Hormontherapie Was dafür spricht und was zu bedenken ist

Die Hormontherapie – früher das Mittel der ersten Wahl – ist in den letzten Jahren in die Kritik geraten. Aus gutem Grund, denn sie birgt auch ein Gefahrenpotential.

Wenn das Nachlassen der Hormonproduktion die Ursache für die körperlichen und seelischen Beschwerden der Wechseljahre ist, erscheint es zunächst sinnvoll und logisch, die fehlenden Hormone einfach zu ersetzen. Eine Hormontherapie wurde daher früher bei allen Beschwerden der Wechseljahre – unabhängig von deren Schweregrad – eingesetzt.

Befürworter sprachen der sogenannten „Hormontherapie“ (HT) über das Verschwinden der Beschwerden hinaus sogar noch positive Effekte zu, zum Beispiel für das Herz-Kreislauf-System und die Konzentrationsfähigkeit. Dies ließ sich jedoch nicht durch Studien belegen. Was aber noch wichtiger ist: Eine Hormontherapie birgt immer die Gefahr ernsthafter Risiken in sich.

Hormontherapie nur bei starken Beschwerden und so wenig wie möglich

Vom Frauenarzt wird die Hormontherapie heute gemäß den aktuellen Empfehlungen der Arzneimittelkomission der deutschen Ärzteschaft nur noch

  • bei sehr starken Beschwerden
  • in möglichst niedriger Dosierung
  • für möglichst kurze Zeit

verschrieben. Gut zu wissen, dass es für Frauen, die keine Hormone nehmen wollen oder aufgrund einer Vorerkrankung nicht nehmen dürfen, gut verträgliche hormonfreie Therapien gibt. Diese können bei Wechseljahresbeschwerden zumindest eine Linderung der Symptome, wenn nicht gar deren Verschwinden bewirken.

Remifemin plus Anwendungsgebiete: Beschwerden in den Wechseljahren (Klimakterium) wie Hitzewallungen, Schweißausbrüche, depressive Verstimmungszustände, psychovegetative Störungen wie Niedergeschlagenheit, innere Anspannung, Reizbarkeit, Konzentrationsschwäche, Schlaflosigkeit, Angst und/oder nervöse Unruhe.
Enthält Lactose. Packungsbeilage beachten. Stand 08/09.

Remifemin, Wirkstoff: Trockenextrakt aus Cimicifugawurzelstock.
Anwendungsgebiete: psychische und neurovegetative Wechseljahresbeschwerden wie Hitzewallungen, Schweißausbrüche, Schlafstörungen.
Enthält Lactose. Packungsbeilage beachten. Stand 11/14.

Remifemin mono, Wirkstoff: Cimicifugawurzelstock-Trockenextrakt. Anwendungsgebiete: Wechseljahresbeschwerden wie z. B. Hitzewallungen und übermäßiges Schwitzen.
Enthält Lactose. Packungsbeilage beachten. Stand 11/14.

Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker. Apothekenpflichtig.

Schaper & Brümmer GmbH & Co. KG, Bahnhofstr. 35, 38259 Salzgitter.

Gebrauchsinformationen Remifemin plus
Gebrauchsinformationen Remifemin
Gebrauchsinformationen Remifemin mono
Gebrauchsanweisung Remifemin FeuchtCreme

Für Menschen mit Blindheit/Sehbehinderung:
Wenn Sie Fragen zur Anwendung von Remifemin, Remifemin plus oder anderen Präparaten von Schaper & Brümmer haben oder die Gebrauchsinformation zu einem unserer Produkte vorgelesen bekommen möchten, rufen Sie uns bitte unter folgender Telefonnummer an: 053413070.