychische und neurovegetative Wechseljahresbeschwerden wie Hitzewallungen, Schweißausbrüche, Schlafstörungen.
Enthält Lactose. Packungsbeilage beachten. Stand 11/14.

Remifemin mono, Wirkstoff: Cimicifugawurzelstock-Trockenextrakt. Anwendungsgebiete: Wechseljahresbeschwerden wie z. B. Hitzewallungen und übermäßiges Schwitzen.
Enthält Lactose. Packungsbeilage beachten. Stand 11/14.

Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker. Apothekenpflichtig.

Schaper & Brümmer GmbH & Co. KG, Bahnhofstr. 35, 38259 Salzgitter.

Gebrauchsinformationen Remifemin plus
Gebrauchsinformationen Remifemin
Gebrauchsinformationen Remifemin mono
Gebrauchsanweisung Remifemin FeuchtCreme

Für Menschen mit Blindheit/Sehbehinderung:
Wenn Sie Fragen zur Anwendung von Remifemin, Remifemin plus oder anderen Präparaten von Schaper & Brümmer haben oder die Gebrauchsinformation zu einem unserer Produkte vorgelesen bekommen möchten, rufen Sie uns bitte unter folgender Telefonnummer an: 053413070.